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Archiv der Kategorie: Yachtblick
Gunboat 78 – Bilder vom Bau des schnellen Fahrtenkatamarans
Die leidige Debatte über die Vor- und Nachteile und die Sicherheitsaspekte von Fahrtenkatamaranen sollen andere führen – ich zeig euch hier nur was ich schick finde und die Gunboats sind recht nett anzusehen was bei Katamaranen nicht unbedingt die Regel ist.
Gründer Peter Johnstone hat zusammen mit Julian Bethwaite, dem Erfinder des 49ers, die Vision vom schnellen Fahrtenkatamaran umgesetzt. Die Vermarktungsmaschine läuft, flankiert von wunderschönen Videos der Carbon-Bauten, bereits seit ein paar Jahren erfolgreich durch das Netz. Mir war gar nicht mehr klar, dass Sie hier auf Yachtblick noch nie Erwähnung gefunden haben.
Das Geschäft mit den Wohn-Rennern scheint ganz gut zu laufen, denn kürzlich hat die Unternehmensleitung in der Presse erklären lassen, dass man eine neue Fabrik in North Carolina eröffnen wird und mit einem Investment von 1.8 Million $ bis zu 71 Arbeitsplätze schaffen will. Was die Sicherheit angeht, so habe ich bisher noch nicht vernehmen können, dass einer der Gunboat Katamarane gekentert ist – oder hat irgendjemand andere Informationen?
Im Video (oben) führt euch Chef-Bootsbauer Phil Harvey durch seine Hallen und gewährt euch einen Einblick in den Bauprozess des neuen Gunboat 78. Das untere Video zeigt Toby Hodges beim Test der Gunboat 66 für Yachting World. Die Videounterschrift auf Youtube ist neben dem ein oder anderen beeindruckten Kommentar im Film auch sehr schön: “Yachting World’s test of the ‘ultimate fast cruiser’ in the Bahamas, where 20 knot cruising looks easy.”
Wahre Worte eines Fliegers und Autors
Im Rahmen meines Studiums befasse ich mich derzeit mit dem strategischen Marketing und wie ich gestern so meine Vorlesungsfolien durchblättre, fällt mir ein sehr nettes Zitat von Antoine de Saint-Exupéry in den Schoß.
“Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.”
Ich wollte natürlich wissen, was es denn mit diesem Mann auf sich hat. War er ein bedeutender Segler zu Beginn unserer Regattatage und ich hatte bisher noch nie etwas über ihn gehört?
Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944) war zu Lebzeiten Pilot und Schriftsteller, der es schaffte, auch in den Vorkriegszeiten schon einen sehr noblen Ruf als Schriftsteller zu genießen, dennoch packte ihn die Leidenschaft des Fliegens und er agierte im zweiten Weltkrieg als Ausbilder und später als Pilot eines Aufklärungsgeschwaders. Im Rahmen seiner Tätigkeit verlor er am 31. Juli 1944 sein Leben, als er auf seinem planmäßig letzten Aufklärungsflug nach Grenoble unterwegs war.
Mit der Segelei hatte der gute Mann also gar nichts zu tun, dennoch wird er wohl das Gefühl genossen haben, um sich herum nichts als die Weite zu haben und sich auch einfach mal treiben zu lassen. Es heißt nicht umsonst, dass nur das Fliegen schöner ist!
Die Bilder stammen von wikipedia
Eine große Hoffnung steigt aus – vorerst!
Was mir schon seit einigen Tagen bekannt war, ist nun auch ganz offiziell auf der Seite des Finn Team Germany e.V. zu lesen. Jan Kurfeld steigt von seinem Finn vorerst auf etwas größere Schiffe um.
“Ich habe mich, nach Absprache mit meiner Familie und Betrachtung der Rahmenbedingungen dazu entschlossen, nicht die Möglichkeit der Ausnahmeregelung für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen zu nutzen. Ich werde mich vorerst aus dem Leistungssegeln zurückziehen.
Die Weltmeisterschaft in Perth im Dezember 2011 war die letzte Ausscheidungsregatta der Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012. Leider hat mein Abschneiden nicht ausgereicht, um mich für die Spiele zu qualifizieren. Nach Beendigung der Weltmeisterschaft habe ich mir einige Zeit genommen um darüber nach zu denken, wie es bei mir weitergehen soll.
Das Kriterium für die Ausnahmeregelung ist eine Platzierung unter den ersten zehn Nationen bei der WM im Mai in Falmouth. Die Erfüllung dieser Norm halte ich in Anbetracht der mir gegebenen Umstände und der verbleibenden Zeit fur relativ unwahrscheinlich.
Ich werde den Fokus für die nächste Zeit auf mein Nautik/Seeverkehr‐Studium richten. Für den Abschluss meines Studiums fehlen mir noch zwei Praxissemester auf See und ein Semester für die Abschlussarbeit. Mit den Semestern auf See werde ich voraussichtlich im März dieses Jahres beginnen.
Sofern es die äusseren Bedingungen zulassen, würde ich gerne nach meinen Praxissemestern auf See wieder ins Leistungssegeln einsteigen und eine Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 in Angriff nehmen.
Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich in all den Jahren – gleich in welcher Form – unterstützt, gesponsert und gefördert haben! Vielen Dank für alles!”
Viel Glück auf deinem weiteren Weg und auf ein baldiges Wiedersehen.
Jetzt auch online – London 2012
177 Tage vor den Olympischen Spielen hat die ISAF nun endlich die offizielle Website der Olympischen Segelspiele online gestellt. Auf den Seiten werdet ihr während der Olympischen Spiele alles erfahren. Euch werden Bilder, Videos, Berichte und natürlich die Ergebnisse präsentiert. Aber auch im Voraus gibt es schon so einiges zu entdecken, so werden die einzelnen Nationen ihre Teilnehmer auflisten und jeder bekommt die Möglichkeit, etwas über seine Favoriten zu erfahren.
Wir sind gespannt, wann wir die ersten deutschen Segler auf der Seite sehen werden.
Hier ein kleiner Vorgeschmack.













