Archiv der Kategorie: Windpilot

SV Solvesta – Colin Davies SA

GREETINGS FROM SOUTH AFRICA

Hello Peter,
You’ve not heard from me since you sold me my Windpilot back in 2002!  I called it „Peter“ and you steered me and my yacht Solvesta round the world and we were both VERY grateful to you! Thanks again for making my circumnavigation possible.
warm regards
Colin Davies, Citrusdal SA

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SV Maia – Zoltan Balaton HUN

NORTH WEST PASSAGE COMPLETED

Dear Peter,
Thank You so much for the windpilot! Afterall I could tell you that your windpilot works so much better than we expected after our previous bad experiences with other units. Yours was the only well working in our lifetime! It realy made our life easier. In a well known book I read that the time if wind pilots is gone. Well, I think this is the only dependable device. Last summer it helped us to make the second half of the North West Passage and sail around Alaska!

We frequently write articles to the hungarian Sailing magasine and in those articles we said good things about your windpilot. I think You don’t mind. Last time in the 2017/2 we made a test about a few things we used on board. I will send you this article here. It is hungarian but at least you can take a look.
Thank You so much!
Best wishes,
Zoltán Balaton from boat Maia HUN WEITERLESEN

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SV Karl – Nike Steiger GER

DER SCHNEE VON ÜBERGESTERN

Glückwunsch den Damen und Herren von der YACHT
Nun sind Sie also aufgewacht!
Haben Nike Steiger die Tür und Herzen aufgemacht
ihr den roten Teppich zur deutschen Sprache ausgerollt
Damit man dieser attraktiven Skipper Biene
nun auch in unserem Ländle Achtung zollt
damit endlich auch der deutsche Segelmann versteht,
wie Nike Ausländern den Kopf und Sinn verdreht. WEITERLESEN

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SV Shalom – Christoph Vougessis GER

ZWEIMAL RICHTUNG GUANTANAMO – EINMAL ZURÜCK

Bei Tracken der gesegelten Kurse in den vergangenen zwei Tagen, konnte man schon auf sorgenvolle Gedanken kommen. Heute kam die Erklärung – Erlösung:

Moin Herr Foerthmann, bin gerade dabei, mich durch die Windward Passage zu kämpfen ( 2. Versuch ) Beim 1. Mal waren die Bedingungen schrecklich. Internet auf Kuba gab´s nur im Internetcafe, welches schrecklich langsam war. Will nun nach Nassau und treffe dort den erdmann. Kuba war toll. Fotos etc. folgen dann mit westlichem Internet. Viele Grüsse!

Nun legen wir uns also auf die Mauer auf die Lauer und waaaaten, ob die Damen und Herren von der YACHT den Salto Mortale rückwärts schaffen und – vielleicht mit ein wenig Start Hilfe von den Bahamas – nun die tolle Leistung eines so jungen Seglers, für würdig befinden, seine Geschichte endlich endlich aufzugreifen…und der deutschen Leserschaft über ihn zu berichten, wie es sich – eigentlich! – gehörte, wollte man sich nicht total blamieren.
Peter Foerthmann

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Hurricane hole

BALD GEHT ES WIEDER LOS – ALLE SCHIFFE IN DECKUNG

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NEW ZEALAND – NEW CALEDONIA

CHRONOLOGIE EINER STURMFAHRT NACH NEUKALEDONIEN

Liebe Segelfreunde!
Wir sind heute am Ostersonntag glücklich in Neukaledonien gelandet. Allerdings haben wir unsere Osterüberraschung bereits vorweg, am Dienstag den 12. 4. 2017 erhalten, eine unverhoffte Überraschung der besonderen Art, die es in sich haben sollte:

Ein Sturmtief, dass gemäss Wetterprognose von Tonga kommend, nach Osten hätte ablaufen sollen, hatte es sich anders überlegt, und zieht statt dessen, exakt nach Westen.

DOCH DA WAREN WIR!
Der Wind geht sehr schnell von ursprünglich 4 Beaufort aus Ost auf 6 – 7. Das Großsegel ist schon geborgen und die Fock auf Sturmfockgröße verkleinert. Als der Wind in die 8 (35kn) geht, drehen wir bei. Das geht etwa 3 Stunden. Doch dann nehme ich auch noch den letzten Fetzen Segel rein, weil immer öfter 9 Beaufort am Windmesser stehen. Wir laufen ab unter Topp und Takel. Um das Schiff möglichst mittschiffs zum Wind aus zu richten, lege ich einen Treibanker an einer langen Leine aus.

