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Archiv der Kategorie: segelnews
Barcelona World Race: Ein Mastbruch zwingt “Foncia” Kapstadt anzulaufen
Am Morgen brach bei 25 bis 30 Knoten Wind der obere Teil des Mastes. Desjoyeaux gibt bekannt, dass das Rennen damit für sie gelaufen ist. Die Mannschaft blieb unversehrt und will aus eigener Kraft Kapstadt anlaufen. Damit wurde der Zweikampf zugunsten der „Virbac-Paprec 3“ von Titelverteidiger Jean-Pierre Dick und Loïck Peyron vorläufig entschieden.
(Foto:© barcelonaworldrace.org)
Sie führen jetzt unangefochten mehr als 500 Seemeilen vor Iker Martinez und Xabi Fernandez auf der „Mapfre“ aus Spanien. Der Deutsche Boris Herrmann und Ryan Breymaier (USA) segeln mit der „Neutrogena“ weitere gut 500 Seemeilen zurück nun auf Rang sieben. Das Rennen nonstop rund um die Welt dauert allerdings noch etwa zwei Monate, bis die Yachten nach 24.000 Seemeilen im Start- und Zielhafen Barcelona zurückerwartet werden.
Das Unglück auf der „Foncia“ ereignete sich gegen vier Uhr morgens deutscher Zeit. Die Crew segelte mit kleinem Vorsegel und dreifach gerefftem Groß bei stürmischem Südwestwind. Die oberste, etwa drei Meter lange Sektion des Masts hielt dem enormen Druck nicht stand und brach ab. Der Mannschaft gelang es, das Stück zu sichern und weitere Schäden am Boot zu verhindern. Mit dem verbliebenen, noch 24 Meter langen Mast konnte die „Foncia“ zunächst weitersegeln und den Kurs Richtung Kapstadt ändern. Bei zehn Knoten Bootsgeschwindigkeit, die anfangs noch möglich waren, würde es allerdings mehr als 60 Stunden dauern, bis der 619 Seemeilen entfernte Hafen erreicht wird, wo ein neuer Mast eingesetzt werden könnte. Auch besteht immer noch Gefahr, falls der Wind weiter zunehmen sollte – ins Großsegel ist das dritte Reff eingebunden, doch das Fall ist in der gebrochenen Mastspitze verklemmt, sodass das Segel nicht geborgen werden kann. Die derzeitige Wettervorhersage lässt auf dem Weg nach Kapstadt aber eher leichte Winde erwarten.
Von den stürmischen Bedingungen durften Herrmann und Breymaier in der Nacht nur träumen. Einmal mehr dümpelten sie mit der „Neutrogena“ in der Flaute und verloren weiter an Boden. Am frühen Mittwochmorgen betrug der Rückstand auf die „Virbac-Paprec 3“ schon mehr als 1.000 Seemeilen. Der nächste Gegner, die „Mirabaud“ von Dominique Wavre und Michael Paret (Schweiz/Frankreich) auf dem neuen Platz sechs, hat gut 100 Seemeilen Vorsprung. „Die wiederkehrende Flaute zehrt sehr an unseren Nerven, aber in erster Linie fühlen wir jetzt mit Michel und François, die sich genau wie wir viele Monate intensiv auf dieses harte Rennen vorbereitet hatten“, meinte Boris Herrmann, „wir selbst hoffen und setzen auf unser Comeback im Southern Ocean.“
(yacht.de, barcelonaworldrace.org)
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boot: Die weltgrößte Wassersportmesse fängt 22.01 in Düsseldorf an
Jessica Watson wird den Zugang zu 1.550 Ausstellern und 1.700 Booten höchstpersönlich freigeben. Und bei einer Autogrammstunde am Stand von Delius Klasing wird sie ihr Buch signieren.
(Foto:© www.boot.de)
Gleiches wird auch Bobby Schenk tun, jeweils Samstag und Sonntag am ersten Wochenende um etwa 14.30 und 16.30 Uhr. Den Stand finden Besucher in Halle 11, F 41.
Viel los ist wie immer bei der YACHT. In Halle 16 B 22 werden praxisrelevante Themen rund um das Fahrtensegeln behandelt. Auf den Aktionsbühnen im Segelcenter in Halle 17 und in der Charterwelt in den Hallen 13 und 14 werden Vortragende zu nahezu allen Aspekten des Segelns und Reisens Auskunft geben und zu Diskussionen anregen.
(yacht.de, boot.de)
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Bundesverkehrsministerium ändert die gesamte Struktur des Sportbootführerschein
Es bleibt nicht bei der bislang vorgesehenen leichten Reduzierung des Fragenkatalogs und der Umstellung auf Multiple Choice: Die gesamte Struktur wird überarbeitet – eine überraschende Wende.
