Archiv der Kategorie: Allein rund Ostsee 2011

91,8 m über dem Meeresspiegel…

… der höchste Punkt im Götakanal.

Gestern wurde noch ein Hafentag in Motala eingelegt denn es war mit 27 Knoten aus südwestlicher Richtung ziemlich windig und ungemütlich. Daher habe ich den Tag genutzt  und das von Irene und Knut geborgte Buch „Die Tote im Götakanal“ von Wahlöö – Sjöwall gelesen und anschliessend ein wenig Hafenkino geschaut.. ;)

Am Abend wurde gegrillt und irgendwie meinten es die Schweden mit ihrem Steak ziemlich gut, jedenfalls hatten wir große Mühe das gute Stück auf meinen Grill zu bekommen.

Zum Trinken sollte es einen leckeren Merlot geben den ich besorgt hatte. Nachdem wir angestossen hatten schauten wir uns sehr stutzig an denn der Wein schmeckte wie Traubensaft… Und siehe da, alkoholfreier Merlot. Naja, zum Glück hatten wir noch eine kleine Bierreserve und das schwedische Blå schmeckt ziemlich lecker.

Den krönenden Abschluß des Abends gab es dann von der Juno, dem ältesten Passagierschiff der Welt. Gegen 21.30 Uhr kündigte sie dreimal und ziemlich laut ihre Ankunft im Hafen von Motala an !

Heute früh habe ich dann um 8.00 Uhr die Leinen los geworfen und bin raus, auf den Vätternsee. Mein erstes Ziel war Vadstena, lediglich 5 NM südwestlich von Motala entfernt. Es ist gutes Segelwetter, der Wind weht mit 6 Knoten aus nordöstlicher Richtung und schiebt uns bis vor die Hafeneinfahrt von Vadstena.

Vadstena lohnt, eigentlich auch zum länger bleiben, denn man liegt direkt im Schlossgraben der alten Burg, unmittelbar an der Schlossmauer. Eine sehr tolle Atmosphäre.

Wir bleiben jedoch nicht hier liegen, denn von Freitag bis Sonntag soll ziemlich schlechtes Wetter kommen und da möchte ich gern in Sjötorp oder Töreboda liegen… Daher führt mein weiterer Weg durch den Vättern, Kurs Karlsborg. Unmittelbar vor Karlsborg berge ich die Segel und schmeisse den Motor an, denn hier geht es erneut in den Kanal. Um 14.30 Uhr schleusen wir in Forsvik, zum letzten mal im Götakanal geht es nach oben. Der Schleusenhub dieser Schleuse beträgt knapp drei Meter. Viel faszinierender jedoch ist das Gemäuer dieser Schleuse. Es ist komplett in den Granit gesprengt und an der Steuerbordseite ziemlich uneben.

Nachdem wir die Schleuse verlassen habe geht es in den Vikensee. Die Landschaft hier oben ist das schönste was ich auf meiner Tour von Schweden gesehen habe! Jetzt sehe und verstehe, rieche und fühle ich es, was die Segler beim schwärmen vom Götakanal meinen . Die dichten Wälder reichen bis unmittelbar an die Uferlinien und versprühen einen wohlriechenden Duft nach Tannengewächs und Birke.

Es erinnert sehr stark an die Landschaft im Norden des bottnischen Meerbusen und am liebsten würde ich eine ganze Woche in den zahlreichen Ankerbuchten festmachen und die kleinen Inseln und die unberührte Natur erkunden. Es ist einfach herrlich und ich überlege auf Norwegen zu verzichten und mehr Zeit in dieser landschaftlich einmaligen Einöde zu verbringen.

Auf halber Strecke nach Tåtorp, der erneuten Einfahrt in den Götakanal müssen wir an einer Strassenbrücke mitten in dieser herrlichen Einöde halt machen. Eine geschlagene halbe Stunde und lediglich ein Fahrzeug das die Brücke quert warten wir bis das Signal zur Weiterfahrt ertönt und zu sehen ist.

