Archiv der Kategorie: Digger Hamburg

Was zum gucken…

Seit gestern läuft auf Segel-Filme.de ein Bericht und ein Interview.

http://www.segel-filme.de/feature/reportage/stephan-digger-hamburg-boden-zu-besuch-bei-segel-filme-de/


Read more

Auf nach Magdeburg.

DIGGERS nächster Trailertörn steht an. Nun geht’s nach Magdeburg zur Magdeboot.

Ihr findet uns dort vom 8.-10.3.2013 in Halle 2, Stand 217.

Da ich Freitag selbst nicht vor Ort sein kann, finden die Vorträga am 9.3. um 13:30 Uhr und am 10.3. um 13:15 Uhr statt. Und zwar direkt am Boot.

Freue mich auf zahlreiche Besucher!

Logo_Messe_Magdeboot 2013


Read more

Nun Diggert’s auch in England.

http://www.bartonmarine.com/news-2013/176/article-appeared-in-yacht-magazine/


Read more

Gewinner steht fest.

Hm. Es kamen sehr schöne Vorschläge, was ich mit Trümmi machen soll. Hier und auch auf Facebook.

Platz 3 – Klodeckel. Sehr schön. Aber da ich das Ergebnis fotografiere und hier einstellen werde, habe ich mich nicht dafür entschieden.

 

Platz 2 – Duschwanne für den Nasszellenbereich auf der Varianta. Auch hier wollte ich Fotos ersparen.

 

Platz 1 und glücklicher Gewinner eines begehrten DHH Bechers: Tataaaaaaaaaa

Daniel mit der Pflanzschale fürs Hochseebasilikum. Beim nächsten Besuch auf der Werft kaufe ich Erde und pflanze in der Schale einen kleinen Kräutergarten. Daniel, schick mir per Mail mal bitte Deine Adresse. Dann geht der Becher an Dich raus.

Diese Idee gefällt mir allein schon wegen dem mittlerweile vielbeachteten Kräutergarten auf DIGGER. Und im Winterlager kann ich dann Trümmi weiterhin benutzen. Vorraussetzung: keine winterfesten Kräuter ziehen.


Read more

Ü50 Party.

Letzte Woche habe ich ein paar Artikel über die Nachbereitung der Messe boot 2013 gelesen. Der Bundesverband Wassersportwirtschaft e.V. spricht von einem „erhofften Anschub für die Branche.“ Die Besucherzahlen waren trotz Flugstreiks und Eisregen sehr gut und es wurden auch positive Zahlen erreicht. Alle waren zufrieden.

Was ich mich frage: War das alles? Sind jetzt alle froh und glauben wieder an rosige Zeiten? Ich denke, das wäre ziemlich waghalsig.

Denn sollte jetzt tatsächlich wieder so etwas wie ein kleines Fünkchen Hoffnung aufgekommen sein, ja vielleicht sogar eine ganz kleine Flamme, dann ist es sicherlich falsch, sich vor den Kamin zu setzen, sich zu feiern und zu hoffen, dass es ein loderndes Feuer wird. Man muss auch was tun. Befeuern, Holzscheite nachwerfen usw. Ich habe eher den Anschein, als würden sich nun alle freuen und dann gehen wir alle wieder segeln und im Herbst, spätestens nach der hanseboot ist wieder Endzeitstimmung. Oder was? Die Empfehlung, mehr barrierefreie Schiffe zu bauen, um dem Altersproblem gerecht zu werden, macht mir Angst.

Die Augen sollten nicht verschlossen werden, angesichts massiver Altersprobleme, die der Segelbranche schwer zu schaffen machen. Und ich persönlich sehe da kaum Konzepte, das Problem in Angriff zu nehmen. Mal hier was neues, mal da was anderes – aber irgendwie ist doch alles wie immer. Trotz iPad Halterungen, die wie Pilze aus dem Boden schiessen. Die Probleme sehe ich in erster Linie in der Außendarstellung. Vor allem bei Menschen, die noch gar nicht segeln.

