Archiv der Kategorie: törn.de

Klar zum Auslaufen

Manchmal habe ich mich in den letzten Tagen eher wie ein Kraftfahrer, als wie ein Segler gefühlt. Gleich zwei mal bin ich in den vergangenen 14 Tagen von Koblenz nach Fehrman gedüst, um dort die letzten Probleme an Carpe Diem zu beseitigen. Da war zum einen das Ruder, für das ein neuer Sperrring für den Ruderschaft angefertigt werden musste, um darunter einen Distanzring gegen das leichte axiale Spiel anzubringen. Darum hat sich einmal mehr mein neuer Lieblings-Mechaniker Michi Beer gekümmert, der auch schon fleissig an Bord werkelte, als ich Fehrman das zweite mal erreichte. Der neue Alu-Ring passt wie „Arsch auf Eimer“ und zusammen mit dem von Nico (der www.sonnensegler.net) angefertigten Distanzring, ist das Spiel im Schaft nunmehr Geschichte. Ich bin begeistert und von daher möchte ich es nicht versäumen, allen die im Großraum Fehmarn einmal Probleme am Boot haben, besagten Michi Beer ans Herz zu legen. Der Mann ist nicht nur eine echte Type, sondern auch noch fähig und zuverlässig obendrein. Wer also Fragen hat oder einen Termin mit ihm vereinbaren möchte, der kann sich unter Poseidonboats@web.de mit Michi in Verbindung setzen.



Nächster Punkt war erneut das Rigg, mit dem ich nach wie vor nicht so 100% zufrieden war. Noch einmal habe ich also an den Wanten herumgedoktert, bis ich eine für meine bescheidene Meinung gute Einstellung gefunden habe. Zwischendurch kamen dann noch ein paar Kleinigkeiten wie eine lose Windgeneratorhalterung, ein neues Radio für Carpe Diem und so weiter hinzu. Auch dem lokalen Gasmann bin ich wegen der Propan-Gaspulle für Carpe und den dafür notwendigen Änderungen an der Gasanlage weiter auf die Nerven gegangen. Noch haben wir den Deal nicht eingetütet, aber ich lasse natürlich nicht locker :-).

Am 26. April stand dann endlich eine erste Ausfahrt mit Carpe Diem auf dem Programm. Der Wind blies zwar nur schwach, aber dafür schien endlich mal wieder die Sonne von einem fast wolkenlosen Himmel herab, was die doch nach wie vor frostigen Temperturen erträglicher machte. Also abgelegt und raus auf die Ostsee. Hier die Segel gesetzt, verschiedene Kurse zum Wind getestet und erneut die Wantenspannung geprüft. Alles gut. Auch die frisch gewartete Maschine und insbesondere den neuen Propeller habe ich nun unter Last und mit verschiedenen Drehzahlen testen können. Auch hier alles bestens. Der Propeller sorgt trotz weniger Steigung für etwas mehr Speed, aber vor allen Dingen mehr „Bums“ beim beschleunigen, aufstoppen und mehr Durchzugskraft. Das sollte für die russische Binnenfahrt reichen. In der kommenden Woche bin ich nun noch einmal für 7 Tage als Skipper auf Ijsselmeer und Nordsee unterwegs, bevor die heisse Phase beginnt. Dann sind es nur noch 14 Tage, in denen ich letzte Dinge besorgen werde, um dann gegen den 20. Mai erneut zum Boot zu reisen und bald die Leinen loszuwerfen.

Gestern kamen übrigens auch endlich die noch ausstehenden Seekarten aus Russland an. Das war vielleicht ein Heckmeck. Erst mussten wir überhaupt mal nen Dealer finden, der nach Deutschland liefert. Dann wurde natürlich Vorkasse verlangt, bevor der Händler die Karten überhaupt erst mal besorgt. Eine Banküberweisung nach Russland geht auch nicht so ohne weiteres. Also die Kohle via Western Union nach Osten geschickt und gewartet. Fast 4 Wochen hats am Ende gedauert und selbst dann hielt ich die Karten noch nicht in den Händen, sondern hatte zunächst nur eine Benachrichtigung vom Zoll in Koblenz im Briefkasten. Da bin ich dann gestern noch schnell hin bevor ich wieder los muss und habe 12,51 EUR Einfuhrzoll abgedrückt. Nun sind die Kärtchen aber zu Hause und ein weiterer Punkt der endlosen to-do-Liste kann abgehakt werden.

Über meinen kleinen Ausflug mit Carpe habe ich natürlich auch ein kurzes Video gedreht und dabei erstmals die neue 360 Grad Kamera genutzt. So habt ihr quasi einen echten „Rundumblick“ und seid so fast live dabei. Viel Spaß damit und Ahoi !



