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Afternoon tea


Where else is an afternoon tea with all what it involves better enjoyed than in England? This one at Durrant's hotel, the best new London find of this week. This discreet, elegant hotel have delivered on every imaginable aspect with their sublime, old fashion service and attention to the slightest little details. Family run businesses certainly has an unique appeal. It feels kind of awkward to be without Alex for this long btw, we have literally been breathing the same air for more than two years now and to be without it feels utterly strange... but also it's good in a way I guess. Always important to get yourself an objective view of life and current situations. Longing to get back to him and the sun though, London is great, but still freezing cold.
Schottwandhalterung und Racebox Apps! Nouveda stellt sich vor!
Vor ein paar Wochen hat mich ein Kollege auf die Schottwandhalterung für iPad Cases der Firma Nouveda aufmerksam gemacht. Es folgten einige Emails, ein Telefonat und schon war die erste Schottwandhalterung bei mir angekommen und der Artikel im Shop (hier geht es zum Artikel). Als ich für einen der letzten Artikel ein paar Segel/Yacht Apps beschrieben habe, fiel mir wieder ein, dass ich auf der Seite von Nouveda ebenfalls von einer Segel-App gelesen habe.
Ich habe den Gründer von Nouveda für euch ein wenig interviewt:
Hallo Herr Ulrich können Sie sich und ihre Firma kurz vorstellen?
Die Nouveda GmbH gibt es hier seit 2004 – eigentlich hat sie mit Software zur Elektronik-Entwicklung zu tun, aber bedingt durch meine Vorliebe für die Segelei machen wir jetzt auch Apps und iPad-Zubehör.
Wie sind Sie zum Segelsport gekommen?
Eigentlich ziemlich spät, erst mit 18 Jahren.
Regatta- und/oder Fahrtensegler?
Habe mit Jollensegeln und -Regatten angefangen, dann gab es nach dem Studium wegen häufiger Umzüge eine längere Pause. Mit Mitte 30 habe ich mir dann eine 101 gekauft, mit der ich regattamässig ziemlich heftig unterwegs war. Heute habe ich so eine alte Artekno H323 auf dem Bodensee, gehe aber auch auf der Ostsee und im Mittelmeer auf Charterschiffen Fahrtensegeln.
Wie sind Sie dazu gekommen das iPad beim Segeln zu benutzen?
Das liegt irgendwie auf der Hand. Mit festen Instrumenten bekomme ich begrenzte Informationen und wenn ein Instrument mir mehrere Sachen anzeigen kann, muss ich mir kryptische Tastenkombinationen einprägen. Mit einem iPad kann ich mir alle Werte von meiner Schiffs-Sensorik in ein WLAN holen, dann kann ich mit verschiedenen Apps alles darstellen, was ich wissen will, brauche zum Wechseln nur eine andere App aufzumachen.
Ich kann Regatta-Start-Apps benutzen, kann mir auf der Kreuz Windshifts anzeigen lassen, meine Speed, auf einem raumen Kurs kann ich mir VMG und target speed anzeigen lassen und alles auf diesem kleinen Ding. Dazu ist es auch noch vergleichsweise billig, zum Fahrtensegeln kann ich mir die Karten holen und meine emails kann ich mir im Hafen anschauen, ich kann ins Internet und zur Not könnte ich auch noch TV-Programme empfangen. Als das iPad auf den Markt kam, habe ich es zuerst gar nicht begriffen, aber ich fürchte, das wird sich auf breiter Basis durchsetzen. (Anmerkung der Redaktion … ging mir genauso)
Wie kam es zu Entwicklung der Race Box App und der Schottwandhalterung?
Die Racebox App bestspeed wollte ich schon immer mal machen und ich habe nie verstanden, dass es das nicht gibt. Ich möchte doch wissen, ob ich bei 60 Grad zum scheinbaren Wind und bei 12 Knoten Wind so schnell fahre, wie ich es schon mal geschafft habe oder nicht. Wenn nicht, dann habe ich entweder einen Eimer am Kiel hängen, oder mein Trimm stimmt nicht oder sonst was passt nicht. Diese App speichert zu jeder Windrichtung- und -Geschwindigkeit die maximal bisher erreichte Speed ab und zeigt sie an und dazu die aktuell gefahrene. Das ist sowas wie target speed aber nicht aufgrund von velocity prediction Daten, die nicht jeder hat, sondern aufgrund von real gesegelten Geschwindigkeiten. (hier gehts zur App-Seite) Noch heute findet man in Artikeln und Büchern den guten Tipp, sich die Werte auf Zettel zu schreiben und irgendwo ins Cockpit zu kleben, das halte ich für eine eher rückständige Methode….
Bleierne See

Und wieder ein paar Meilen Nord
Noch immer ist das Wasser spiegelglatt, ein strahlendblauer Himmel über uns. Doch nach dem Frühstück verabschiedet sich Maya mit plötzlichem Fieber in ihre Koje, womit sämtliche weitere Inselerkundungspläne für den heutigen Tag gestorben sind. Kind krank, und ab morgen Nachmittag eine Nordwindperiode für mehrere Tage angesagt, da müssen wir nicht zweimal überlegen. Motor an und los. Fieber wegschlafen kann man noch viel besser, wenn Johann im Kiel schnurrt und die Motorheizung eine wohlige Wärme im Schiff verteilt. Lena macht sich nützlich und erledigt den Spülkram, Ersatz für da geliebte Plantschen in der Badewanne, mutmaßt Micha. Die See ist weiterhin bleiern, an Backbord und Steuerbord ziehen Pinguine und Kormorane vorbei, am Horizont tauchen die ersten zarten Cirruswolken auf, wie Zuckerwatte, Vorboten der nahenden Front. Im Osten sehen wir die Gebirgszüge der Anden, schneebedeckte Gipfel, wunderschön. Am späten Nachmittag erreichen wir unser Tagesziel, zwischen den Salmoneras und Austerfarmen suchen wir nach einem geeigneten Ankerplatz. Bis zu 7 Meter Tidenhub werden hier verzeichnet. Mit dem Blick aufs Echolot finden wir ein geeignetes Plätzchen und lassen 40 Meter Kette auf 10 Meter Tiefe fallen. Rückwärtsgang und einfahren. Doch selbst mit leichter Kraft rückwärts ziehen wir unseren Anker nur ruckelnd über die Steine, mehr als 10 Knoten Wind und wir sind hier nicht mehr sicher. Das Problem hatten wir schon in Anihue. Der Meeresgrund in den nördlichen Buchten von Chiloe scheint nur aus Felsplatten mit ein bisschen Kiesstreuseln zu bestehen, kein Sand, kein Schlamm, kein Meeresboden, in den sich ein Anker eingraben könnte. Glücklicherweise finden wir eine starke Mouring, vermutlich für die Arbeitsboote der Salmonera, die gerade nicht in Gebrauch ist. Besser eine Mouring leihen, als heute Nacht in den Aufzuchtnetzen der Lachse zu hängen, beschließen wir und legen den 40 mm Tampen der Boje über unsere Klampe. Wie gut, dass unser Voreigner so überdimensionierte Klampen an den Stahlrumpf geschweißt hat. Sicher vertäut für die kommende Nacht und morgen geht es weiter Richtung Festland. Maya taucht pünktlich zum Abendessen wieder aus ihrer Koje auf, das Fieber ist weggeschlafen, die Energie zurückgekehrt.Vergangenheit







