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Zur Zeit geht´s rund!

Keine WM ohne deutsche Top-Platzierungen?

Wenn man die letzten Tage und Wochen Revue passieren lässt, kann man diese Frage nur mit einem dicken fetten JA beantworten. Nicht nur die Weltcups, die in diesem Jahr fest in deutscher Laserhand zu scheinen sind, sondern auch die aktuellen Ergebnisse der Weltmeisterschaften im 49er, dem Laser und der Starbootklasse, lassen so einiges für die in 79 Tagen beginnen Sommerspiele in London hoffen.

Aber jetzt mal im Einzelnen. Bei den 49ern liegen Schadewaldt/Baumann (2,3,5,1,3,(8)) nach sechs Rennen und einem Streicher mit drei Punkten Vorsprung auf dem ersten Platz. (Resultate)

Bei dem Feld der 168 Laser in Boltenhagen, haben wir beide unserer Weltcup-Sieger aus dieser Saison unter den ersten 20 Platzierten. Simon Grotelüschen ist nach den ersten beiden Finalrennen auf dem siebten und Philipp Buhl auf dem siebzehnten Platz. Eine Medaille würde Simon wohl kurz vor seiner Teilnahme an den olympischen Spielen gut zu Gesicht stehen und das sportliche Selbstbewusstsein ins unermessliche treiben. (Resultate)

Die Platzierungen bei den Staren sind erfolgsversprechend. Nach vier gewerteten Läufen liegen Stanjek/Kleen mit den Platzierungen 8,8,16,14 auf dem siebten Rang, gefohlt von Polgar/Koy auf Platz 15. (Resultate)

Noch sind die WM´s nicht vorbei und es stehen schon die nächsten Bootsklassen in den Startlöchern, auch ihr Können unter Beweis zu stellen. Ab dem 13. Mai geht es für Matze Miller nochmal um Alles und er versucht sein “last minute ticket” für die olympischen Spiele beim diesjährigen Finn Gold Cup zu lösen. Und auch Franziska Goltz startet am Wochenende in ihre WM vor Boltenhagen.

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Fun Day at the Boat Launch

Video       via segelreporter.com

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Verlegt

So, wir haben unsere Schrittweite wieder angepasst.

Heute ist Geburtstag von Lukas. Lukas ist der Jüngste von der KLEINER BÄR. Elf Jahre wird er alt und er ist fast schon um die Welt gesegelt. Von hier bis Neuseeland wird er auch noch schaffen. Inzwischen haben sich die vier jungen Piraten ja gut angefreundet und so wird am Vormittag gefeiert und weiter zum nächsten Ankerplatz fahren wir mit vier Kindern. Laut, können Maya und Lena ja schon gut, jetzt wird es richtig laut. Ich verdrücke mich ins Cockpit, bugsiere den Bug der LADY durch Lachs und Muschelfarmen der Insel Chiloe bis zum nächsten Ankerplatz. Marina war ja mal ganz nett, doch für eine Liegeplatz 15 Euro am Tag zu bezahlen sind wir ja nun gar nicht mehr gewohnt. Auch wirklich nicht ernsthaft notwendig, auf der Insel Chiloe gibt es auf jeder Insel genügend Ankerbuchten. Ein wunderschönes Crusingrevier.

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Jens is rum! PlanetSolar beendet Weltumrundung

Ich gehe mal davon aus das einige sicher bereits mitbekommen haben, dass die PlanetSolar mit unserem Kumpel Jens an Bord die Weltumrundung erfolgreich beendet hat. Wir gratulieren dem Team von PlanetSolar zu dieser großartigen Leistung und freuen uns Jens bald wieder öfter zu sehen. Ich hoffe das wir auch bald noch einen persönlichen Bericht vom letzten Teil der Reise bekommen … da Jens im Moment sicher andere Dinge im Kopf hat als Artikel schreiben, muss ein Auszug aus der Pressemitteilung vorerst reichen.
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Die MS Tûranor PlanetSolar hat ihre Route nahe am Äquator zurückgelegt, ist durch den Panama- und Suezkanal gefahren und hat an zahlreichen Ortschaften Zwischenstops eingelegt, wie zum Beispiel in Tanger, Miami, Cancun, den Galapagosinseln, Französisch-Polynesien, Brisbane, Hong Kong, Singapur, Bombay oder auch Abu Dhabi und Doha. Insgesamt besuchte die Crew 28 Länder. Diese Zwischenhalte waren einzigartige Gelegenheiten, Einheimische zu treffen und für die Nutzung von Solarenergie zu werben. Die Crew der MS Tûranor PlanetSolar ist die erste, die eine Weltreise einzig mit Solarenergie geschafft hat. Nachdem das Schiff am 27. September 2010 Monaco verlassen hat, segelte es unter Schweizer Flagge während 585 Tagen ohne einen Tropfen Treibstoff. PlanetSolar hat so das Potenzial und die Zuverlässigkeit der Solarenergie demonstriert. Der Initiator und Expeditionsleiter von PlanetSolar, der Schweizer Raphaël Domjan, hat sich nach dem Verlassen des Bootes sehr bewegt geäussert: « Wir sind sehr glücklich, diese erste Weltreise mit Solarenergie geschafft zu haben! Wir haben gezeigt, dass wir die Technologie und das Wissen haben, um nachhaltig zu werden und unseren blauen Planeten zu schützen! Diese hervorragende Leistung wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung aller unserer Partner und vor allem dem deutschen Pionnier der Solarenergie und Mitbegründer von PlanetSolar, Immo Ströher, der sich persönlich und finanziell stark engagiert hat, um dieses einzigartige Abenteuer zu ermöglichen », fügte ein dankbarer Raphaël Domjan hinzu.  Der Richter der Guiness Weltrekorde, Gareth Deaves überreichte dem Team der PlanetSolar während der Willkommenszeremonie die neuen Zertifikate für die längste je in einem Solarschiff zurückgelegte Distanz sowie das Zertifikat für die erste Weltumrundung mit Solarenergie. Während seiner Reise erhielt PlanetSolar bereits das Zertifikat für die schnellste Durchquerung des Atlantiks und des chinesischen Meers mit einem Solarboot.  Zur weiteren Nutzung des Schiffes sagte Immo Ströher “In einer ersten Phase werden wir verschiedenste Optionen für eine neue Nutzung der MS Tûranor PlanetSolar evaluieren. Wir beabsichtigen, das Schiff für wissenschaftliche oder kommerzielle Verwendungen zu vermieten oder es zu verkaufen. Wir sind offen für Ideen und Diskussionen mit potenziellen Partnern – von dessen Nutzung als “grüne” Luxusyacht bis zu wissenschaftlichen Nutzungen und dessen Verwendung als die weltgrösste mobile Solarplattform und -batterie, alles ist möglich”. 

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