Die Brecher, die übers Schiff gehen, kommen im Minutentakt. Ein Aufenthalt an Deck ist nicht mehr möglich! Wir gehen in die Kajüte und machen alle Luken dicht. Wir konnten nur noch hoffen, dass alles ein gutes Ende nimmt.

Tut es auch … bis morgens um 6 Uhr…

Jede Welle, die gegen die Bordwand knallt, legt das Schiff bis zu einem bestimmten Grad auf die Seite, danach kommt es wieder hoch. Allmählich jedoch geht die Krängung immer weiter, und ich denke: Jetzt passiert das, was eigentlich nicht sein soll:

WIR KENTERN!!

Eine Eskimo Rolle mit einer Segelyacht! Der Boden wird zur Decke. Die Decke wird zum Boden. Schapp´s gehen auf, alles fliegt durch einander. Bilgewasser spritzt herum. Aber Sekunden später sind wir wieder oben! Meine herzallerliebste Kapitänöse ist bedeckt mit Büchern, Konserven und Flaschen … und kann sich nicht befreien. Ich bin neben sie gefallen und helfe ihr aus der Zwangslage. Aber wir sind beide nur leicht verletzt mit Schrammen und Beulen. Unser geliebtes Schiff allerdings hat es voll erwischt. Die Steuerbord Saling ist beim Tauchgang gebrochen. Damit kann das Oberwant den Mast nicht aufrecht halten und er biegt sich in der Folge wie ein Flitzebogen. Der Radarmast ist gebrochen, die Sprayhood weg gerissen. Das Schlimmste ist, dass das Oberluk gebrochen ist! Das heißt, jede Welle über Deck, entleert sich auch unter Deck.

Eine erneute Kenterung würden wir vermutlich nicht überstehen.

Der Mast droht unkontrolliert zu stürzen. Wir sehen unser Leben gefährdet und sorgen für die Alarmierung von Rescue Neuseeland.

Wir wollen uns wollen allerdings selbst helfen, doch sollten wir in die Rettungsinsel müssen, die wir uns schon bereit halten, wollen wir sicherstellen, dass die Rescue verständigt ist und dann weiß, wo wir sind.

Der Wind lässt nach… aber die Wellen nicht…

Wir sind im Auge des Zyklons. Schnell nutzen wir die Möglichkeit, das Luk provisorisch mit einer Plane abzudecken. Der Mast aber bleibt eine Bedrohung und mir ist klar, dass ich ihn nicht stehend durch diesen Sturm bekomme. Ich muss ihn gezielt fällen. Mir blutet das Herz … aber er ist eine ständige Bedrohung für unser Leben.

Ich erledige, was notwendig ist, der Mast geht zu Wasser.

Nun kommt die 2.Hälfte des Sturms. Es wird noch schlimmer. Mein Windmesser geht bis zum Anschlag. Wind der Stärke 12. ( 70 Knoten )! Das ist ein Orkan!

Doch nun hat der Wind nicht mehr die Angriffsfläche auf Mast und Takelage … wir sind der berühmte Korken auf dem Wasser. 9 Stunden weiter, lässt der Wind dann nach. Der Motor springt an und wir konnten nach Neukaledonien motoren !

Ich gebe dem Rettungsdienst Entwarnung. ( Die hätten für eine Evakuierung eh keine Chance gehabt bei dem Sturm und dem Seegang.) Da wir unverletzt waren, hatten wir auch keinen Vorrang … wie wir dann hörten…

Gestern haben wir unser Überleben mit einer Flasche Sekt gefeiert. Der 12. 4.2017 wird zu unserm gemeinsamen Geburtstag und wir können ihn künftig mit unserem Enkelkind begehen.

Schmunzeln müssen wir über das Aufblasen der Schwimmweste im Schapp durch eingedrungendes Wasser.

Unsere Weltumsegelung müssen wir jetzt ein wenig anders gestalten … also strecken!

