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Archiv der Kategorie: segelnews
34. America’s Cup und YouTube beschließen zukünftige Zusammenarbeit

Demnächst auf YouTube: Bilder vom America's Cup
Der 34. America’s Cup und YouTube arbeiten künftig zusammen, damit Segelfans das Event live miterleben können. So wird es den Zuschauer ermöglicht, mit Hilfe von YouTube alles Live mit zu verfolgen. Dies wird nicht nur für den Segelsport wegweisend sein sondern auch für andere internationale Spitzensport-Veranstaltungen.
Die Veranstalter des America’s Cup und Google, Betreiber von YouTube, wollen damit die Faszination des Segelsports der neuen Zielgruppe von Usern auf dem Videoportal präsentieren um möglichst viele Anhänger des Segelsports erreichen zu können. “Mit YouTube können wir unsere Zuschauer in die erste Reihe setzen“, sagt Stan Honey, Director of Technology der America’s Cup Event Authority.
Mit dem neuen Player werden Zuschauer in der Lage sein, den täglichen Livestream von den Rennen aus der On-Board-Perspektive jedes Teams, eine grafische Übersicht oder aus der Vogelperspektive zu sehen. Zudem können sie verschiede Audiokommentare – von einem Segelexperten oder einem Sportreporter – auswählen. Diese Optionen werden im America’s Cup YouTube-Channel und auf der America’s Cup-Website verfügbar sein und die Live- und Highlight-Berichterstattung der TV-Anstalten ergänzen.
„Mit YouTube Sports möchten wie den User ein Erlebnis bieten, das anders als alles bisher Dagewesene ist. Dafür innovativen Content zu bekommen, ist fantastisch. Und genau das ist der neue America’s Cup Livestream. Wir werden weiterhin neue Technologien entwickeln, so dass die Inhalte noch dynamischer werden“, sagt Claude Ruibal, YouTube Global Head of Sports Content. „Wir sind davon überzeugt, dass unsere Partnerschaft mit dem 34. America’s Cup den Zuschauern eine ganz neue Perspektive ermöglicht und Menschen rund um den Globus einen einfachen Zugang zu mitreißendem Content ermöglicht – wann immer diese es wollen.“
(Foto: Gilles Martin-Raget, americascup.com)
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Cascais AC Match Race Championship: New Zealand gewinnt erstes Rennen
Das Emirates Team New Zealand holt sich am ersten Tag die Führung der Matchracing-Serie zum America’s Cup, dem “Cascais AC Match Race Championship”. Das Team setzte sich schlussendlich gegen den Titelverteidiger ORACLE Racing Spithill durch.
Die Regatta startete wegen schlechten Windverhältnissen zwei Stunden später, doch darauf hin entwickelten sich drei abwechslungsreiche und packende Fleet Races, anhand derer die Setzliste für die Match Races ermittelt wurde. Eine der spannedsten Szenen passierte gleich zu Anfang. ORACLE Racing Coutts und die Neuseeländer stießen zusammen, dies hatte eine Strafe für das Oracle Team zufolge.
Beim abschließenden Höhepunkt des Rennens trafen das Emirates Team New Zealand und der US-amerikanische Titelverteidiger ORACLE Racing Spithill aufeinander – dieses Duell war gleichzeitig das erste Match Race der America’s Cup World Series, es ging um die Führung im Zwischenklassement. Die Wettfahrt hielt, was man sich von ihr versprechen durfte und begeisterte mit zahlreichen Führungswechseln bis in die Endphase hinein.
Dean Barker, der Skipper der „Kiwis”, legte los wie die Feuerwehr und führte an der ersten Tonne, musste dann aber das US-Team passieren lassen, das auf der entgegengesetzten Kursseite einen günstigen Winddreher gefunden hatte. Am Lee-Tor indes hatte wieder das ETNZ die Bugspitze vorne. Gegen Mitte des Rennens kam es dann zu einer Begegnung der beiden Katamarane, und mit einem klassischen Matchracing-Manöver holte sich Spithill den Vorteil zurück.
Auch auf der zweiten Runde des Rennens wechselte die Führung hin und her, ehe das Emirates Team New Zealand von dem entscheidenden Dreher profitierte und das ORACLE Racing Boot bezwang. Die Neuseeländer führen das Klassement nach dem ersten Tag an, Spithill liegt auf Rang zwei.