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Fummel-Film

Und hier noch ein paar bewegte Bilder von den letzten Tagen auf Fehmarn. Am Dienstag gehts noch einmal in aller Herrgottsfrühe los Richtung Norden, um hoffentlich die letzten Baustellen zu beseitigen. Bis denne … Ahoi !

Übrigens habe ich auch mal den Tracker aktiviert. Ein erster Wegpunkt ist damit gesetzt. Nach meinem Aufbruch könnt ihr meinen Reisefortschritt dann wie gewohnt (fast) in Echtzeit auf der KARTE mitverfolgen.



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Satellitentelefon zu verkaufen

Ich mache gerade etwas „Tabula rasa“ in meinem Ausrüstungs-Pool und verkaufe daher mein gut erhaltenes und atlantikerprobtes Satellitentelefon Iridium 9555. Ein paar Euros tun der Bordkasse ja bekanntlich immer gut. Wer also Bedarf hat, kann gerne Kontakt mit mir aufnehmen.

HIER GEHTS ZUM ANGEBOT

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Fummel-Tage

Draussen regnets ausnahmsweise mal wieder. Die Temperaturen bewegen sich um die 5-6 Grad und heute Nacht ist sogar leichter Frost gemeldet. Ich sitze derweil im Salon, der Heizlüfter brummt und gleich gibts was leckeres ausser Dose :-).

Die letzten Tage waren doch ganz schön anstrengend. Unzählige Male bin ich zwischen Auto und Boot gependelt bis ich wirklich auch den letzten Rest Geraffel an Bord hatte und zeitgleich einen Riesenberg alter Ausrüstung von Bord geschafft hatte. Nun ist alles soweit verstaut und auch bei den übrigen Baustellen zeichnet sich langsam aber sicher Licht am Ende des Tunnels ab. Als erstes stand die Inspektion des Diesel an. Dafür hat mir Tina – meine lokale „Ich-kann-alles-organisieren-Helferin“ – den alten See-Haudegen und Allroundgenie Michi Beer empfohlen. Der kam dann auch und hat mit mir zusammen 3 Stunden lang den kompletten Motor gecheckt, gewartet und mich in die wichtigsten Dinge eingewiesen. Sehr gut. Weiterhin wurde damit begonnen, dass axiale Spiel im Ruder durch eine Unterlegscheibe zu beheben. Das hat leider noch nicht so richtig geklappt, da der entsprechende Sperrring so bombenfest auf dem Schaft saß, dass Michi und ich den nur mit roher Gewalt entfernen konnten. Dabei wurde der Ring leider zerlegt und das Teil muss nun neu gedreht werden. Aber auch darum kümmert sich Super-Michi und so hoffe ich, dass Teil in den nächsten Tagen in den Händen zu halten. Am Rigg gabs auch noch etwas Fummelei, nachdem der Rigger es bei der Wantenspannung etwas zu gut gemeint hat und Carpe fast zusammengefaltet wurde :-). Nun ist aber auch das soweit klar und und das merkwürdige Knacken unter Deck vorbei. Hoffe das bleibt nun so. Was gabs noch ? Na klar .. Segel anschlagen, Mastkabel anschliessen, Funkkabel verlöten, Leinen und Schoten einschären, Ruderschaft im Koker fetten, Lampen & Funk checken, altes Radio ausgebaut, schon mal etwas Proviant gebunkert, Backskiste ausgeräumt – gereinigt – und neu eingeräumt, Windpilot montiert, Heckankerhalterung und Außenborder angebracht und und und. Außerdem konnte ich das Gas-Problem weitestgehend lösen. Denn leider ist es so, dass es in Skandinavien und auch Russland keinen Nachschub an den blauen Campingaz Butanflaschen gibt. Dort wird nur mit Propan gearbeitet, was mit den unterschiedlichen Siedepunkten der Gase und den lokalen Durchschnittstemperaturen zu tun hat. Langer Rede kurzer Sinn. Ich brauche für Russland und Skandinavien eine nachfüllbare Propanflasche die auch noch ins Schapp auf Carpe passt. Aber auch dafür hatte Tina einen Tipp parat. Der lokale Gas-Dealer bietet eine neue – ins Boot passende – Propan-Pulle an. Das Ding heisst übrigens Alumini und wiegt leer 2 kg. Diese Flasche kann mit einem neuen Ventil und Druckminderer an Carpes Gasnetz angeschlossen werden und sogar die blauen Flaschen passe auch daran. Wie das genau mit dem Befüllen in Norwegen läuft klärt gerade mein Freund Tore aus Stavanger und will sich bald melden. Einziger Wermutstropfen: Die Flasche kostet über 100 EUR und muss gekauft werden. Mal schauen ob ich da über einen Handwerker-Kumpel noch was drehen kann. Gefilmt habe ich auch zwischendurch etwas. Heute habe ich mal die Drohne an der Fehmarnsund-Brücke fliegen lassen und hab ein paar schöne Aufnahmen geschossen. Sobald ich wieder zu Hause bin gibt es also einen neuen Clip. Bis dahin .. Ahoi !