Wir wollen jetzt erst einmal unser Schiff als „Motoryacht“ in Neukaledonien nutzen und das Land ausgiebig erkunden, um das Schiff dann nach und nach wieder für seine ursprüngliche Bestimmung herzurichten … auf Indien allerdings wollen wir trotzdem nicht verzichten … aber das machen wir dann mit dem Flieger …hoffentlich ohne weitere Vorkommnisse

Seid alle schön gegrüßt aus NC

Ein glücklicher Skipper und seine Frau
wie sie heissen, wissen Insider Segler sehr genau
Segler Freunde haben mir diese Geschichte aus Martinique zugeleitet
damit ich sie verbreite,
insbesondere, weil sie ein so gutes Ende hatte, zudem als Lehre dienen könnte,
man hat mich allerdings gebeten, die Namen im Schall und Rauch zu belassen
sie an dieser Stelle also nicht zu vermerken,
um falsche Aufmerksamkeit bei den falschen Menschen zu umschiffen
weil man das eigene Überleben gern im kleinen Kreis geniessen möchte,
insbesondere, nachdem das Leben nun noch ein Stück wertvoller geworden ist.
Was ist gern respektiere
Peter Foerthmann

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SV Cesarina – Dietmar Henke GER

BEZIEHUNGSLEBEN ZWISCHEN THEORIE, SALTO UND DER PRAXIS JENSEITS PANAMA

55 Mails – drei Windpilot Pacific Systeme – zwei Schiffe und zwei Frauen, das Leben schreibt interessante Geschichten, vor allem, wenn sie trotz aller Salti rückwärts, dennoch vorwärts gehen. Tausende trauriger Schiffsleichen in hunderten verwahrlosten Destinationen erzählen die Geschichten von Menschen, die mit den harten Lebensfakten weniger elegant sich haben arrangieren mögen – oder können – oder schlicht dem Druck nicht gewachsen waren? Eine Segelreise bringt eine Beziehung zuverlässig auf den Punkt.

Meine Spezialität: ich lese besonders gern zwischen den Zeilen, wenn ich mich in Segler Blogs vertiefe. Wenn ich zudem persönliche Impressionen besitze, entsteht schnell ein Spiegel, der die Realitäten wundervoll abbildet, ganz wie bei einer Wahrsagerin, die dafür ihre Glaskugel braucht, um das Gesehene als Meinung zu verkaufen.

Ich begleite die Lebensstationen von Dietmar, seit ich im Jahre 2014 mit meiner Frau bei ihm an Bord gewesen bin. Eine kurze Zeitspanne, gewiss, aber sie hat einen Endruck hinterlassen, der ringsum Spass verursacht hat.

Wie gesagt, in 55 Mails – und vor allem zwischen deren Zeilen! – kann man eine Menge von seinem Gegenüber in Erfahrung bringen, zumal wenn Spass und Wissensdurst sich ergänzen und beide Seiten das Wort Authentizität buchstabieren können.

Darum hier ein paar Gedankenfetzen der vergangenen Jahre, die ein wenig den Deckel vom Topf lüften, und erkennen lassen, wie schnell man vom besonderen Thema – dem Thema Heck Verzierung – in andere Lebensbereiche rutschen kann, ohne sich zu verlieren:

SOMMER 2015 VON DEN AZOREN

Ich wurde von Dietmar um eine Meinung zur CESARINA gefragt, meine Antwort kam prompt:

Und nun hat also der Schiffs Virus zugeschlagen… Klar, die SWAN 55 ist ein Parade Schiff, das seine Eigner und landseitige Betrachter von Stolz und Neid ergluehen laesst, weil die Linien so genial wunderbar fantastisch sind… Auch die PACIFIC kann man am Heck montieren… allerdings wird es kompliziert, den Radadapter auf das gekroepfte Radsteuersystem zu montieren, weil der seitlich Zugwinkel mit dem Radkranz in Konflikt stehen wird.

Ich weiss, dass die Preise fuer Schiffe enorm im Keller sind … insbesondere die alten ( und grossen ! ) Schiffsschoenheiten, die ihren Eignern am Ende alle Haare vom Kopf wegfressen haben. Ich vermute , dass Sie auf Grund eines abnorm guenstigen Preises hier versucht sind, Ihre „Glas“ gehaertete kaufmaennische Kalkulations Faehigkeit …in Frage zu stellen … oder gar ueber Bord zu werfen…

Darum erlaube ich mir ein paar deutliche Worte und bitte, mir das nicht uebel zu nehmen:

Die Folgekosten werden Sie rechts ueberholen …das Handling fuer eine Familie vor allem in schwierigen Wetter und bei Hafenmanoever … wird zur Herausforderung.

Jeder Hafenmeister wird Sie lieben … weil seine Rueckschluesse auf Ihre finanzielle Potenz verlockend sind.