( www.americascup.com, Foto: © ACEA (2011)/ Photo G. Martin-Raget)
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Die 21. Hanse Sail trumpft dieses Jahr mit Traditionsseglern auf
Ein Jahr nach dem 20. Jubiläum verspricht auch die 21. Hanse Sail ein maritimes Großereignis zu werden. Das Fest, das vom 11. bis 14. August 2011 an der Warnow stattfindet, verspicht, vor allem durch die angemeldeten Traditions- und Museumsschiffe, sehr attraktiv zu werden. Unter der Devise, dass die „Ostsee zu dem Meer der Traditionssegler“ werden soll, segeln dieses Jahr so viel Schiffe wie noch nie mit.
Mittelpunkt der 21. Hanse Sail werden wieder die 90-jährige „Sedov“ und die 85-jährige „Kruzenshtern“ , beide stammen sie aus Russland, sein. Zu den Gästeschiffen zählt das älteste noch segelnde Vollschiff, die „Sörlandet“ (1927), die zugleich Botschafterin Norwegens, des diesjährigen Partnerlandes der Hanse Sail, ist. Freunde der durch ihre grünen Segel und kühnen Törns berühmt gewordenen „Alexander von Humboldt“ können Abschied von der Bark nehmen. Das 105 Jahre alte Schiff wird von der „Alex II“ abgelöst, einem Neubau, der im Herbst 2011 seinen Jungfern-Törn absolviert.
So wird auch ein Filmstarschiff zur Schau geboten: Die „Bounty“ (1961), der Nachbau des legendären Schiffes der Meuterei, kommt erstmals aus den USA nach Rostock. Die bisher auf der Hanse Sail so noch nicht dagewesene Windjammer-Flotte wird durch die 100-jährige „Eye of the Wind“ (Dänemark), die deutsche „Roald Amundsen“ (1952) und die Niederländer „Aphrodite“ (1994), „Mercedes“ (2005), „Morgenster“ (2008), allesamt Briggs sowie die Bark „Artemis“ (1926) vervollständigt.
Auch dieses Jahr wird unter dem Motto “Segeln sie mit” interessierten Besuchern die Möglichkeit geboten selber auf einem Segelschiff mit zu segeln. Wenn ihnen das aber nicht genügend Überblick verschafft, können sie auch auf die Möglichkeit zurückgreifen dies alles aus der Luft zu sehen.
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Hanse 385 folgt der erfolgreichen 370er Modellreihe
Die Hanse AG wollte die 370er Reihe fort führen, der Designer Torsten Conradi fomuliert das so: “Aufgabe war, ein Boot in der Größe der H 375 im Stil der jüngst vorgestellten H 445 und H 495 zu entwerfen. Das Boot soll gleich gute Segeleigenschaften haben, wie die H 375, mehr Komfort bieten und im Handling einfacher werden!” Also kurz: viel Komfort, einfaches Handlung bei super Segeleigenschaften.
Ob das wirklich gelungen ist, werden die Tests ergeben. Jedenfalls hatt die Hanse 385 hat ein um 20 Prozent höheres Raumvolumen bei verbesserten Segeleigenschaften. Das Laufdeck ist frei von Beschlägen, der Ankerkasten nimmt Fender auf. Das große Cockpit hat bequeme Sitzpositionen. Es gibt ausreichend Platz für eine Doppelsteueranlage (Standard) mit breitem Durchstieg auf die Badeplattform. Darunter verdeckt Stauräume für Rettungsinsel und Gasflaschen. Hier eine schematische Zeichtung (für Großversion klicken):
Zum Rigg der Hanse 385 meint der Designer: “Das Rigg ist wie bei den großen Schwestern in der Bedienung sehr einfach gehalten. Auch hier ist die Selbstwendefock so groß ausgelegt, das schon bei wenig Wind genug Segelfläche zur Verfügung steht. Optional kann eine 106% Genua gefahren werden. Weit überlappende „Am Wind Segel“ sind nicht vorgesehen. Entsprechend sind die Püttings weit außen montiert, um das Mastgewicht so gering wie möglich halten zu können. Werftseitig werden für Raumwindkurse asymmetrische Spinnaker angeboten, die am Ankerarm gesetzt werden können.”
Technische Daten
- Loa: 11,40 m
- Hull length: 10,99 m
- LWL: 10,40 m
- Beam: 3,88 m
- Displacement: 7,60 t
- Ballast: 2,20 t
- Draft: 1,99 (1,62) m
- Sail Area: 74 qm
- Mast above WL; 17,30 m
- Cabins std.: 2
- Cabins opt.: 3
- Design: Judel/Vrolijk & co
Und so sieht die Aufteilung der Hanse 385 aus:
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