Archiv der Kategorie: Lobster One

Schiffahrtsregatta 2012 – OUTSIDER

Wenn man Bahnmarke ist, kommt jeder Wettfahrtteilnehmer gerne nah vorbei. Davon gibt es eine Reihe Lobster-Videos, und heute geht es mit OUTSIDER los:


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America’s Cup World Series – Kill the Committee?

Der America's Cup ist ja eigentlich kein Lobster-Thema, aber zwei Dinge machen dieses Video unwiderstehlich: die Golden Gate Bridge im Hintergrund und der phänomenale Versuch von Russell Coutts, mit einem Schlag mit dem Russell-Gennaker-Rüssel das komplette Wettfahrtteam auszuknipsen. Ist ihm nicht gelungen, aber der Warnschuss war laut und deutlich zu vernehmen.

James Spithill läßt sich nicht nehmen, das Geschehen um seinen Erzrivalen vor der Kamera zu kommentieren, und tat vermutlich gut daran, den Helm aufzulassen, falls Russell aus der Menge springt und auch ihm mit dem Rüssel droht.


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BEAU GESTE – Not a single person on board wasn’t scared…

BEAU GESTE beim Auckland to Noumea Race 2012: "Kein einziger an Bord hatte keine Angst" kommentierte Gavin Brady, Skipper der hong kong-chinesischen Erfolgsyacht von Karl Kwok, nachdem sie auf halbem Weg zwischen Neuseeland und Neukaldonien halb durchgebrochen war. Mit einem Fischer auf Standby, einem Bulk Carrier als möglichem Wellenbrecher und Windschutz, der Rettzungsinsel unterm Arm für den Fall, dass das Boot kurzerhand auf Tiefe geht und auf Hochtouren laufenden Pumpen brachte die Crew das waidwunde Boot nach Norfolk Island, einer Insel ohne Hafen, und ankerte dort. Die ganze Geschichte gibt es in bunten Farben bei The Daily Sail, also kein Grund, sie hier zu wiederholen. Der Artikel lohnt sich.

Die Ker 40 ICEBREAKER fand sich ebenso vor Norfolk Island ein, um ihre Kielbolzen zu inspizieren. Norfolk scheint Tristan da Cunha den Rang ablaufen zu wollen, der Top-Zufluchtsort für Rennyachten irgendwo im Nirgendwo zu werden ... Ob die BEAU GESTE-Crew auch Golf spielen geht wie einst die Kollegen von Puma?

BEAU GESTE, die hellgraue Drachenyacht, ist eigentlich ein Offshorewolf im Schafspelz. Sie sieht aus wie ein großer Mini-Maxi, ist aber einiges davon entfernt - viel offshoreorientierter als ihre vermeintlichen Schwestern und deutlich schwerer (die nur 8 Fuß kürzere RAN wiegt ein Viertel weniger). BEAU GESTE kann schnell in den Cruising-Modus umgerüstet werden und hat so viel Inennausstattung wie nur möglich, um trotzdem gute Chancen bei Regatten zu haben, was sie oft genug bewiesen hat. Farr hat sie mehr an eine Volvo 70 angelehnt und sie stärker gebaut als eine STP65, die ja eingtlich schon den Offshore-Standard definieren sollte. Das Ergebnis ist ein "80-Fuß Volvo 70 Racer Cruiser", gebaut bei Cookson. Aber der ist nun ziemlich geknickt...

Quelle: www.thedailysail.com, www.sailnoumea.com, www.stuff.co.nz

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Nordseewoche 2012 – Rückblick: wenn das Wetter nicht mitspielt…


... muss man sich mit einem Sonnenbad auf der Düne behelfen. Ein Seglerleben kann schon schwer sein, aber wir sind alle hart im Nehmen.

Foto von der Crew der KERSTIN III & Friends bei der Rückkehr vom Strand: Lobster One

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Volvo Ocean Race 2011/2012 – Freud und Leid im Minutentakt


Das kommt dabei aus, wenn man eine 1 Minute und 42 Sekunden auf ein Foto bannen will. So viel Abstand waren zwischen dem Bug von TELEFONICA und dem von CAMPER. Nach 3500 sm Atlantik blieben die Boote im Strom des Rio Tejo kleben. Dramatisch zum zugucken, möglicherweise etwas frustrierend für die Segler - aber sie hätten ja auch Match Race segeln gehen können.

Auf dem Foto ist TELEFONICA vorne, was sie aber etwas wurmen dürfte ist, dass GROUPAMA zwei Plätze vor Ihnen über die Linie ging (mit PUMA dazwsichen), und den bislang top-platzierten Spaniern damit die Krone in der Gesamtführung vom Scheitel riß. Der Frosch war sicherlich schwer zu schlucken.

Knaller der Etappe ist aber der Sieg des Abu Dhabi-Teams mit ihrer schwarzen AZZAM. Ian Walker und seine Crew glitten 6 Minuten vor den Franzosen über die Linie und fuhren ihren ersten Etappensieg ein. Glückwunsch an ein Team, dass bislang eher mit sich selbst zu kämpfen hatte. Mann, muss das gut getan haben, auf dem Podium zu stehen.

Foto: PAUL TODD/Volvo Ocean Race

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Pantaenius Rund Skagen 2012 – TRAMONTANE: last in, first on the podium

Da war es wieder, das Zittern derer, die schon längst im Hafen sind, aber um ihren Platz bangen müssen. Und berechtigt war es. Jens Kohfahls Nicholson 31, die Veteranin der Edinburgh-Regatta, geskippert vom Hüter selbiger Nordseewoche-Regatta, kam als letzte ins Ziel. Das darf ein 31-Fuß kurzer stäbiger Seekreuzer mit Faktor 0.7929 auch. Und berechnet wurde TRAMONTANE Erste.
Jens, großes Kino, Glückwunsch nach Cuxhaven.

In ORCi 1 und ORC-C bleibt es bei dem Vorhergesagten, da waren keine Überraschungen mehr zu erwarten.

Foto und original Aquarell einer Nicholson 31: Peter Fosten

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