Für einen Moment überlege ich die Nacht hier zu verbringen denn man hört neben der Stille lediglich einige Vögel zwitschern und das Rascheln der Tiere im gegenüberliegenden Wald. Eine herrliche Atmosphäre !

In Tåtorp geht es erstmalig wieder abwärts, wenn auch nur 20 cm und in Gedanken bleibe ich bei der Idee wieder umzukehren und einige Zeit im Vikensee zu verbringen. Heute Abend habe ich erst einmal im Hafen von Vassbacken festgemacht und liege direkt an einer Wiese, gegenüber vom eigentlichen Gästehafen.

Schoten dicht und Handbreit

jolågo und Ingo


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neun Meilen, sieben Schleusen, vier Brücken und eine Grabstätte…

… und zwar die von Baltzar von Platen, dem Erbauer des Götakanal, der übrigens aus Dornhof bei Schaprode ( Rügen) stammt.

Wir sind in Motala, am wunderbaren Vätternsee, auf 88,5 m über dem Meeresspiegel.

Der See ist mit einer Fläche von ca. 1912 km² und einer Tiefe von über 100 m das zweitgrößte Binnengewässer in Schweden.

Nachdem wir gestern früh abgelegt hatten, führte unser Weg als erstes 6 NM über den Borensee bis zur Schleusentreppe von Borenschulte. Hier haben wir uns in die Warteschlange der anderen Segler eingereiht und  uns die Wartezeit bei etwas Smalltalk mit den Crews verkürzt. Dabei stelle ich fest, dass ich mit meinen gegenwärtig drei Monaten Ostsee nicht den längsten Törn inne halte ;) Ein vor mir liegender Holländer ist mit einem Freund seit 3 Jahren auf der Ostsee unterwegs und macht sich jetzt langsam auf den Weg zurück…

Es ist unbeschreiblich, welche Schönheit und welchen Abwechslungsreichtum der Götakanal zu bieten hat. Immer wieder ändern sich die Landschaften um den Kanal und auch der Kanal an sich verändert ständig seine Breite und die Farben seines Wassers. Nach der Schleusentreppe mit fünf Kammern geht es vorbei an der Grabstätte von Baltzar von Platen. Dem Erbauer des Götakanals wurde hier in Motala die letzte Ruhestätte errichtet. Brücken für Autos, Fahrräder und Fußgänger säumen den Weg des Kanals und werden unmittelbar nach Ankunft eines Schiffes geöffnet. Das ganze wirkt wie in einem Spielzeugland und ich warte ständig darauf, dass mich jemand weckt ;)

Wir erreichen Motala gegen 15.30 Uhr und ich beschliesse den Hafen zu nutzen um meinen Motor prüfen zu lassen und einer Inspektion zu unterziehen, die Stadt ausgiebig zu erkunden und dem berühmten Technikmuseum einen Besuch abzustatten.

Gleiches haben auch weitere deutsche Yachten vor… Neben mir liegt eine Biga 24 mit einer gebrochenen Welle, eine Hanse 400 mit einem Kupplungsproblem und ein Eigenbau Typ Weltumsegler mit einem gerissenen Boutenzug. Der Werftbesitzer ist sehr rührig und allen Vorurteilen zum Trotz wird allen Seglern asap geholfen.

Das Wasser hier im Hafen ist gut 4 m tief ( siehe Foto ) und so tue ich es den Schweden gleich und nutze den Vormittag um das kühle Nass zu geniessen. Nach gut 4 Stunden bekomme ich einen Anruf und die Werft liefert mir den Motor. Alles ist wieder perfekt. Durch den etwas größeren Filter war zuviel Kraftstoff in die Brennkammer gelaufen, dadurch waren die Abgaswolken beim Start immer etwas dunkel :(

Morgen werde ich dann den Vättern erkunden und eventuell vor einer der vielen Inseln ankern, bevor es erneut bei Karlsborg in den Kanal geht.