 

 

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Fäden raus / Auto voll

Puh … watt `n Stress. Heute morgen gings erst mal zum Onkel Doktor zur Kontrolle und dem Fäden ziehen. Hat soweit alles gut geklappt, auch wenn die Wunde an sich noch ein bißchen an Mr. Frankenstein erinnert. Für die nächsten zwei Wochen soll ich nun noch Klammerpflaster auf die Wunde kleben, um ein Aufplatzen zu verhindern. Daneben hat auch heute der fast tägliche DPD- und DHL-Terror angehalten. Ein paar letzte Lieferungen – wie z.B. gefriergetrocknete Notfallrationen – sind heute noch eingetrudelt. Außerdem kam heute das russische Funkgerät inklusive einer original russischen Tafel Schokolade bei mir an. Noch einmal vielen Dank an Michael für die tolle Hilfe und die prompte Erledigung. Viktor war heute auch mal wieder am Start und hat sich stolz wie Bolle sein nagelneues PARASAIL Ölzeug abgeholt. Er kann zwar noch ein bißchen hineinwachsen, aber im Großen und Ganzen passt der Anzug und er wird auch ihm gute Dienste leisten. Gerade eben habe ich dann noch das ganze bislang angesammelte Geraffel ins Auto geschleppt, denn ich werde morgen früh Richtung Fehmarn starten, um Carpe einen Besuch abzustatten. Die nächsten Tage werde ich dann aufriggen, Segel anschlagen, Motorinspektion machen, Gedöns einräumen und verstauen usw. usw.. In ein paar Tagen kommt dann Ruth nach und wir wollen einen ersten kurzen Schlag drehen um alles zu testen. So langsam bin ich ehrlich gesagt froh, wenns dann endlich auch mal los geht. Seit Monaten bin ich nun mit Vorbereitungen beschäftigt und will nun endlich los. „Ein paar kleine Probleme gibts noch“ (Zitat vom „LI“ bei „Das Boot“), aber auch die werden wir noch in den Griff bekommen. Also dann .. drückt weiterhin die Daumen, dass alles glatt geht und auf bald. Ahoi !

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Gesundheit & Ölzeug

Hallo zusammen,
zunächst mal ein kurzes Update in Sachen Gesundheit. Der Heilungsprozess nach der Tumorentfernung vor knapp zwei Wochen verläuft bislang sehr gut. Die Narbe ist mittlerweile so gut wie schmerzfrei und scheint stabil zu sein. Auch die Untersuchung des entfernten Gewebes zeigt keinen Befund mehr. YES !! Ich hoffe nun, dass in der kommenden Woche die Fäden raus können und ich dann mal wieder nach Fehmarn fahren kann, um weiter an Carpe zu arbeiten. Dort gibt es nämlich noch eine ganze Menge zu erledigen. Außerdem habe ich eben eine Nachricht aus Moskau bekommen, dass Michael samt Funke auf dem Weg Richtung Schweiz sind. Auch dieses endlose Kapitel, sollte also in der kommenden Woche endlich zu einem erfolgreichen Abschluss kommen.

Vorgestern gabs dann noch eine weitere schöne Überraschung. Denn in der Post lagen zwei Offshore Segelanzüge für Viktor und mich, die uns freundlicherweise von der Firma PARASAIL gesponsert wurden. Dafür noch einmal vielen Dank Alexander ! Wer das Parasail Ölzeug noch nicht kennt, dem sei es hiermit sehr ans Herz gelegt. Schon auf meinem Einhand-Törn um den Atlantik hat mir der Anzug beste Dienste erwiesen. Als „small Elephant mit Bauch“ ist es außerdem sehr erfreulich, dass Parasail einen Anzug in entsprechender Größe anbietet.

Also dann .. es sieht wieder gut aus und ich bleibe am Ball. Ahoi !!

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Sachen gibts ….

