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Archiv der Kategorie 'segelnews'

Laser-Weltmeisterschaft: Tom Slingsby holt sich den WM Titel trotz durchkentern

Zum Schluss wurde es noch einmal richtig hart: Am letzten Tag der Laser WM vor Hayling Island in England wehte es mit bis zu sechs Windstärken in den letzten Rennen. Für den führenden Tom Slingsby endete es beinahe in der Katastrophe, als im letzten Rennen durchkenterte.

Doch sein recht komfortables Punkte-Polster vor dem Finale erlaubte es Slingsby das Rennen im “Cruising Modus” nach Hause zu fahren und so doch den Titel zu holen. Für Slingsby, der bei den letzten Olympischen Spielen als Mitfavorit unter ferner liefen überraschend enttäuscht hatte, ist dies nun die eindrucksvolle Rückmeldung an der Weltspitze. Den Erfolg schrieb er zu einem guten Teil seinem neuen Trainer Michael Blackburn zu: “Er hat mehr Proffessionalität in mein Segeln gebracht. Ich bin eigentlich ein bißchen faul. Michael ist super-professionell, ein harter Arbeiter und hat mir in der Hinsicht viel beigebracht.”
Blackburn war selbst Weltmeister und Bronzemedaillen-Gewinner im Laser.

Nur knapp an Top-Ten Platzierungen schrammten die beiden deutschen Laser Segler Tobias Schadewalt und Philip Buhl vorbei. Obwohl beide mit teils starken Wettfahrten und immer wieder Platzierungen unter den Top fünf dabei waren, verdarben beiden zwei drei verpatzte Läufe jenseits der 20er und 30er Plätze die Gesamtbilanz etwas.
(yacht.de)

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Segelparadies Karibik: Neuer Stützpunkt auf Grenadinen

Sunsail eröffnet zum Auftakt der Saison Basis auf Grenada. Die Insel ist ideal für Törns in Richtung Grenadinen oder Tobago Cays
(Foto: © Sunsail)

Der Stützpunkt liegt in St. George’s Harbour in Port Louis, der nur acht Kilometer vom Flughafen der Insel entfernt ist und direkt von Deutschland (Frankfurt) angeflogen wird. Crews starten von hier ganz im Süden der Windward-Islands und segeln dann gen Norden.

Das Charter-Angebot auf Grenada war bislang eher begrenzt, die meisten Segler, die in Richtung St. Vincent und den Grenadinen wollen, starteten bislang auf Martinique. Insofern ist die neue Basis eine willkommene Ergänzung des bestehenden Angebots. Am Stützpunkt stehen Kats von Robertson & Caine und Lagoon sowie Einrumpfer von 36 bis 44 Fuß (Sun Odyssey und Oceanis) zur Verfügung.
(yacht.desunsail.de)

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Deutschen Meisterschaft der Nordischen Folkeboote: Nielsen-Crew gewinnt auch diesen Titel

Zum ersten Mal in Folge konnte ein deutsches Team den WM-Titel holen. Von diesem Erfolg angespornt, dominierte die Nielsen-Crew dann die Deutsche Meisterschaft nach Belieben.
37 Teams kämpften bei der vom Laboer Regatta-Verein (LRV) ausgerichteten
Deutschen Meisterschaft der Nordischen Folkeboote auf den Kieler-Woche-Bahnen Foxtrott (vor Wendtorf) und India (Strander Bucht) um nationale Ehren.

Viel Wind, besonders am ersten Regattatag, mit Böen bis zu 38 Knoten
zwang die Wettfahrtleitung um Rolf Brinkmann jeweils am ersten und am letzten Segeltag, das Regattageschehen in die Strander Bucht auf die Kieler Woche Bahn India zu verlegen. Die beiden weiteren Segeltage zeichneten sich mit Flaute und keiner Wettfahrt oder mit stetig abnehmenden Wind und alter Welle auf der Kieler-Woche- Bahn Foxtrott aus.

Christoph Nielsen, Torben Dehn und Klaus Reichenberger kamen trotz
Favoritenbürde mit den wechselnden Bedingung am besten zurecht, und so
dominierte die Crew die Konkurrenz scheinbar nach Belieben mit der Serie 1,
1, 1, 1, 1, 1 in den ersten sechs Wettfahrten. Ein neunter Platz im ersten Lauf des letzten Tages, und die Nielsen-Crew konnte bereits auf dem Wasser mit Champagner auf den Deutschen Meistertitel 2010 anstoßen sowie die Heimreise antreten. Auf die Plätze kamen Ulf Kipcke (KYC) und Walther Furthmann (YCS).
(yacht.de)

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Überraschung des Monats: X-Yachts kündigt die neue Xp 44 an


Sie macht den Anfang zur Komplett-Überarbeitung innerhalb der Reihe an Performance-Cruisern und wird im Frühling als Ersatz für die X-43 zu Wasser kommen. Die Markteinführung einer kleineren Xp 38 ist für den Sommer 2010 in Planung.
(Foto:© X-Yachts)

Spannend ist, wie die Dänen heute den modernen Performance-Cruiser neu interpretieren. Das Heck ist jetzt halboffen und lotrecht abfallend. Die Wasserlinie ist stark eingeschnürt. Damit erinnert die neue Xp 44 optisch ein wenig an die modernen Konstruktionen der TP-52-Klasse. Ebenfalls aus dieser Szene stammt der feste Bugspriet aus Kohlefaser – eine demontierbarer Anbauteil als Option. Er soll den Gennaker oder einen Code Zero aufnehmen. Alternativ ist für das Boot auch ein herkömmlicher Spinnaker erhältlich.

Das Rigg ist aus Aluminium und wird über einen hydraulischen Achterstagspanner (Standard) in Form gebogen. Ambitionierte Sportsegler finden ein höheres Rigg aus Kohlefaser auf der Liste der Extras. Auch gibt es zwei Kielvarianten mit 2,30 (Standard) oder 2,65 Meter Tiefgang.

Deck und Rumpf baut X-Yacht jetzt neu im Vakuum-Infusionsverfahren mit Vinylesterharzen. Auch die solide Rahmenkonstruktion zur Aufnahme der Kräfte aus Rigg und Kiel ist jetzt nicht mehr aus Stahl, sondern neu aus Kohlefaser-Composit. Damit spart X-Yacht im Vergleich zum Vorgängermodell X-43 etwa 2,2 Tonnen an Gewicht ein.

Neue Eindrücke soll das Interieur-Design verschaffen. Es ist heller, freundlicher und moderner geworden und soll mit einer ganzen Menge von durchdachten Detaillösungen überraschen.

Erstmals überhaupt bietet X-Yachts für seinen neuen Renner einen Einführungspreis an. 338000 Euro soll das Schiff für Schnellentschlossene kosten, Segel nicht mit eingerechnet.
(yacht.de, x-yachts.de)

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