Bis dahin Schoten dicht und Sonnencreme nicht vergessen ;)

jolågo und Ingo

PS. aktuelle Fotos gehen gleich online


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ein Gin Tonic pro Schleuse…

…nicht mit mir. Allerdings sieht die Dänische Crew neben mir das ganz anders ;)

Es ist kurz vor 10.00 Uhr und gemeinsam mit der Godewind aus Berlin mache ich mich auf den Weg nach Linköping. Im Götakanal ist alles etwas anders und so beginnt der Tag mit warten in der ersten Schleuse. Die Eisenbahnbrücke von Norsholm wird nur nach Freigabe durch die hiesige Bahngesellschaft und zu jeder vollen Stunde geöffnet. Es ist jedoch sehr witzig, wir haben eine schwedische Familie neben uns und klönen gut 20 Minuten über IF Boote …

Es ist lediglich eine Strassenbrücke, eine Eisenbahnbrücke und dazwischen eine Schleuse mit einem einem nur 80 cm hohen Hub, bevor wir in den Roxen einlaufen. Der Roxen ist ein wundervoller See mit mehreren Inseln und einem excellent ausgewiesenen Fahrwasser.

Leider ist es völlig windstill und es beginnt sich furchtbar zu beziehen, daher ist an baden heute nicht zu denken. Es geht Richtung Linköping. Die Stadt liegt im südlichen Bereich des Roxen und ca. 3 NM vom eigentlichen Fahrwasser entfernt. Ein sehr schmales Fahrwasser läuft durch die Vorgärten der Linköpinger, vorbei an einem Segelclub wo der Nachwuchs mit Optis am üben ist und hindurch, durch Wiesen, Gräser und unberührte Natur wo es von Mücken nur so summt und brummt.

Der Hafen ist leider nicht das was wir uns erhofft haben, er gehört auch nicht zu den offiziellen Götakanal Häfen. Kein Strom, unattraktive Steganlagen und weit und breit nichts in Sicht, was nach Dusche oder Toilette aussieht… Daher wenden wir im Hafenbecken und fahren weiter Richtung Berg. Berg ist ein kleiner Ort, der direkt an einer Schleusentreppe mit sieben Kammern liegt und über einen Hafen im unteren Bereich, im Roxen, und ein Hafenbecken im oberen Bereich verfügt. Auf dem Weg nach Berg holt uns ein Unwetter ein und es beginnt unmittelbar vor dem Hafen in strömen zu regnen.

Nach dem Regen kommt Wind und in kürzester Zeit baut sich im unteren Hafenbecken eine ziemliche Welle auf. Daher entscheide ich mich mit der vorletzten Schleusung um 17.00 Uhr die sieben Kammern zu durchschleusen und die Nacht im oberen Hafenbecken zu verbringen. Irene und Knut entscheiden sich die Nacht unten zu verbringen, Knut bietet mir jedoch seine Hilfe bei der bevorstehenden Schleusung an. Natürlich nehme ich diese gern an und lerne noch einiges, denn durch mehrere Fahrten von Berlin an die Ostsee und innerhalb Berlins ist er ein erfahrener Schleusengänger.

Gemeinsam mit mir geht die Lena in die Schleusentreppe, eine Sun Odyssey 34.2, deren Crew ich bereits in Mem kennen gelernt habe. Tradition auf der Lena ist ein Gin Tonic auf Eis und mit einer Scheibe Limone… und das pro Schleuse. Da wir direkt nebeneinander liegen komme ich also nicht drum herum ;) Überhaupt ist an Bord der Lena gute Stimmung, in den Schleusen werden die Zuschauer mit guter Musik und gymnastischen Showeinlagen unterhalten.

Da die Schleusen im Götakanal pünktlich um 18.00 Uhr schliessen geben die Schleusenwärter in den letzten beiden Kammern richtig Gas und das Schleusen erinnert mehr an sailboat- bzw. IF Boot Rafting als an einen herkömmlichen Schleusengang…

Eine gute Stunde später ist es geschafft und ich liege bei bestem Wetter im oberen Hafen von Berg. Neben mir liegt erneut die Crew der Lena und so wird der Abend sehr lang, sehr lustig und feucht fröhlich.

