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Archiv der Kategorie: Sailing Conductors
Neil
Wir trafen Neil vor der Fahrstuhltür vor Shankys Haus in Mumbai. Leider wollte das Ding einfach nicht funktionieren und so mussten wir die 6 Etagen bei 40 Grad im Schatten zu Fuß erklimmen. Dieser schwitzige Aufstieg hat sich aber auf alle Fälle gelohnt, denn nach dem Neil anfängt zu singen und zu spielen, können wir unseren Augen kaum trauen. Es gibt wohl kaum ein Instrument, das Neil nicht spielen kann. Leider konnte er bei unserem Treffen seine Geige und sein Cello nicht mitbringen, da während eines Unwetters sein Keller geflutet wurde und die Instrumente starken Schaden nahmen. So konnten wir ihn dann nur an der Gitarre, Gesang und am Saxophon erwischen.
Marvin
Marvin ist ein großartiger Jazz Drummer aus Singapur. Seit einigen Jahren besitzt er zusammen mit ein paar Freunden einen Musikladen. Im MusicGear ist er hauptverantwortlich für die Schlagzeugabteilung. Wir trafen ihn durch zwei deutsche Freunde, die gerade in Singapur studierten. Sie hatten von uns gehört und uns einfach angeschrieben, als sie sahen, dass wir gerade in Singapur waren. Der Wille zur Zusammenarbeit war also da, aber es fehlte noch ein Schlagzeug. So kam Marvin ins Spiel, der einfach eines seiner Sets zur Verfügung stellte und es sich selbst auch nicht hat nehmen lassen, zu einem unserer Songs zu spielen. Und das auch noch an seinem Geburtstag! Vielen Dank noch mal Marvin, für so viel Einsatz!
Falls ihr mal in Singapur sein solltet – Schaut euch unbedingt seinen Laden an! www.MusicGear.com
Montonn Jira (Jay)
Es ist reiner Zufall, dass Jay zu einem unserer Musiker wird. Er ist eigentlich ein erfolgreicher Musikproduzent aus Bangkok und hat ein Musikprojekt namens Katsue zusammen mit dem thailändischen Popsänger Joni Anwar. Wir sind in Jays Studio, um gemeinsam an einem Song zu arbeiten und irgendwann steht der Musiker plötzlich selbst vor dem Mikrofon und singt den Chorus für unser “Being Slow”. Wir verbringen drei Tage in seinem Haus und machen nichts außer Musik. Was für ein toller Typ!
Natthapong Yutthanasirikul aka Jay
Natthapong Yutthanasirikul, eher bekannt als Jay, spielt Geige im Bangkok “Siam Sinfonietta” Orchester. Gerade zu der Zeit als wir in Hua Hin sind, spielt das Jugendorchester im “Mrigadayavan Palace of Love and Hope” ein Konzert. Wir sind sofort begeistert und unterhalten uns mit dem Geiger unmittelbar im Anschluss des Auftrittes – eine Geige passt bestimmt super zu unserem neuen Stück “Being Slow”, was gerade bei uns ganz oben auf der Song-Liste steht. Jay findet unser Konzept großartig und wir machen sofort einen Recordingtermin aus. Leider ist es nach den ersten Proben schon so dunkel draußen, dass die Filmaufnahmen im Freien nicht mehr möglich sind und so bauen wir die Mikros im Haus auf. Der Geiger wohnt zusammen mit dem Dirigenten des Orchesters – dem brillanten thai-amerikanischen Komponisten S.P. Somtow, den wir vor unserer Ankunft schon kontaktiert hatten und durch den wir von seinem Jugend-Orchester erfahren haben. Ein tolles Haus voll Geschichte, Kunst und Musikinstrumenten, genau das Richtige für uns.
Die Aufnahme mit Jay macht echt Spaß, er legt sich richtig ins Zeug und das kann man auch hören!
Pimluk Vessawasdi
Pimluk, oder auch einfach nur “Mai”, singt im Bangkok “Siam Sinfonietta” Orchester. Das Jugendorchester spielt in Hua Hin (Thailand) im “Mrigadayavan Palace of Love and Hope” zur gleichen Zeit, als auch wir vor Ort sind. Wir haben außerdem eine Verabredung mit dem brillanten thai-amerikanischen Komponisten und Dirigenten S.P. Somtow, als wir Mai auf der Bühne, begleitet vom Orchester, hören und sehen dürfen. Ein klarer Fall: Gleich nach dem Auftritt schnappen wir uns die Sängerin, interviewen sie und verabreden uns für den nächsten Tag. Als Drehort dient uns der Garten des “King’s Palace” in Bangkok. Mai ist ein tolles Mädchen, das immer lacht und wir haben viel Spaß mit ihr aufzunehmen.
Lincoln Davis
“Lincoln besitzt eine seltene Gabe. Er schafft es, seiner Gitarre jeden letzten Tropfen Emotion abzuschwatzen. Seine Texte sind so ehrlich wie seine Technik fehlerlos.”
LUX, Berlin Kreuzberg, 2009
Dieses Zitat sagt eigentlich alles, was man über Lincoln wissen muss. Der Australier wächst in Südafrika auf, wo sein Vater ein paar Flamencotechniken von einem alten Messermacher erlernt und an seinen eifrigen Sohn weitergibt. Seitdem legt Lincoln die Gitarre nicht mehr aus der Hand.
Wir lernen ihn in Berlin kennen, als er ein paar Jahre in der Hauptstadt wohnt und wir beide fleißig Tontechnik studieren. Seitdem ist Lincoln ein Dauergast im Studio. Als wir uns in Sydney wieder begegnen, ist eines klar: Wenn er schon nicht mitsegeln kann, dann muss er uns wenigstens auf jedem Kontinent besuchen kommen, um mit uns herumzureisen und Musiker anzulocken. Somit ist Lincoln ein kleiner, aber fester Bestandteil unseres Projektes.