Gerade komme ich nach Hause und finde auf der Treppe ein schönes kleines Paket. Als ich es öffne, staune ich nicht schlecht. Denn darin befindet sich nicht nur eine Spende für Carpes Bordkasse, sondern auch eine außerordentlich liebe Genesungskarte und – täterättätäää – ein sogenanntes „Nutella-Auftau-Gerät“. „Ein was?“, wird sich jetzt so mancher fragen. Ein „Nutella-Auftau-Gerät“! Hintergrund ist der Running-Gag mit der stets steinhart geforenen Nuss-Nougat-Creme, während der frühen Tage meines Einhand-Atlantiktörns. Schon damals war der Absender ein treuer Fan und Begleiter und hat es sich nun nicht nehmen lassen, mir für die wahrscheinlich wieder nicht ganz milden Temperaturen im Nordmeer besagtes Set zu stiften. Aber Spaß beiseite. Eigentlich handelt es sich um einen Topf in dem nichts anbrennen kann (oder so ähnlich). Jedenfalls ein super Idee …. vielen Dank Christian !!

 

Hier übrigens das „alte“ Video von 2012, dass neben der Fahrt durch den NOK auch den morgendlichen Kampf mit dem Brotaufstrich dokumentiert :-). Ahoi !


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Vega VG-304

Es ist vollbracht !! Seit heute bin ich (fast) stolzer Besitzer eines russischen Vega VG-304, einem Handfunkgerät speziell für die russischen Binnenfunk-Frequenzen. Am Ende hat dann plötzlich doch alles sehr schnell und unkompliziert geklappt. Schuld daran ist mein Facebook-Kontakt Michael. Seines Zeichens Schweizer und zur Zeit wohnhaft in Moskau. Er hat das mal eben in die Hand genommen und schon heute das Gerät geliefert bekommen. Klasse ! Der nächste Glücksfall ist, dass Michael in der kommenden Woche nach Europa reist und so auch den Transport der Funke übernehmen kann. Man muss eben nur die richtigen Leute kennen. DANKE Michael !!

Heute war übrigens die erste Kontrolle nach der Tumor-OP in Bonn. Alles gut soweit, keine Entzündungen oder sonstige Komplikationen. Wenn`s so bleibt, sollte ich bald wieder fit sein und kann mich dem Tiger widmen. Ahoi !

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Ein Tumor und ein Funkgerät

Ein Tumor und ein Funkgerät? Klingt komisch .. ist aber so. Also der Reihe nach. Wie schon im letzten Video mitgeteilt, war ich ja vor einiger Zeit wegen einer Routinekontrolle bei meinem Hautarzt. Der hat mir dabei ein kleines Knötchen entfernt und dies zur Sicherheit zur Gewebeuntersuchung eingeschickt. Als ich wenig später an der Ostsee war, um Carpe Diem zurück ins Wasser zu stellen, rappelte mein Telefon. Passenderweise kurz bevor Carpe an den Haken kam und ich für alles nen Kopf hatte, nur dafür nicht :-). Die Dame von der Hautarztpraxis teilte mir dann mit, ich solle sofort in die Praxis kommen, da der Befund nicht gut wäre. Mal eben sofort nach Koblenz fahren ging natürlich nicht. Also hielt ich eine kurze Rücksprache mit dem Doc, und siehe da: Das vermeintlich harmlose Knötchen war ein bösartiger Tumor und das umliegende Gewebe müsse aus Sicherheitsgründen weiträumig entfernt werden. Na prima ….

Seither sind knapp 4 Wochen vergangen und ich sitze mit einer veritablen Narbe am linken Oberschenkel wieder zu Hause am PC. Erst gestern war die OP im Uniklinikum Bonn und bereits heute morgen durfte ich das Krankenhaus wieder verlassen. Das Bein zwickt und zwackt zwar noch etwas, aber im Großen und Ganzen ist die Sache wohl gut über die Bühne gegangen und auch die begleitenden Untersuchungen haben zu keinen besorgniserregenden Ergebnissen geführt. Puh .. da hab ich wohl hoffentlich nochmal Schwein gehabt. So eine Diagnose ist schon echt der Hammer. Nicht nur weil es ein ungewöhnlich seltenes Exemplar war, dass ich da am Bein hatte, sondern auch, weil es ein ganz schöner Unterschied ist, dass vom „hörensagen“ zu kennen oder unmittelbar selbst davon betroffen zu sein. Insoweit vielleicht auch eine lehrreiche Lektion.