Heute früh bin ich um kurz nach halb zehn los und hatte erst einmal gut eine halbe Stunde Wartezeit an der ersten Schleuse… Vor mir liegt die Sponty, ein Schiff aus Neustadt und der Eigner, Helmut, schnackt mich auf meine Fahne am Vorstag an.

Dort hängt seit Anbeginn der Einfahrt in den Götakanal die Fahne meiner Heimatgemeinde. Der fleissige Leser kennt mit Sicherheit mein Interview mit der lokalen Zeitung Travemünde Aktuell, in dem ich mich im Herzen Travemünde zugehörig geäußert habe. Das wollte unser Bürgermeister wohl nicht so stehen lassen und über meine Frau hat Thomas mir ein Geschenk von ihm überreicht. Der Inhalt : Die Fahne meiner Heimatgemeinde Ratekau !

Helmut fragt mich doch tatsächlich mitten im Götakanal aus welchem Ort der Gemeinde Ratekau  ich komme. Als ich mit Warnsdorf antworte sagt er kenne ich, da habe ich jahrelang einen Kunden gehabt. Die Welt ist klein und Helmut, ehemaliger Vertriebsmitarbeiter für Schmierstoffe, kennt ausgerechnet den Dorfschmied unserer 398 Seelenortschaft. Viel besser ist das er vor mir liegt und ich somit beim Einlaufen in die Schleusen auf die Hilfe seiner Frau zählen kann.

Der vor uns liegende, gut 12 NM lange Weg ist wunderschön. Es geht erneut über Felder, saftige und herrlich duftende Wiesen, eine Brücke über die Autobahn, Schafe, Kühe, Pferde stehen am Wegesrand des sehr schmalen Kanals. Alles wirkt sehr friedlich, äußerst gepflegt und es ist absolut atemberaubend, als wir an einer Stelle einen See weit unter uns sehen und mir der Höhenunterschied so richtig bewusst wird. Das beste am heutigen Tage war mein Lieblingsgetreide, Raps, in voller Blüte zu sehen und das im Juli…

Nach sieben Schleusen, davon eine handbetriebene und sieben Brücken, einem kurzen Stop mit jolågo gegen 16.00 Uhr vor dem berühmten Göta Hotel, liegen wir jetzt in Borensberg auf 73,2 m Höhe über normal Null.

Morgen geht es über den Borensee nach Motala, das bedeutet segeln, wenn auch nur 7 NM… aber evtl. ist der ein oder andere Abstecher auf dem See drin ;)

Alle Fotos der letzten Etappen übrigens seit heute Nachmittag online.

Schoten dicht und Handbreit

jolågo und Ingo


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Entschleunigung pur…

…der Götakanal hält was ich im Vorfeld gehört habe ;)

Der gestrige Tag war ziemlich easy, wir sind ganze 3,15 Meilen und zwei Schleusen von Mem bis Söderköping gefahren. Der Hafen war bei unserer Ankunft um 13.20 Uhr bereits rappel voll. Wir erwischen einen der letzten Plätze und liegen direkt an der Promenade neben der Godewind ( dem IF Boot aus Berlin ).

Ich erledige einige Einkäufe und wandere mit Knut zur gut 300m entfernten Tankstelle um für die weitere Fahrt ausreichend Kraftstoff an Bord zu haben. Im Hafen und auf der Promenade pulsiert das Leben. Musiker spielen schwedische Volksmusik, Menschen schlendern über die Promenade, ein Wirt klopft an jedes Schiff und macht auf das Abendprogramm in seinem spanischen Restaurant aufmerksam und und und… Es ist herrlich. Ich mache mich auf den Weg ins über die Grenzen von Söderköping hinaus bekannte Smultronstället, der größten Eisdiele in Schweden. Diese liegt direkt neben der Schleuse und hat Eis in den leckersten und ausgefallensten Sorten ;) Die riesigen Kugeln passen kaum in die Waffel und nachdem ich mein Eis verdrückt habe, mache ich mich auf den Weg zur Aussichtsplattform. Diese liegt auf der anderen Seite des Kanals.

