Archiv der Kategorie: Windpilot

SV 7Seas – Anett, Hendrik, Marie, Maximilian, Dominik Pilz GER

ELTERNZEIT MIT 6 PILZEN + WINDPILOT


Vielen Dank Familie Pilz, für dies nette Geschenk zum Samstag Frühstück!
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SV Shalom – Anna Haubrich + Christoph Vougessis GER

ANNA FLIEGT NACH HAVANNA – CHRISTOPH SEGELT NACH JAMAICA

Moin Herr Foerthmann,
Seit Martinique ist sehr viel passiert. Wir haben viele bekannte Segler wiedergetroffen, haben die vielen Seiten Martiniques, sowie wunderbare Menschen kennengelernt, und auch verabschiedet. Wir segelten durch die Gewässer Dominicas und Guadeloupe und hatten von Flaute bis 7 bft alles an Wetter, was man sich vorstellen kann.

Winkend verabschieden wir uns von der Leni, ein großer blauer Katamaran, welcher mit Familienbesatzung aus München in der Karibik unterwegs ist und welchen wir schon in Gomera sehr gut kennengelernt haben. Die Familiencrew ist uns zu guten Freunden geworden und nur langsam verlassen wir Trois-Ilets, einen geschützten Ankerplatz an der West Küste Martiniques.

Für uns geht es nun weiter Richtung Dominica, einer Karibikinsel, welche auch noch wirklich karibisch ist. So schön Martinique auch gewesen ist, war es doch sehr europäisch und mehr Frankreich als Karibik. Das soll sich nun ändern: Bei angenehmen 3 Bft verlassen wir die Bucht und segeln mit halben Wind die Küste hoch gen Norden. Eigentlich wollten wir bis Roseau, der Hauptstadt Dominicas durchsegeln und Anfangs sah es wettertechnisch auch so aus, als würden wir die Insel noch am selben Tag erreichen.
Der Windschatten des großen Vulkans Martiniques vor St. Pierre ließ diesen Plan dann jedoch schnell verschwinden.

Im Dunkeln habe ich aber überhaupt keine Lust, die Ankerbucht anzusteuern! Wir übernachten hier in St. Pierre.

Zehn Minuten später fiel der Anker auf 8 m Wassertiefe, nur um noch ganze dreimal wieder eingeholt zu werden, damit man den Ankerplatz wechseln konnte. Der Schwoikreis war bei unstetem Wind recht beträchtlich und wir kamen einigen Booten gefährlich nahe. Eine Yacht hat es sogar auf den Strand gespült, als der Wind überraschend auf West drehte und stark zunahm. Ihr Anker brach immer wieder aus und ehe sie reagieren konnten, endete die dreijährige Reise eines französischen Pärchens am Strand von St. Pierre. Sie taten uns wirklich sehr leid.

Bei 6 bis 7 Bft kämpft sich Shalom durch die Passage zwischen Martinique und Guadeloupe. Zwischen den Inseln hat man immer starke Düseneffekte, welche zusammen mit den starken Fallwinden echt gefährlich sein können. Ein paar Tage zuvor wurde ein Charterkatermaran genau an unserer jetzigen Position entmastet. In Hamburg sagt man oft, dass einer welcher das Segeln auf der Elbe gelernt hat, es überall schafft. Diese Aussage trifft meiner Ansicht nach eher für die Karibik zu…

In völliger Dunkelheit fällt der Anker dann endlich nach 6 Stunden wildester Fahrt vor Point Michelle. Ein sehr niedliches und uriges Fischerdorf an der Südwestküste Dominicas.

Die nächsten Tage erkundeten wir den Dschungel der Insel, obwohl eigentlich die ganze Insel ein einziger Dschungel ist. Uns gefällt es hier richtig gut. Die Menschen sind freundlich, die Landschaft atemberaubend und das Essen mit lokaler Küche sehr gut.