Bei einem Schiff im Alter von 40 Jahren werden irgendwann strukturelle Reparaturen unausweichlich werden ( auch bei alten Nautor Schiffen ) … und dann geht die Schnellfahrt los… zur Leerung des Kassenschranks.

Wiederverkauf zu realistischem Preis wird nur moeglich, wenn das Schiff in TOPFORM ist, oder aber als Liebhaberyacht von Freunden der alten S&S Linien, die aber nur handverlesen vorhanden sind… und allesamt mit einem SURVEYOR im Handgepaeck anreisen … und Ihnen dann die Haare zu Berge stehen lassen.

DIETMAR am 2.7.2015

Wirklich vom allerfeinsten! Dass sie ein Super Schnapp ist, kann man auch nicht behaupten. So weit so gut!

Meine Frau ist davon leider nicht sehr begeistert, wie ich es mir wünschen würde. Ist ja auch klar, denn wir haben ja ein gutes und für unser Vorhaben perfekt ausgerüstetes Schiff, dass wir in jeder Hinsicht auch gut im Griff haben. Ein Schiffswechsel wuerde zudem unseren Zeitplan für die Überfahrt in die Karibik gefährden. Außerdem hätten wir ja noch das Problem, dass wir dann zwei Schiffe hätten und das geht ja schon mal gar nicht. Mein Hinweis auf potentielle Interessenten jedenfalls, verursachte Windstärke 10 im Salon … dagegen klang Katja´s Vorschlag vernünftig: „Lass uns die Reise wie geplant zu Ende bringen und dann kannst Du Dir Deinen Schwan kaufen, wenn Du das dann noch willst“……

Mich hingegen, beschäftigen hauptsächlich zwei Dinge. Ist eine solches Schiff überhaupt zu zweit auf unserer weiterhin „geplanten“ Weltumsegelung, auch in anspruchsvollen Situationen – Wetter/Hafenmanöver – überhaupt zu beherrschen und erreichen wir mit so einem besonderen Schiff überhaupt noch die Menschen wie bisher? Ich habe eigentlich keine Lust, als Außenseiter in der Segler Gemeinde, die mir einiges bedeutet, durch die Welt zu fahren und von der Seite schief angesehen zu werden. In Europa interessiert mich das nicht, weil mich Neider wenig interessieren zumal jeder dessen Gründe kennt. Aber wir werden auch in ärmere Länder kommen, und dort gelten andere Gesetze und Ansichten, die ich natürlich noch nicht kenne. Sie haben, denke ich, sehr Recht wenn sie sagen, dass der „Hafenmeister“ plötzlich mein bester Freund werden könnte. Wenn es denn mal nur der Hafenmeister wäre, der gleich abschätzt, was denn da wohl alles zu holen ein könnte….

Dass das Schiff im Unterhalt keine Bavaria ist, ist schon klar. Dass es uns umbringen wird, glaube ich aber nicht. Ich bin aus dem Motorsport in den letzten Jahren so einiges gewöhnt und kann einen ordentlichen Teil zur Maintenance selbst beitragen. Ihren Punkt „Strukturelle Reparaturen“ nehme ich dankbar als Hinweis an und sehe schon die ersten „Gewitterwolken“ über mir aufziehen. Das ist ein Thema, dessen Umfang und Tiefe ich wegen mangelnder Kenntnis der Materie nicht einschätzen kann. Das das aber mal richtig teuer werden kann, ist vorstellbar. Dazu Ihr Hinweis zum Käufermarkt, der wahrscheinlich eher schrumpfen denn wachsen wird. Bis gestern Abend war ich der Überzeugung, dass eine schöne und gepflegte Swan Yacht mit Kusshand einen neuen Eigner finden würde. Die andere Seite ist natürlich, dass es sich nicht viele leisten werden können, sodann Zeit zum Segeln haben und das Schiff auch tatsächlich nutzen können, ist dann noch eine ganz andere Sache. Solche Käufer sind vermutlich wirklich sehr rar bzw. selten zu finden….