285 Treppenstufen zähle ich bis ich die Plattform erreiche. Es geht über einen Weg der sich durch krumm gewachsenen Kiefern schlängelt, über riesige Steine und einen Trampelpfad, bis auf einmal die Aussichtsplattform vor mir liegt. Der Blick auf Süderköping ist herrlich und einige Kalorien des lecker Eis sollten auch auf der Strecke geblieben sein…

Den Abend lasse ich gemeinsam mit Irene und Knut bei leckerem spanischen Wein und Live Musik in einem spanischen Restaurant am Marktplatz ausklingen. Heute früh haben wir dann noch eine gegenseitige Bootsbesichtigung und einen Ideenaustausch unternommen, bevor ich um 9.50 Uhr die Leinen losgeworfen habe und mich den Kanal hinauftreiben lasse…

Das heutige Fazit sind 12,1 NM, 10 Schleusen und 5 Brücken in knapp 6 Stunden, sowie ein ausgiebiger Badestop bei 21° Wasser- und 30° Lufttemperatur auf dem  Asplången See. Die gesamte Zeit sind wir als vierer Flottille gefahren und auch der Badestop wurde gemeinsam unternommen :D

Es ist herrlich, Schwedens vielfältige Natur von dieser Wasserstrasse aus zu geniessen. Es duftet nach Kiefern, nach Feldern, nach Kuhmist und immer wieder ändert sich die Landschaft von einer Schönheit in eine andere. Die Kühe weiden direkt neben dem Kanal und jeder Radler, Jogger und Fussgänger grüßt freundlich rüber.

In einer der ersten Schleusen, es waren Doppelschleusen, sprang mein Motor dann nicht mehr an :( Glücklicher Weise hat ein Kieler mit seiner Nicolson 31 die den Namen OCTOBER trägt mir dann Schlepphilfe gegeben… Ein entgegenkommendes nordisches Folkeboot aus Deutschland rief mir entgegen : „Kenne ich, hatte ich auch viermal hier im Kanal“ .

Der Fehler ist vor der nächsten Schleuse schnell gefunden. Der Kraftstofffilter im Motor hat einen kleinen Riss und zieht Luft. Ausgerechnet diesen habe ich nicht als Ersatz dabei. Lediglich die etwas größeren, welche zwischen Tank und Motor gesetzt werden. Versuch macht Klug  - und er passt. Der Motor läuft wieder und in Motala soll es einen YAMAHA Händler geben der sicherlich das Original hat.

Irene und Knut hatten ebenfalls Probleme mit ihrem Motor, scheint wohl an der Hitze zu liegen…

Seit 15.30 Uhr liegen jolågo und ich in Norsholm, auf 33,3 Meter über normal Null und direkt vor Kapten Biles Restaurang.

Kapten Biles Restaurang gehört einem Österreicher. In einer Mare TV Reportage über den Götakanal habe ich bereits von Kapten Biles gehört, er soll die leckersten Apfelstrudel in Schweden machen. Klar das ich die probiere und sie sind in der Tat köstlich. Viel besser jedoch gefällt mir die schwedische Fleischerei nebenan. Hier gibt es eine so vielfältige Auswahl an Würstchen wie ich es noch nirgends anders erlebt habe. Bereits nach dem kosten jeder einzelnen Sorte war ich satt aber ich kam nicht aus dem Laden ohne mir noch einige scharf gewürzte Räucherwürste mitzunehmen.

Morgen geht es direkt in den Roxen und am Ende des Sees wartet eine riesige Schleusentreppe. Ob ich die morgen mitnehme oder noch in Ruhe ankern gehe weiss ich noch nicht. In jedem Fall war die Entscheidung den Kanal zu durchqueren bis jetzt goldrichtig !

Hoffen wir auf weiterhin so geniales Wetter .

Festmacher dicht und happy Schleusing ;)

jolågo und Ingo

 


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