Nachdem wir in der Hauptstadt noch Karneval gefeiert haben, geht es weiter an die Nordwestküste nach Portsmouth. Diese große geschützte Buch ist eigentlich die einzige gute Ankermöglichkeit auf Dominica. Ansonsten fällt der Grund nämlich sehr steil ins Meer hinab und der Ankergrund bietet meistens auch nicht genügend Halt.

Wasser läuft ins Cockpit und spült über die Bänke und Winschen. Anna verliert derweil den Halt unter Deck und fällt mit voller Wucht in die Kochecke und haut sich den Ellenbogen auf. Diese Welle hatte ich nicht rechtzeitig kommen gesehen. Den ganzen Tag hatten wir schon mit starken Düsenwinden zwischen Dominica und Guadeloupe zu kämpfen, weshalb die bisherige Überfahrt auch alles andere als gemütlich war. Meistens bließ der Wind zwischen 6 bis 7.

Nachdem Anna auf Dominica für kurze Zeit das Boot verlassen hatte, segelten wir gemeinsam weiter nach Guadeloupe, um uns die Insel noch gemeinsam ansehen zu können. Anna hat von dort nämlich einen Flug nach Havanna gebucht, wo sie Besuch von einer Freundin bekommt. Dort werden sich unsere Wege also für unbestimmte Zeit trennen…

Nun liegt Shalom quasi völlig flach auf der backbord Seite, richtet sich dank des schweren Kiels jedoch wieder sehr schnell auf. Der Schreck verschwindet nicht so schnell.
Bis wir endlich den Windschatten Guadeluopes erreichten, kam es glücklicherweise zu keinen weiteren Vorfällen.

Im Hafen von Basse Terre treffen wir dann wieder seit längerer Zeit Albin, den wir schon auf Gomera kennengelernt hatten und zusammen mit ihm und Joshi haben wir dort viel erlebt. Er und Joshi habe es ohne Probleme über den Atlantik geschafft. Darüber mehr unter Albin´s Blog

Gemeinsam mit Albin und Joshi erkunden wir die Insel und sammeln schöne Erinnerungen. Das Highlight war ein Bad in einem Fluss mitten im Dschungel, welcher von einer heißen Quelle gespeist wird. Das Wasser war also eher warm als kalt.

Viel zu schnell vergeht die gemeinsame Zeit und schon sehe ich mich am Flughafen sitzen, während ich Anna verabschiede. Nach dieser Wahnsinns Zeit, die wir zusammen erlebt haben, fällt der Abschied nicht leicht und drückt die Stimmung. Falls du – Anna! – dies hier liest: Ich wünsche dir viel Spaß mit deinen Eltern und mit deinem Bruder. Pass auf dich auf. Hier auf Shalom ist immer ein Platz für dich frei.

Für mich geht es nun weiter nach Jamaika, aber nicht alleine, sondern mit Albin. Der war nun schon über einen Monat auf Guadeloupe und findet, dass es mal Zeit wird, weiter zu segeln. Also los gehts! 840 sm und beinahe das gesamte karibische Meer liegen vor dem Bug und nach ca. 9 Tagen hoffentlich dann hinter unserem Heck.

In diesem Sinne hoffe ich, dass die Reise ohne Problem verläuft und dass das Wetter auf unserer Seite sein wird.

Bis dahin viele Grüße!
Christoph
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SV Milan – Andreas Tietzsch DE

ATLANTIK RUNDE TEIL ZWEI – DIE RÜCKREISE

Hundert Tage von Fleckeby – Grenada – viel zu schnelle Wochen in der Karibik – nun geht es auf die Rückreise, um den Segelsommer in der Ostsee mit dem Gelebten zu vergleichen. WEITERLESEN

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SV Black Forest – Bernhard Leute GER