Ach, ich will sie wirklich nicht langweilen und Ihre Zeit stehlen. Ich wollte Ihnen doch einfach nur sagen, dass ich es sehr schätze und gut finde, wie Sie mir Ihre Sicht der Dinge dargelegt haben. Genau auf den Punkt und treffend formuliert. Sie hatten damals in Grömitz gesagt, dass sie es als ihre Aufgabe sehen, die Leute davon abzuhalten, mit den falschen Schiffen auf eine solche Reise zu gehen – und dabei auf eine Bavaria und eine Hanse geblickt haben. Das ist irgendwie hängen geblieben und ich erzähle die Geschichte immer wieder gern in vertrauten Segler Kreisen und ernte oft ein zustimmendes Nicken. Besonders von Leuten, die sie einmal persönlich kenngelernt haben.

Mal sehen, wie die Nummer ausgehen wird und ob sich am Ende die Vernunft oder die Leidenschaft durchsetzen wird…. Es bleibt spannend, und der Virus ist noch nicht so bald ausgestanden.

Ganz herzliche Grüße nach Hamburg an sie Beide von der wunderschönen Insel Santa Maria

DIE DINGE NAHMEN IHREN LAUF

DIETMAR am 31.8.2015

…… der Blog tut seine Wirkung! Allein gestern hatten wir schon 250 Besucher auf unserer Seite und heute Morgen gegen 8:30 schon 100! Genial und einen ersten ernsthaft zu nehmenden Interessenten gibt es auch schon. Das macht Freude und lässt uns positiv nach vorn schauen. Anbei zwei Bilder von der Swan. Ich möchte gern den Radadapter und den Flansch für die WP zur Heckmontage mit allen Anbauteilen inkl. Blöcken umgehend bestellen. Unsere WP nehme ich jetzt von unserer Sunbeam mit auf die Swan und ordere eine neue, wenn die SUMMER verkauft ist. Flansch und Radadapter lasse ich an Bord der SUMMER montiert zurück. Benötige nur ein Angebot damit ich bestellen und die Teile zur Marina Vilamoura schicken lassen kann.
Bis dahin erst einmal alles Gute und mit besten Grüßen
Dietmar

EINEN TAG SPÄTER:

…sprachlos …. begeistert und einfach nur genial geschrieben. Sie haben daraus eine sehr schöne Geschichte gezaubert, die einfach berühren muss. Toll!!!

Exakt in der Sekunde, in der Ihre Mail bei uns angekommen ist, habe ich den Blog meiner Frau zu der Cesarina freigegeben. Kann das Zufall sein? Unsere Leserschaft wird langsam und unterhaltsam, wie ich finde, an das Thema herangeführt und wird uns für komplett verrückt halten. Das macht aber nichts.

Ganz lieben Dank für Ihre in der Tat großartige Unterstützung! Wenn die Nummer durch ist, würden wir uns wünschen, Sie und Ihre Frau bei uns zu begrüßen. Wo immer das auch sein wird.

Ein Spende für Word Vision wird auch dabei sein. Das Schöne mit dem Sinnvollen zu verbinden ist genau unser Stil und macht uns froh.
Besten Dank und beste Grüße
Mit freundlichen Grüssen /Best Regards
Katja & Dietmar

Es folgte eine unbeschwerte Atlantik Querung, die im CESARINA Blog nachzulesen ist.

Danach ging die Reise die US Ostküste up and down, inklusive einem so ganz besonderen Stop-Over im HINCKLEY HEADQUARTER in Maine, um die CESARINA in technisch optische Höchstform zu versetzen – und vermutlich einen Meteoriten Einschlag in die Kasse zu verkraften – Dies hatte mir kurzfristig Schnapp Atmung bereitet, weshalb ich Dietmar mitfühlend vorsichtig fragte, ob Herz und Hirn in voller Funktion, er die Situation voll und ganz im Griff habe, was er umgehend bejahte.

Die Reiseberichte waren aufschlussreich, immer wieder auch zwischen den Zeilen, weshalb ich am Ende dann nicht allzu sehr überrascht war, als der Knoten später platzte … und Dietmar jenen Bericht verfasste, den man als Nullpunkt – oder Niedergang – einer geplanten Reise würde bezeichnen können, wenn man denn einen Menschen nicht ein wenig anders einschätzen würde. Denn, nicht wahr, es sind diese besonderen Lebens Situationen, die menschliche Strukturen, Fähigkeiten und Verhaltensweisen sichtbar werden lassen, in denen sie sich unterscheiden … die Menschen untergehen lassen … oder eben nicht …

Es sind diese Haar-Nadel-Kurven im Leben, die wohl jedem bekannt sind, an denen viele scheitern, aber so manch einer auch gestärkt, für seine Zukunft besser wieder auf die Beine kommt.

