Monatsarchive: Juni 2016

Das Segelwetter zum Wochenende 1. 7.

Das Segelwetter zum Wochenende 1.7.16: Das Segelwetter zum Wochenende 1.7.16

Frischer bis starker Wind im Norden – die Aussichten für ganz Deutschland von den Experten der Kieler Wetterwelt für die kommenden Tage

SR etwas unrund

SegelReporter in eigener Sache

Liebe Leser, wegen eines Krankheitfalls in der Familie läuft SR im Moment nicht auf allen Zylindern. Wir bitten um Verständnis. Weiterlesen

Knarrblog J/70 EM: Die Geheimnisse der italienischen Glitschboot-Erfolge

Das Team um Claudia Rossi auf dem Weg zum EM-Titel in Kiel. © petitterriblesailing

Wie kann das sein? Die Italienerin Claudia Rossi segelt erst seit drei Jahren und wird auf Anhieb Europameisterin in der J/70. Ein Wunder? Ist die Qualität der jungen Klasse so gering? Weiterlesen

Die längste Etappe aller Zeiten

Volvo Ocean Race: Team Abu Dhabi Ocean racing, Sieger der Auflage 2014/15. Auch 2017/18 wird mit Volvo Ocean 65 gesegelt

Der Streckenverlauf für das Race 2017/18 hat es in sich. Auf die Teams warten eine Monster-Etappe und über 12.000 Seemeilen Southern Ocean

Im Zieleinlauf

Skippers Notes

Der Motor röhrt. Für heute Nacht ist die Windrichtungsänderung von Ost nach Nord angesagt. Erst leicht, dann gut segelbar. Freu mich schon auf den Moment, wenn der Stopp Knopf gedrückt wird. Michi hat heute sein Werk vollbracht und zwei Duschtankschalter, den Hauptbilgenschalter mit Zeitrelay und die Grauwassertank Abpumpelektronik angebracht. Das war mir sehr wichtig. Die elektronischen Schalter von Quick haben beide nur zwei Monate funktioniert. Kann man nix machen. Manchmal fasst man ja ins Klo. Die neue Lösung mit Schwimmer am Reed Kontakt und externes Zeitschaltrelaymodul, sind günstige Standardprodukte ohne Marine Aufkleber. Das passt dann besser. Und eine automatische Bilgenabpumpanlage zu haben lässt mich dann doch ruhiger schlafen. Komisch was?

ESSEN & TRINKEN wird auf der MARLIN ja bekannter weise groß geschrieben. Gemeinsames Frühstück um Neun. Mittags macht sich jeder was selbst und am Abend gibt es ein gemeinsames warmes Abendessen vom Küchen-Chef Der bin ich nun mal und da man mich noch nicht Kiel geholt hat, vermute ich mal, dass ich das gut mache. Meine Crew teile ich gerne zum Schnippseln ein. Im Moment gibt es nur noch Zwiebeln und Knoblauch. Gemüse kommt aus dem Gefrierschrank. Das kenne ich so gar nicht und mache das zum ersten Mal. „Einfach nur auftauen und drei Minuten kochen.“, meinte der Großkundenvertriebler auf den Bermudas. Dabei entsteht allerdings nur gummiartiges Wabbelgemüse ohne Geschmack und auch optisch nicht besonders ansprechend. Mit einer Prise Chili, Knoblauch, Zwiebel, etwas Öl und Kokosnussmilch, alles zum richtigen Zeitpunkt und einer Priese Fischbrühe und Fischsauce kommen wir der Sache dann doch schon näher. Dazu Bandnudeln etwas mit Butter, Sahne aufgemotzt ergibt mit einem je 300 Gramm kurzgebratenem Rindersteak doch ein passables Abendessen. „Passabel? Micha. Das war mal wieder Gourmet. Und das nach 14 Tagen auf See. Der reinste Luxus.“, Michi und die anderen lachen. Da wir motoren, biete ich ausnahmsweise eine Flasche Wein an. Keiner will. „Ne. Lieber wenn wir an Land kommen!“ Ich will auch Land. Ein Königreich für eine Einkaufstasche voller frisches Gemüse. Im Freezer haben wir noch zweimal Lambi, einmal Lammschulter, sechs Tunasteaks, Chorizo für Eintopf. Noch 120 Meilen bis nach Flores. Das sollte reichen. Flores wird unsere Landfallinsel. Sobald es wieder Wind genug gibt, geht es von da aus weiter nach Horta.

Optimist-WM: Starkes Feld mit 251 Booten – Roko Mohr bester Deutscher nach Qualifying

Optimist, Weltmeisterschaft,

Schwierige Bedingungen auf dem Atlantik vor dem portugiesischen Vilamoura. Ab heute mischen die Finalrennen wieder alles auf – bitte eine Münze für die portugiesische Windmaschine. Weiterlesen