NICHT VERZAGEN – FOERTHMANN FRAGEN

Manchmal dauert es etwas länger, bis es im Kopf gefunzt. Und überhaupt: im 4.Gang fährt kein Auto den Berg rauf! Bei Bernhard lagen die Probleme tiefer und wir haben einige Mailwechsel gebraucht, bis wir die Dinge haben klären können: Die Leinen waren falsch herum angeschlagen, mit der Folge, dass statt Ruder nach Lee, immer in den Wind gesteuert und zudem mit der falschen Kraftübertragung gearbeitet wurde. Dann endlich kam die erlösende Mail aus Las Palmas

Hi Peter……
Du hast zwar unser Heck verunstaltet, aber es sei dir verziehen….Das Teil ist göttlich, es funktioniert tatsächlich! Wenn die Segel stehen, ist die Anlage der Mittelpunkt….Selbst im Passat, als der Wind ziemlich achtern kam, hat sie zuverlässig gearbeitet .. Also mach weiter so…
Wir verziehen uns in einer Woche Richtung Kap Verden….
Gruß Bernhard SV Black Forest

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Trans-Ocean e.V. – YACHT – Delius Klasing Verlag

SÜNDENFALL BLAUWASSER KARTELL?

Die Würfel zum Drama einer – wie ich es empfinde – verpfuschten Wende des Trans-Ocean Vereins sind vor fünf Jahren gefallen. Die Fülle toxischer Ereignisse ist niedergeschrieben, die Dramaturgie unzähliger Gerichtsverfahren erscheint unglaublich, weil sie sich – selbst bei ruhigster Betrachtung – so ungehemmt ins Gedächtnis drängt. WEITERLESEN

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SV Lisa – Nikolaus von der Lancken GER

FOEHR KARIBIK UND ZURÜCK – SABBATJAHR IN VOLLEN ZÜGEN


Unter tausenden Blogs, die Geschichten mit oder mit ohne Prosa erzählen, gibt es HIGHLIGHTS, die Lebensfreude statt mit Worten, mit wundervollen Bildern und Videos vermitteln. Nikolaus´ Blog hat über mein Auge mein Herz getroffen, weil er Stimmungen ungewöhnlich treffsicher wiedergibt, Verzauberung und Suchtpotential in sich birgt! MEIN GLÜCKWUNSCH HIERMIT SCHRIFTLICH,
Peter Foerthmann WEITERLESEN

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SV Miss U – Alfred Moser AT

HILFE – KLABAUTERMANN AN BORD


Hallo Herr Foerthmann,
Beiliegend einige Fotos der Pacific „in action“ während meiner kürzlich erfolgreich beendeten Solo-Atlantiküberquerung. Ich kann nur lobende Worte über die Windpilot finden, sie hat sicherlich mehr als 99 % der insgesamt 2900 sm-Passage souverän gesteuert. Einziger winziger Wermutstropfen war, dass die Windfahne trotz Arretierung ständig nach unten gefallen ist und ich sie nur mit reichlich Klebeband in der für eine ordentliche Steuerung erforderlichen Position halten konnte. 
Danke also für diesen wunderbaren und für mich unverzichtbaren Törnbegleiter!
Beste Grüße
Alfred Moser/SY „MissU“

Lieber Alfred Moser,
Danke für die Blumen, den Wermutstropfen können wir flott wegwischen. Hatte ich zuallererst gedacht, dass ich selbst hier als Übeltäter beim Zusammenbau Ihrer Windpilot Anlage, den Feststeller falsch herum montiert hatte – immerhin bin ich ja nun auch schon manchmal ein bischen tütelig ( wie wir hier im Norden sagen ) … habe dann aber den FBI Agenten in mir eingeschaltet und entdeckt, dass wir alles richtig gemacht haben .. und der Verursacher sich bei Ihnen an Bord versteckt, denn: auf den Beweissicherungsfotos nach der Montage war der Feststeller RICHTIG montiert… also muss der Ku Klux Klan alias der Klabautermann Ihnen hier in den Schuh geschossen haben! ALSO: Feststeller rausdrehen und von der richtigen Seite wieder einschrauben … F-E-R-T-I-G
Beste Grüsse aus Hamburg
Peter Foerthmann WEITERLESEN