Am 12.2.2017 wurde dieser Bericht gepostet

Tja … die Zeit heilt Wunden … manchmal über Nacht … oder am Ende einer Nacht … wenn man dann freudig entdeckt, dass das Leben zu Zweit in anderer Form plötzlich wieder neu entdeckt … und es dann weitergeht. Dietmar hat den doppelten Salto Mortale hingekriegt, auch wenn die Hecklaterne der WORLD ARC schon hinter dem Horizont verschwunden ist, so hat er sich – gemeinsam mit EMMA TARRY am Oster Montag auf dem Galapagos Archipel entschlossen, der Karawane hinterher zu segeln, um sie dereinst in den Marquesas, wieder zu erhaschen … um seinen Traum von der Weltumsegelung – vielleicht dann fürderhin in der Flottille – zu vollenden.

Über die Weiterreise wird hier berichtet

Dafür wünschen meine Frau und ich das notwendige Glück!
Marzena und Peter

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SV Pacifico – Hermann Stoltz GER

MURPHY MACHT AUCH NUR SEINEN JOB

Fünf Jahre und der halbe Spielball sind für Segler ohne Zeitpeitsche eine bequeme Reise, auf der man der eigenen Birne – und der Kamera! – in Ruhe Land und Leute von jeder Seite zeigen kann. Hermann Stoltz hat genau hingesehen, seine Bilder Galerien beweisen, wie sehr er die Eindrücke in sich aufgesogen hat. In Whangarei wird die PACIFICO derzeit für die Weiterreise nach New Caledonia klar gemacht, wobei der beste Helfer an Bord, seinem Gesetz alle Ehre macht: MURPHIES LAW spuckt überall dazwischen. WEITERLESEN

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SV Santa Maria – Jeannete Talavera + Wolf Kloss CL

ALLES KLAR ZUR REISE NACH EUROPA

Hallo lieber Peter,
Alles bestens gelaufen. Deine Anlage hat an Bord auf uns gewartet.
Mit dem neuen Befestigungssystem hat es keine Schwierigkeiten gegeben.
Die Anlage ist montiert. Das Boot voll gepackt und die Mannschaft bereits
etwas nervös, weil wir unsere Abfahrt wegen eines Tiefs seit 5 Tagen
verschieben.
Liebe Grüße aus Port Stanley, Falklands
Wolf WEITERLESEN

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SV Betty Blue – Jürgen Reul GER

UM DIE WELT – IN DER ZEIT, DIE NOCH BLEIBT

Es ist auf den Tag genau zwei Jahre her, als ich von Jürgen Reul aus Portimao / Portugal von Bord seiner SV BETTY BLUE angesprochen wurde. Seit einigen Jahren Windpilot Segler, hatte er kurz zuvor auch sein neues Schiff, eine ALLURES 45, mit einer Pacific Anlage ausrüsten lassen und bzgl der Leinenübertragung, ein paar Fragen.

Mit offenen zugewandten Menschen entwickelt Kommunikation schnell eine Eigendynamik, bei der Sachfragen schnell geklärt, und Gespräche manchmal dann eine gänzlich andere Richtung nehmen. So wie mit Jürgen Reul, dessen Expertise als Professor der Neurologie und anerkanntem Sportmediziner im Netz nachzulesen ist, wo meine feminine Regierungszentrale auf der Suche nach einer Dritt – Zehnt Meinung in Sachen Lebens Rückgrad – neudeutsch: Bandscheiben Vorfall – unterwegs gewesen sind.

So war es nur noch ein kleiner Gedanken Hopser, meinem Gegenüber in seinem Fachbereich eine Gegenfrage zu stellen, in deren Folge wir dann vorhandene Diagnose Daten übersendet haben. Wenige Tage danach, zurück in Bonn, wurden wir aus der BETA KLINIK angerufen, Professor Reul am Apparat, der seine Diagnose benannte und Therapie Optionen unterbreitete, darunter auch jene, sich der Problematik ganz persönlich anzunehmen. Zwei Bonn Besuche später, haben wir einen aussergewöhnlichen Menschen kennengelernt, einen in sich ruhenden Willens starken Mann mit profundem Fachwissen und atemloser Karriere, wie es wohl – zumindest in unserem Lande – kaum eine Zweite gibt: vom Polizisten zum Professor der Neurologie, international anerkannter Koryphae, Gründer mehrerer Privat Kliniken mit internationaler Reputation, Extremsportler und eben Segler, was die Kommunikation manchmal so ungemein vereinfacht, jedenfalls, wenn menschliches Verstehen ähnlich und Verständigungs Balken oder Barrieren nirgendwo vorhanden sind.