Nun gilt es, die nächsten 3-4 Wochen die Füße still zu halten, um die Wundheilung nicht zu gefährend und dann denke ich, dass ich mich wieder meinen Törnplanungen widmen kann. Nur gut, dass ich schon so früh mit allem angefangen habe und die meisten Dinge bereits eingetütet bzw. erledigt sind. Natürlich bleibt nach wie vor ein wenig Restunsicherheit, ob nun wirklich alles glatt läuft. Aber ich bleibe optimistisch und werde alles versuchen, um rechtzeitig fit zu sein. Vor allem, weil ich nun selbst immer mehr Bock auf den Trip habe :-).

Ja und dann die Sache mit dem Funkgerät. Die entwickelt sich hier auch langsam zu einem Running-Gag. Gemeint ist damit übrigens nicht die normale Funke für den üblichen Seefunk, sondern ein spezielles Gerät, das wir für die russischen Binnenfrequenzen benötigen. Seit sage und schreibe 3 Monaten versuchen wir mittlerweile ein solches Gerät zu erstehen. Wer aber schon mal versucht hat etwas in Russland zu bestellen, der weiss ungefähr wovon ich rede. Erst haben wir Ewigkeiten niemanden geufnden, der uns ein solches Gerät nach Deutschland liefern kann oder will. Die meisten Anfragen versickerten gar irgendwo im russischen Nirvana. Nun hatten wir aber tatsächlich einen Händler gefunden, der „alles regeln“ wollte. Bis vorgestern, als er uns plötzlich absagte, da sich das Ganze für ihn nicht wirklich rentieren würde. Oh Mann … nix für schwache Nerven. Wir werden jetzt noch einen letzten Versuch starten. Ansonsten muss uns eben Vladimir – unser Sailrussia Agent in St. Petersburg – ein entsprechendes Gerät besorgen. Damit dürften allerdings „Puffpreise“ wieder garantiert sein :-).

Also dann .. es bleibt – wie üblich – spannend. Abschliessend noch einmal meinen herzlichen Dank für all die vielen Guten Wünsche, Genesungs-Botschaften und Hilfsangebote. Das hat mich wirklich sehr gefreut und in der ein oder anderen etwas dunkleren Stunde geholfen. Ich bleibe am Ball …. logo :). Ahoi & Doswidanja !

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Houston, wir haben ein Problem

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. So ist das scheinbar nicht nur beim Segeln, sondern auch im wahren Leben. Es gibt nämlich leider eine keine Hiobsbotschaft, über die ich hier kurz informieren möchte. Ahoi !





EDIT 22.03.2017:

Wow Leute. Seit gestern haben mich über hundert Mails, Nachrichten und Posts mit Guten Wünschen und Hilfsangeboten erreicht. Vielen vielen Dank dafür. Datt hilft ! Morgen gehts nach Bonn .. Ahoi!


EDIT 23.03.2017:

Jeden Tach watt Neues ;-). Komme gerade aus der Uni-Klinik in Bonn. Ein Top-Laden mit fähigen & obendrein netten Leuten. Also dann .. am kommenden Dienstag gehts unters Messer und Mittwoch kann ich wohl schon wieder nach Hause. Sieht gut aus. Ahoi!

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Zurück ins Wasser II

Wie versprochen, hier noch ein paar Bilder & Eindrücke vom einkranen und den entsprechenden Vorbereitungen. Viel Spaß damit und Ahoi!



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Wieder zu Hause …

So geschafft. Nach ungefähr 7 Stunden Freitags-Autobahn-Wahnsinn bin ich wieder gut in der Heimat gelandet. Es waren drei schöne, aber auch anstrengende Tage auf Fehmarn. Am Dienstag bei Nacht und Nebel hochgefahren und gleich mit den ersten Vorbereitungen angefangen. Dann ab in die Pension, gegessen und geschlafen. Mittwoch dann wieder früh raus und zunächst mit dem Mechaniker die neue Schraube installiert und anschliessend Antifouling gepinselt. Gestern – also Donnerstag – dann an den Kran und rein ins Wasser. Der Diesel ist gleich beim ersten Versuch angesprungen und auch das leicht geänderte Rigg (die Rollanlage wurde etwas gekürzt) passt wie angegossen aufs Deck. Nun liegt Carpe in Burgtiefe und wartet geduldig auf meine Rückkehr. Das – so hoffe ich – wird in zwei bis drei Wochen klappen. Denn leider muss ich mich vorher noch einer kleinen OP unterziehen. Dazu später aber noch mehr. Am Wochenende werde ich außerdem versuchen die gesammelten Filmschnipsel zu sichten und einen kurzen Clip zu schneiden. Wer Lust hat, kann Carpe übrigens auch live beobachten. Einfach auf das Bild klicken und schon öffnet sich das aktuelle Webcam-Bild aus Burgtiefe. Ahoi!

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