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SV Cesarina – Dietmar Henke GER

UNTERBROCHENE TRÄUME SIND SEGLERS SCHICKSAL

Für einen gestandenen Mann wie Dietmar, der in seinem Leben schon so viele Lebenskurven genommen und gemeistert hat, begann das Jahr 2017 mit einem Salto Mortale zweier Überraschungen: Zuerst hat eine gewaltige Welle von achtern das Schiff samt Elektronik geflutet und für die Weiterreise in den Pazifik unbrauchbar gemacht, und dann hat seine Frau Katja das gemeinsame Lebensschiff verlassen und damit eine Revision aller Lebenspläne eingeleitet. Die CESARINA wird nach Europa zurückkehren, dort repariert um dann für weitere Pläne und Reisen in die Startlöcher zu gehen. Nach meiner Einschätzung wird Dietmar auch diese Lebenskurve mit gewohnter Kraft und Energie meistern und für sein weiteres Leben gestärkt wieder Luft unter die Flügel bekommen. Dafür wünsche ich ihm das Beste.
Peter Foerthmann WEITERLESEN

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SV Blue Sky – Tino Schumann GER

LEBENSVERÄNDERUNGEN UND NEUE PLÄNE

Nach einiger Zeit an Land, ist die BLUE SKY in Malaysia nun wieder zu Wasser gelassen worden. Die Reise geht weiter, allerdings wird Tino den zweiten Teil seiner Weltumsegelung mit wechselnden Gästen weiterführen, derweil die Tochter im Lebens – Lernbetrieb spielt und schwitzt. Potentielle Interessenten, Tino auf Teilstrecken als Crew zu begleiten, finden die notwendigen Infos hier

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SV Zulumbus – Bernhard Moser AT

WENN EIN DRESSURREITER EIN SCHIFF IM GLEICHSCHRITT BAUT
kommt eine ungewöhnlich durchdacht gebaute REINKE S11 dabei heraus. Die neue SV ZULUMBUS hat ihre Vorgängerin SV CASA abgelöst und wird in Grenada nun für weitere Reisen präpariert, es geht nach Norden, ins Eisberg Geviert.

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Christoph Vougessis – Presse Berichte – Fehlanzeige

TOPFSCHLAGEN ÜBER MÖGLICHE GRÜNDE

Liebe Anna, lieber Christoph,
vielen Dank für wundervolle Berichte, aus denen die pure Lebensfreude strömt.
Für mich sind Sie beide bemerkenswerte junge Menschen, die mit einem Lächeln auf dem Gesicht, eine Reise unternommen haben, die ihres gleichen sucht. Low Profile, ohne viel Aufhebens, mit einer geradezu unglaublich kleinen Nussschale, sind Sie im Paradies angekommen, derweil andere lebenslang diesen Traum nie zu Stande bringen. Sie haben meine aufrichtige Bewunderung und Begeisterung. WEITERLESEN

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SV Thatslife – Susanne + Thomas Hingst GER

KNEIF MICH MAL


Das war die Devise dieser beiden Segler im Sommer 2015, als sie heimische Gewässer verliessen. Zwischenzeitlich sind Susanne und Thomas nun 12 Monate alte Karibik Hasen, die die Inselketten rauf-und-runter versegelt sind, Präferenzen in Bezug auf lokale Unterschiedlichkeiten gewonnen, sich Zeit gelassen, Land, Leute, Mitsegler und Motorquatzen getroffen und gesehen, und dabei fest gestellt haben, dass die Zeit viel zu schnell verflitzt, wenn man zu lange auf einer Insel sitzt. Derzeit jedenfalls hängt der Anker vor St. Maarten im Sand, während der Wind am Stander zaust. Berichte über alle Inseln sind hier zu lesen.

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