Nehmen wir mal meine Heimatstadt, Hamburg. Ohne jemanden zu kennen, der Segler ist, kommt man nicht damit in Berührung. Gut, man sieht auf der Alster und am Wochenende am Meer schon eine Menge Segelboote auf dem Wasser. Aber das war’s auch schon. Die Messe gibt sich ja unbestritten Mühe, auch den Nachwuchs an den Wassersport heranzuführen, durch verschiedene Angebote in den Hallen. Das Kuriose daran: es kommt ja fast nur Nachwuchs dorthin, der eh schon irgendwas mit Wassersport zu tun hat. Kaum ein Nichtsegler betritt überhaupt die Messe. Warum auch?

Ein paar Freunde von mir waren schon mal auf der Messe. „Boote angucken gehen.“ Dann ziehen sie sich die Überschuhe an, sehen sich ein Boot nach dem anderen an und gehen nach ein paar Stunden wieder heim. Okay – sie hätten schon mal den ein oder anderen Verkäufer ansprechen können, was so ein Schiff kostet. Aber auf so einer Veranstaltung steht niemand, der sie kobert. Niemand der sagt: „Hey, haste auch mal Lust, segeln zu gehen? Soll ich Dir mal erklären, wie man sowas anfängt?“ Es gibt irgendwie niemanden, der diese Leute an die Hand nimmt und ihnen das ganze schmackhaft macht.

Letzte Woche bin ich aus Berlin mit einer Mitfahrgelegenheit zurückgekommen. Natürlich kommt man ins Gespräch und so kamen wir auch auf mein Hobby zu sprechen. Der Fahrer erzählte, dass er sich vor einiger Zeit mal bei einer Schule erkundigt hat, was man braucht, um Segeln zu gehen. Es wurde ihm sofort erzählt, dass er (O-Ton) „3 verschiedene Scheine mache müsse“. Keine Ahnung, welche Scheine man ihm da aufs Auge drücken wollte. Aber man merkte ihm an, dass der keine Lust hatte, diesen Wust zu bewältigen, der ihn erwartete. Erst der Wust, und danach infizieren…. das Konzept klappt nicht. Das müsste andersrum laufen.

Dann gibt es Jugendgruppen. Kinder, die Opti segeln und danach  - wenn sie dabei bleiben – andere Klassenjollen. Abgesehen davon, dass der Begriff „Jugendgruppe“ von den meisten Jugendlichen wohl eher mit Pfadfindern oder Kirchentag als mit einer Funsportart assoziiert werden dürfte – auch da muss man erst mal hinwollen. Und ich sehe irgendwie keine schlüssigen Konzepte oder Kampagnen, das zu ändern.  Wo wird der Nachwuchs eigentlich abgeholt, wo wird beworben? Einzelne Segelschulen machen das ganz gut, aber übergreifende Konzepte sind für mich kaum erkennbar.

Auf der einen Seite hört man immer von perspektivlosen Jugendlichen, auf der anderen Seite frage ich mich: bietet denen mal jemand Wassersport an? Oder wird immer nur gewartet, bis sich mal jemand verirrt oder durch Freunde oder Verwandte mal rangeführt wird?Wenn sie dann mal beginnen, werden sie schnell in eine Regattaschublade gesteckt, aus der man nur schlecht wieder herausfindet. Und im schlimmsten Falle werden sie dann noch wie beim Militär angebrüllt.

Dann gibt es den älteren „Nachwuchs“. Das sind in meinen Augen die, die auch finanziell eine interessante Gruppe sein dürften. Und zwar die Gruppe der Ü30. Irgendwie kümmert sich auch niemand um diese Leute. Wer macht denen denn das Segeln schmackhaft? Mal ganz blöd gedacht: Autokonzerne schalten ja gerne Anzeigen in Wassersportmagazinen. Schalten Werften Anzeigen in Automagazinen? Kein Geld? Dann mal mit Autokonzernen über Kooperationen sprechen. Und damit meine ich nicht unbedingt Audi und Olympiateams.

Und warum z.B. verteilt niemand Flyer in St. Peter Ording, wo die Kiter, Strandsegler und Surfer nur darauf warten, Alternativen zu finden, ihr wohlverdientes Geld zu verbrennen? Nur so ein Gedanke. Denn Kohle haben die alle. Und Bock auf Wasser auch. Also her damit!

