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Alterserscheinungen

Alterserscheinungen

Mein Generator

Frag ich mich natürlich: Der Generator in mir oder auf der LADY. Gut, es war der Generator der LADY. Im Heck der LADY muss eine kleine Stelle entrostet und gestrichen werden. Dafür brauche ich den Staubsauger. Strom dafür macht der alte, blau angemalte, Generator. Doch heute nicht. „Ich mag nicht mehr“, verkündet er mir. In Südafrika hat er noch BrumKnatterBrum gemacht, jetzt macht er nur noch Brrrrrrrr. Nachdem ich, wie gewohnt zwanzig Mal die Zündkerzen rein und raus geschraubt habe. Brrrrrrrr. Ich werde fast wütend und fange an den Vergaser in seine Einzelteile zu zerlegen. Dauert halt. Es wird schon dämmrig. Vergaser eingebaut – BrumKnatterBrum!

Mein Seelengenerator stottert auch nen bisschen. Ich will eigentlich weiter. Bin heute aber erst mal nach Abraao zurück. Regen. Den ganzen Tag. Boot und Regen ist irgendwie schlimmer als Wohnung und Regen. Durch die Enge ist man irgendwie eingesperrt. Ich habe keine Lust schwimmen zu gehen. Außerdem vermisse ich meine Töchter und Nathalie natürlich auch.

Nach dem Testlauf baue ich wieder alles zusammen und starte wieder. BrKumBraKaputt. Genau. Die Mechanik des Startseils verklemmt sich, der Motor dreht weiter und macht den Rest. „Amen!“ Das wars. Eigentlich brauche ich gar nichts mehr aufschrauben. Kleine Plastikteile, geschreddert, fallen unten aus dem Gehäuse. Natürlich mache ich es trotzdem. Da gibt es nix mehr zu reparieren. Nach einem kurzen Gedenkbier schaube ich eine Keilriemenscheibe auf die Kurbelwelle und wickele das Startseil darum. Anziehen und Brrrrrrrr. Nun ja. Nicht elegant, aber es geht. Aber der Motor läuft unruhig und geht wieder aus. Ich denke mal es ist Zeit für ein Abschiedsgebet. Es ist einfach die Zeit gekommen für einen 2KW Inverter. Bestell ich und mit DHL ist das in zwei Tagen hier. Hähhä. Nicht in Brasilien! So was ist quasi immer impotiert und mit bis zu 90% Zoll belegt. Es ist dunkel. Schlafen wir mal drüber.

So vergehen die Tage, ohne das ich wirklich erfolgreich bin. Ich hüpfe auf der Stelle und komme irgendwie nicht voran. Aber genau so war es ja schon immer. Hat sich nix geändert und wird sich auch nix ändern. Das ist eben Bootsleben. Und ich wollte es ja nicht anders.

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windpower

via: http://valenciasailing.blogspot.com

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Eastern Hemisphere Championship der Stare in Boltenhagen!

Um genau 12:30 Uhr fiel, vor der Weißen Wiek in Boltenhagen, der erste Startschuss der NRV Champions Week 2010, in deren Rahmen die Eastern Hemisphere Championship der olympischen Starboot-Klasse noch bis Sonntag ausgetragen wird. Derzeit führt der schwedische Olympiadritte Frederik Loof mit Max Salminen. Bestes deutsches Team ist Johannes Babendererde & Timo Jacobs auf Rang drei.

„Wir müssen noch mal übers Wetter reden“, erklärte Ralf Weidner, Jurymitglied der Veranstaltung, als er heute Nachmittag wieder in das warme Race Office kam. Kühle 12 Grad, Regen und Wind um 10 Knoten begleiteten und forderten 37 Top-Teams aus 13 Nationen, die Wettfahrtleitung und das Jury-Team. Die Bilanz: Schweden vor Brasilien und Deutschland! Nach zwei Wettfahrten verwies Frederik Loof mit Max Salminen das Jahrhunderttalent Robert Scheidt, der mit dem deutschen Vorschoter Frithjof Kleen (NRV) segelt, auf Rang zwei. Auf einem aussichtsreichen dritten Platz positionierten sich die Lübecker Johannes Babendererde & Timo Jacobs (beide NRV). Dicht gefolgt von dem deutschen „Starminator“ der Segelsaison 2010, Johannes Polgar & Markus Koy (beide NRV), die in diesem Jahr bereits den Europameister und den Deutschen Meister Titel einfuhren: „Das ist eine sehr gute Ausgangsposition für die kommenden Tage. Allerdings ist Markus durch einen grippalen Infekt geschwächt und wir müssen sehen, ob es ihm in den nächsten Tagen besser geht“, erklärte Steuermann Polgar bei Würstchen und Bier im direkten Anschluss der beiden Rennen. Insgesamt gehen 17 deutsche Teams an den Start.

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Mein Seelengenerator stottert auch nen bisschen. Ich will eigentlich weiter. Bin heute aber erst mal nach Abraao zurück. Regen. Den ganzen Tag. Boot und Regen ist irgendwie schlimmer als Wohnung und Regen. Durch die Enge ist man irgendwie eingesperrt. Ich habe keine Lust schwimmen zu gehen. Außerdem vermisse ich meine Töchter und Nathalie natürlich auch.

Nach dem Testlauf baue ich wieder alles zusammen und starte wieder. BrKumBraKaputt. Genau. Die Mechanik des Startseils verklemmt sich, der Motor dreht weiter und macht den Rest. „Amen!“ Das wars. Eigentlich brauche ich gar nichts mehr aufschrauben. Kleine Plastikteile, geschreddert, fallen unten aus dem Gehäuse. Natürlich mache ich es trotzdem. Da gibt es nix mehr zu reparieren. Nach einem kurzen Gedenkbier schaube ich eine Keilriemenscheibe auf die Kurbelwelle und wickele das Startseil darum. Anziehen und Brrrrrrrr. Nun ja. Nicht elegant, aber es geht. Aber der Motor läuft unruhig und geht wieder aus. Ich denke mal es ist Zeit für ein Abschiedsgebet. Es ist einfach die Zeit gekommen für einen 2KW Inverter. Bestell ich und mit DHL ist das in zwei Tagen hier. Hähhä. Nicht in Brasilien! So was ist quasi immer impotiert und mit bis zu 90% Zoll belegt. Es ist dunkel. Schlafen wir mal drüber.

So vergehen die Tage, ohne das ich wirklich erfolgreich bin. Ich hüpfe auf der Stelle und komme irgendwie nicht voran. Aber genau so war es ja schon immer. Hat sich nix geändert und wird sich auch nix ändern. Das ist eben Bootsleben. Und ich wollte es ja nicht anders.

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