Jürgen Reul hat seither in unseren Köpfen und Herzen einen Logenplatz inne.

Wenn ich an dieser Stelle darüber berichte, wie das Leben dieses Seglers weitergegangen ist, so geschieht dies in tiefer Ehrfurcht und ungeheurem Respekt gegenüber dem Verhalten dieses Mannes, der selbst angesichts eines schweren Schicksalsschlages nicht davon abgelassen hat, sich einen grossen Traum – den Traum von einer Weltumsegelung – dereinst doch noch zu erfüllen.

Die Diagnose ALS birgt für einen Neurologen besondere Stringenz, deren Folgen die Tage wie im Zeitraffer haben wertvoller werden lassen. Für einen vielfachen Familienvater mit gerade neu geborenem Nachwuchs, mit weitverzweigten Verantwortlichkeiten im ohnehin so übervollen Leben, ist Jürgen Reul mit seiner Lebenszäsur bewundernswert offensiv umgegangen. So hat er im Herbst 2015 im ZDF offen über seine Krankheit und deren Verlauf berichtet, die Kameras haben ihn bei einem Fahrrad Marathon in der Wüste von Angola begleitet, als er sich auf dem Tandem infolge der enormen Strapazen, und zunehmendem Verlust der Kontrolle über Arme und Beine, kaum noch auf dem Sattel hatte halten können. Auch seine anschliessende Atlantik Überquerung mit dem neuen Schiff hat er noch vollendet, danach allerdings wurde das Schiff verkauft, weil der fortschreitende Krankheitsverlauf dies unumgänglich machte.

Vor einigen Tagen erhielt ich eine Mail aus Sydney, verfasst von einem voll wachen Kopf, aufgeschrieben unter enormen Mühen mit nur einem einzigen noch beweglich zur Verfügung stehendem Finger. Jürgen Reul ist ab der Nasenspitze abwärts gelähmt, vollständig auf den Rollstuhl und die liebevolle Hilfe seiner Frau und Familie angewiesen. Jürgen hat sich mit seiner Frau und den Kindern Lea und Lissy in Genua zu seiner Weltreise auf dem Kreuzfahrer ARTANIA eingeschifft, um die Zeit, die ihm noch bleibt, mit seiner Familie zu verbringen und dabei gemeinsam ein wenig von der Welt zu erhaschen. Er hat zwischenzeitlich einen Verlag ins Leben gerufen, in dem er Autoren unterstützt. Sein Blog BLUEWATERKIDS ist seinen Kindern gewidmet.

Für mich ist die Begegnung mit aussergewöhnlichen Menschen rund um den Globus das Salz in meiner Lebenssuppe, zeitgleich Antriebsfeder, Bindeglied und Hoffnungsschimmer, der mich meinen Job auch nach 40 Jahren mit Neugierde und Freude weiterführen lässt.

Peter Foerthmann

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SV Shalom – Christoph Vougessis GER

MÄNNERTÖRN NACH JAMAICA – ERZÄHLT VON ALBI

18.03.2017 – Abfahrt 12:00 von Basse Terre, Guadeloupe. Matthieu, unser Bootsnachbar, winkt uns zum Abschied. Ich kotze zwei mal über die Reling und bin den gesamten Tag für nichts zu gebrauchen. Schlafend liege ich in der Koje und versuche die Reiswaffeln im Magen zu behalten.

Am Nachmittag kündigt sich das Grauen an: unsere erste Flaute. Die kommt wohl vom Windschatten der großen Insel. Nach drei Stunden bläst wieder Wind und auch in der Nacht werden wir stetig voran getrieben. Am zweiten Tag geht es mir schon viel besser. Mir ist zwar immer noch flau im Magen, aber wenigstens findet die Verdauung nur noch von oben nach unten statt. Dann am Abend die zweite Flaute. Doch diesmal sind wir schon längst weit genug von jeglicher Insel entfernt, als dass uns der Windschatten beeinflussen könnte. WEITERLESEN

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SV 7Seas – Anett, Hendrik, Dominik, Marie, Max Pilz GER

TOBAGO CAYS – VOM TASCHEN HELICOPTER

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