(Foto:© YACHT/B. Andersch)
Nachdem das Bundesverkehrsministerium im vergangenen Sommer die neuen, abgespeckten und auf das Ankreuz-Verfahren umgestellten Fragenkataloge für die Sportbootführerscheine vorgestellt hatte, regte sich Protest in Teilen der Branche – die Reform ging manchen nicht weit genug. Der Bundesverband Wassersportwirtschaft (BVWW), ADAC, Kreuzer-Yachtclub Deutschland e.V.) und die Vereinigung Deutscher Charterunternehmen plädierten für eine grundlegende Reform. Aber die Chancen schienen gering.
Nun aber verkündet der BVWW „gute Nachrichten für Sportbootfahrer“: Die genannten Organisationen haben sich mit dem Ministerium und den beliehenen Verbänden (Deutscher Segler- und Deutscher Motoryachtverband) auf eine ganz neue Struktur geeinigt. Sie bringt wesentliche Vereinfachungen mit sich, insbesondere ein deutlich verringertes Fragenkonvolut sowie eine Verringerung der Prüfungsgebühren.
Danach soll das neue, modular aufgebaute Führerscheinmodell wie folgt aussehen:
• Basismodul mit ca. 80 Fragen (gilt für Binnen und See)
• spezifisches Seemodul mit ca. 220 Fragen
• spezifisches Binnenmodul/Motor mit ca. 220 Fragen
• spezifisches Binnenmodul/Segeln mit ca. 50 Fragen
Führerscheinaspiranten, die den Amtlichen Sportbootführerschein Bin-nen/Motor oder See ablegen wollen, müssen also jeweils rund 300 Fragen beantworten können. Bewerber, die beide Führerscheine erwerben wollen (auch nacheinander), werden mit insgesamt rund 520 Fragen konfrontiert.
Bewerber, die den Sportbootführerschein Binnen nur unter Segel erwerben wollen, sind von der Beantwortung der motorspezifischen Fragen im Basis-modul befreit.
Nach dem derzeitigen Entwicklungsstand ist davon auszugehen, dass die neuen Fragenkataloge nicht vor 2012 in Kraft treten werden.
(yacht.de)
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Elan Marine stellt die “Elan 21″ überraschenderweise schon auf der boot in Düsseldorf aus
21 für 21: Das bedeutet 21 Fuß Länge für 21 Tausend Euro. Mit dieser Kampfansage stürzt sich Elan Marine nun ebenfalls in die Preisschlacht um die kleinen Sportboote. Der Preis gilt allerdings nur zur Messe.
(Foto:© Elan Marine)
Im Anschluss an die boot Düsseldorf wird die Elan 210 dann etwas teurer werden; 23990 Euro (28550 Euro inkl. MWSt) was aber im Vergleich immer noch recht günstig ist.
Die Elan verfolgt im Wesentlichen dasselbe Schiffskonzept wie ihre größeren und erfolgreichen Schwestern Elan 310 und 350 – einfach nur im kleinen Format. Die Konstruktion von Rob Humphreys erhält ebenfalls eine doppelte Ruderanlage, die allerdings hier hinten angehängt und demontierbar ist. Als Novum bei Elan wird das Boot mit einem Hubkiel ausgestattet. Der 360 Kilogramm schwere T-Kiel mit einem Ballastanteil von rund 40 Prozent kann per Schotzug über die Winsch aufgeholt werden. Damit reduziert sich der Tiefgang von maximal 1,55 Meter auf nur 0,50 Meter. Mit einer Breite von 2,50 Meter und nur 900 Kilogramm Gesamtgewicht kann die Elan 210 auch problemlos getrailert und geslippt werden.
Die Kimmkanten (Chines) werden dem kleinen Boot hinten mehr Volumen geben und für gute und steife Segeleigenschaften sorgen, vor allem auf den Raumwindkursen. Ein 52 Quadratmeter großer Gennaker soll das Boot schon bei mittleren Winden zum Gleiten bringen. Am Wind beträgt sie Segelfläche 26,3 Quadratmeter. Optional wird auch ein ausgestelltes Peformance-Großsegel mit zwei Quadratmeter zusätzlicher Segelfläche erhältlich sein.
Die Überraschung bietet die Elan 210 unter Deck. Vier Kojen sowie ein kleiner Pantryblock sorgen für Wohnkomfort, der sonst auf Sportboot von nur 6,34 Meter Länge eher unüblich ist. Selbst beim kleinen Boot will Elan also Sport und Komfort möglichst weitgehend miteinander verbinden.
Der Prototyp der Elan 210 wird als Überraschungspremiere auf der boot in Düsseldorf stehen. Halle 17, Stand A 20
(yacht.de)
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