Auf der Messe sprach ich einen Redakteur, der für die WELT schreibt. Er ist immer auf der Suche, um Geschichten rund ums Segeln zu finden, die Neueinsteigern dieses wundervolle Hobby näherbringen sollen. Richtig doll fündig wird er da nicht. Kümmert sich mal bitte jemand um ihn? Setzt sich ein Verband eigentlich mal mit solchen Leuten an den Tisch? Oder bespricht man das lieber unter sich?

 

Und die Bootsbauer? Was machen die? Wo sind deren Schwerpunkte? Spaßeshalber habe ich mal wahllos ein Fachmagazin rausgesucht, dass hier rumliegt. Und mal dokumentiert, welche Boote dort in den plakativen Anzeigen beworben werden. Achtung! Geldbörse festhalten:

 

Xp 50, Lagoon, Discovery 57, Bavaria 56, Helia 44, Solaris (ab 37 aufwärts), Grand Soleil 43, Sly (ab 38 Fuss) und auf der Rückseite eine Amel 64.

 

Noch Fragen?

 

Ich bin mir sicher, dass es da draußen sowohl eine große, schlummernde Zielgruppe gibt, die nur darauf wartet, abgeholt zu werden. Ich bin mir auch sicher, dass es da draußen viele kreative Köpfe gibt, die gern an Konzepten mitarbeiten würde. Solange man das aber unter sich regelt, weil die anderen sich ja nicht auskennen, wird das nix. Oder glaubt ernsthaft jemand, dass auf einmal ein Knall ertönt und Segeln plötzlich cool wird? Ohne dass man was dafür tut?

Mir ist in der letzten Zeit schon ein paar Male gesagt worden, dass ich ja mit meinem Kleinboot und der Art, wie ich Segeln interpretiere, den Nachwuchs anspreche. In ein paar Jahren muss ich auf Ü50 Parties gehen. Ist das nicht unglaublich peinlich?

Und hier noch ein paar Links zu dem Thema. „Nachwuchsförderung Segeln“ gegoogelt.  Bei einigen wird mir übrigens übel. Ich sage nicht, bei welchen.

 

 

http://www.boot.de/cipp/md_boot/custom/pub/content,oid,33845/lang,1/ticket,g_u_e_s_t/~/Nachwuchsf%C3%B6rderung_%3Cbr_%3EClub_der_Kreuzer-Abteilung_e._V._f%C3%B6rdert_Fahrtensegel-Projekte.html

http://www.svnrw.org/leistungssport/konzept.php

http://www.bvww.org/detail-news-startseite.html?tx_bvwwnews_pi1%5Buid%5D=1093

http://de.nauticwebnews.com/1203/nachwuchsforderung-auf-der-interboot/

http://www.nrv.de/ueber-uns/geschaeftsstelle/presse-akkreditierung/pressemitteilungen/pressemitteilungen-single/article/pressemitteilung-die-zukunft-des-segelsports.html


Read more

Poppiproduktion und Preisfrage

Eben erreichen mich diese Fotos von Sven Kraja, Frog Sails in Schleswig.

Poppi, das Niedergangsverdeck, geht nun in Serie. Endlich wird dieser unhandliche und sperrige Deckel überflüssig. Poppi wurde nach meiner Reise nun überarbeitet, ist recht leicht zu montieren und besitzt nun auch die Funktion, nachgespannt werden zu können. Dadurch sitzt es immer perfekt.

Nun die Preisfrage. Was kann man mit dem alten Deckel veranstalten? Den braucht man nun ja nicht mehr. Ich dachte mal an einen Carport, aber mangels Auto bringt das nix.

Hat jemand ne Idee, was man mit “Trümmi” machen kann? Die Idee, die mir am besten gefällt, werde ich dann irgendwann umsetzen. Und der Ideengeber der Gewinner-Idee bekommt auch einen Preis: einen DHH Becher. Einfach hier in die Kommentare schreiben. Bin gespannt.

Infos zu Poppi und natürlich auch Poppi gibts exklusiv bei Frog Sails http://www.frog-sails.de/ oder bei der Bootswerft Schleswig http://bootswerft-schleswig.de/kontakt/IMG_0225 IMG_0226


Read more