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Hallberg-Rassy 64: mit Knopfdruck um die Welt
Mit der neuen HR 64 aus dem Hause der Hallberg Rassy kann man per Knopfdruck einhändig die Welt umsegeln. So lassen sich zum Beispiel Groß- und Kutterstagsegel per Knopfdruck hissen. Am besten lässt sich das Boot von zwei Personen beherrschen, allerdings finden auf der Hallberg-Rassy 64 insgesamt acht Personen Platz. Das 20-Meter-Boot (Foto: Hallberg-rassy.com) mit seinen eleganten Linien und dem nach achtern offenen Deckhaus hat ein per Knopfdruck versenkbares Sat-TV, Radar, ein Beiboot und eine einfahrbare Gangway. Die Yacht hat im Vergleich zu anderen Booten ein sehr “cleanes” Layout, dadurch gibt viel Platz im Achterbereich, mehr Licht unter Deck, und außerdem ein größeres Cockpit.
Ein Schiff, wie gebaut für Langfahrten oder sogar für die lang ersehnte Weltumsegelung. “Viele träumen von so etwas ein Leben lang”, sagt Magnus Rassy, Werftchef der Hallberg-Rassy-Werft auf Orust, stolz zur HR 64. Doch das Schiff hat auch einen sehr stolzen Preis, die HR 64 kostet 2,1 Millionen Euro.
Trotz des hohen Preises findet das Boot wohl Anklang. Denn wenn man sich diesen Traum erfüllen will und sich das größte jemals gebaute Boot von Hallberg-Rassy kaufen möchte, muss mit einer Wartezeit von bis zu 10 Monaten rechnen. Über die wirklichen Verkaufszahlen spricht der Werftchef nicht. Doch wenn man die aktuellen Zahlen hochrechnet, könnte die Werft bis zu 1000 Boote im Jahr produzieren und verkaufen.
(Informationen: www.hallberg-rassy.com; welt.de)
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Interboot-Branchengespräch: Produktion von Segelbooten steigt um 20 Prozent
Mit der der deutschen Bootsbranche geht es weiter aufwärts. Dies war das Ergebnis eines Branchengesprächs auf der Interboot in Friedrichshafen. So wird die Produktion von Segel-und Motoryachten sich im Jahr 2011 voraussichtlich um 20 Prozent steigen. Diese positive Nachricht kann man auf der Bootsmesse förmlich sehen. So werden dort viele neue Segel-Entwicklungen vorgestellt, zudem gibt es ein großes Angebot an neuen Yachten.
Patric Polch vom Bundesverband Wassersportwirtschaft (BVWW) verdeutlichte den positiven Aufstieg: „82,5 Prozent der Segelboothändler sprechen von gleich guten oder besseren Verkaufsergebnissen als noch 2010“. Am meisten profitieren die Firmen aus den Bereichen Zubehör und Service von der steigenden Nachfrage der Wassersportler.
Auch unsere direkten Nachbarn am Bodensee spüren die positive Entwicklung in Deutschland. So werden die Schweizer dieses Jahr zirka 250 bis 280 Millionen Schweizer Franken in der Bootsbranche absetzen. Der Geschäftsführer des Schweizerischen Bootbauer-Verbands David Clavadetscher betonte, dass die Bootsausstellung in Friedrichshafen die wichtigste Ausstellung auch für Schweizer sei.
Die Interboot geht noch bis zum Sonntag, 25. September 2011.
(Informationen: interboot.de, Foto: interboot.de)
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Emirates Team New Zealand setzte sich gegen Team Korea durch und gewinnt Plymouth Match Racing Championship
Das Emirates Team New Zealand gewinnt mit einem 2:0-Sieg gegen Team Korea und sichert sich damit die Plymouth Match Racing Championship. Zudem unterbrachen sie die Siegesserie des überraschend starkem Team Korea. So gewannen sie am Freitag gegen das Energy Team, obwohl sie anfangs hinten lagen. Danach gewannen sie das Semifinale gegen den Favoriten Artemis Racing(© 2011 ACEA/Gilles Martin-Raget). Erst Team New Zealand konnte sie stoppen.
„Wir haben, denke ich, in Cascais sehr viel gelernt. Wir sind froh, dass wir das hier umsetzen konnten und hoffen nun, noch etwas Kraft für morgen übrig zu haben“, sagte ein erschöpfter Chris Draper, dessen Crew drei Rennen am Freitag und vier am Samstag segeln musste – mehr als jedes andere Team.
„Nachdem wir beim letzten Mal Zweiter geworden sind, ist es schön, dass wir hier gewonnen haben“ sagte Dean Barker. Nun bereitet Er und sein Team sich auf das Letzte Rennen am Sonntag vor. Es geht um die Plymouth Fleet Racing Championship. Mit dem Motto “The winner takes it all” macht sich Team New Zealand Hoffnungen auf einen Zweiten Titel.
Das Fleet Race wird um 15.00 Uhr Ortszeit (16.00 Uhr MESZ) gestartet und live übertragen aufwww.youtube.com/americascup.
ENDSTAND – PLYMOUTH MATCH RACING CHAMPIONSHIP
1. Emirates Team New Zealand
2. Team Korea
3. Artemis Racing
4. ORACLE Racing Coutts
5. ORACLE Racing Spithill
6. Energy Team
7. Green Comm Racing
8. China Team
9. Aleph
(Informationen: americascup.com)
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Französischer Segler von Piraten getötet
Am Horn von Afrika haben somalische Piraten den Katamaran “Tribal Kat” geentert. Dabei kam der französische Segler Chrstian Colombo um, seine Frau Evelyne wurde gerettet. Das Ehepaar verließ vor zwei Jahren ihren Hafen in Toulon (Frankreich) und berichtete in einem Blog berichteten sie freudig von ihrer Reise von der afrikanischen Küste bis in den Oman. Der Blog http://tribalkat.canalblog.com ist derzeit offline.
Am 9. September empfingen die deutsche Fregatte “Bayern” einen Notruf von den Franzosen und setzte sofort Kurs auf den Katamaran. Dort angekommen fanden sie nur das verlassene Schiff vor. Doch konnte man deutliche Kampfspuren sehen. Am nächsten Tag fiel einem Helikopter des spanische Marineschiff “Galicia” ein Motorboot auf. Die somalischen Piraten fingen sofort an, den sich nähernden Helikopter zu beschießen. Ein Kommando der ”Galicia” schaffte es schließlich die Piraten in Gewahrsam zu nehmen. Mit an Bord war Eveylene Colombo. Diese konnte ohne körperlichen Verletzungen befreit werden. Von ihrem Mann jedoch fehlt jede Spur, auch ist unklar ob sich noch andere Personen auf der ”Tribal Kat” befunden haben.
(Info: eunavfor.eu)
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