Monatsarchive: Januar 2016

Tacheles zum Thema Hund.

Durch das neue Buch „Einhundsegeln“ werde ich sehr häufig auf Hunde angesprochen. Hier mal ein paar wichtige Dinge, die man beachten sollte. Ja ich weiss – Polly ist ein Herzensbrecher. Vor allem Frauen haben immer so komische, schmerzverzerrte Gesichter, wenn sie Bilder von ihr sehen. Diese Rasse – so meine Vermutung – strebt die Weltherrschaft … Tacheles zum Thema Hund. weiterlesen

„Balance“ war der Schlüssel zum Sieg

Rolex Sydney Hobart Race 2015: <p>
	&quot;Celestial&quot; segelt auf Kurs Tasmanien in den Sonnenuntergang</p>

Die ersten Schlagzeilen gehörten „Comanche“, doch den IRC-Gesamtsieg im Rolex Sydney Hobart Race sicherte sich Paul Clitheroes „Balance“

Zum Neujahr über den Äquator

Jules Verne Trophy: Standd es Rennens heute Miitag

„Idec Sport“ kehrt heute auf die Nordhalbkugel zurück. Die Uhr tickt unerbittlich und das Azorenhoch macht den Weg nach Hause kompliziert

Verabschiedung von der Fünfzehn

Verabschiedung von der Fünfzehn

Kommerzialisierung

Ich habe mich etwas verlaufen. Den Faden verloren. Stehe irgendwie zwischen den Welten, dem freakigen Fahrtensegler und dem erfolgreichen Kojencharterskipper, schaue zurück auf acht Monate Fahrplan absegeln. Jede meiner Crews hat mir andere Tipps auf der MARLIN dagelassen um ein besserer Skipper zu werden um dann festzustellen: „Ach Micha – Eigentlich kann man dich eh nicht ändern. Manchmal hast Du halt Deine dolle fünf Skipper-Minuten. Bleib einfach wie Du bist. Alles ist gut.“ Jetzt habe ich Zeit darüber nachzudenken, Revue passieren zu lassen. Diplomatischer soll ich werden. Was ist das? Genau, da fängt das Problem Wnuk an. Ich versuche die Zeit der Fernreise nach Flensburg zu nutzen um meine Ziele zu überprüfen. Zum Beispiel, als ich auf der Werft um die MARLIN herumgegangen bin und mir die Schäden am Rumpf angeschaut habe. Sind fast alles meine eigenen Werke: Die verrostete Festmacherboje vor den Selvagens, das rüde Eindampfen in Faro und Mindelo in die Spring. Also was denn Wnuk, so geht das aber nicht. Ich schaue auf das laufende Gut, die Reffleinen, die Schooten. Hmm. Verschleiß eben. Wir segeln die MARLIN ja nun nicht defensiv, eher gerne am Limit oder ich tue das gerne. „Das muss das Boot abkönnen!“– Zu viel Jürgen Prochnow geschaut. Da vergesse ich manchmal, dass die Crew ja nun erst ein paar Tage an Bord ist und nicht wie ich, mit der MARLIN verwachsen wie eine Mistel an einer Pappel. Die Crew schmeißt im allgemeinen gerne Bootshaken reihenweise ins Wasser, reisst das VHF neben der Tür ab oder ersatzweise die Halterung der zwei Maclights. Wenn das alles schon durch ist kann man noch Fender verlieren und Außenlautsprecher eindrücken. Wer meint, dass ich dann rumschreie ist vollkommen auf dem falschen Segler. Ich nehme das mit einem Lächeln wahr. „OK. Kein Problem das kann passieren.“ Na? Bin ich diplomatisch? Ist das Diplomatie? Alles im Plan, genau wie die jährliche Toilettenpumpe. Ich mein. Wenn da monatelang bis zu sechs Leuten sich täglich entleeren. Geht ja nicht einfach so an einer Pumpe vorbei. „Micha: Klar gibt es dies und jenes zu verbessern. Nobody is perfect. Aber das Gesamterlebnis stimmt. So sehe ich das. Es war einfach geiles, schnelles Segeln mit Dir!“, meint Susan zum Abschluss. Also ich lese das noch mal nach mit der Diplomatie. Morgen. Oder nächste Woche. Im nächsten Jahr werde ich diplomatischer. Versprochen. Nur bei den Elektrowinschen bleibe ich undiplomatisch: „Finger weg!“ und das auch gerne bestimmend. Die sind einfach gefährlich. „Im Umgang mit deinen Töchtern kannst Du das mit der Diplomatie ausgiebig üben wenn Du in Flensburg bist!“, meint Nathalie. Diplomatie, was ist das?


Mitsegeln auf der MARLIN www.marlin-expeditions.com

Verabschiedung von der Fünfzehn

20160101

Kommerzialisierung

Ich habe mich etwas verlaufen. Den Faden verloren. Stehe irgendwie zwischen den Welten, dem freakigen Fahrtensegler und dem erfolgreichen Kojencharterskipper, schaue zurück auf acht Monate Fahrplan absegeln. Jede meiner Crews hat mir andere Tipps auf der MARLIN dagelassen um ein besserer Skipper zu werden um dann festzustellen: „Ach Micha – Eigentlich kann man dich eh nicht ändern. Manchmal hast Du halt Deine dolle fünf Skipper-Minuten. Bleib einfach wie Du bist. Alles ist gut.“ Jetzt habe ich Zeit darüber nachzudenken, Revue passieren zu lassen. Diplomatischer soll ich werden. Was ist das? Genau, da fängt das Problem Wnuk an. Ich versuche die Zeit der Fernreise nach Flensburg zu nutzen um meine Ziele zu überprüfen. Zum Beispiel, als ich auf der Werft um die MARLIN herumgegangen bin und mir die Schäden am Rumpf angeschaut habe. Sind fast alles meine eigenen Werke: Die verrostete Festmacherboje vor den Selvagens, das rüde Eindampfen in Faro und Mindelo in die Spring. Also was denn Wnuk, so geht das aber nicht. Ich schaue auf das laufende Gut, die Reffleinen, die Schooten. Hmm. Verschleiß eben. Wir segeln die MARLIN ja nun nicht defensiv, eher gerne am Limit oder ich tue das gerne. „Das muss das Boot abkönnen!“– Zu viel Jürgen Prochnow geschaut. Da vergesse ich manchmal, dass die Crew ja nun erst ein paar Tage an Bord ist und nicht wie ich, mit der MARLIN verwachsen wie eine Mistel an einer Pappel. Die Crew schmeißt im allgemeinen gerne Bootshaken reihenweise ins Wasser, reisst das VHF neben der Tür ab oder ersatzweise die Halterung der zwei Maclights. Wenn das alles schon durch ist kann man noch Fender verlieren und Außenlautsprecher eindrücken. Wer meint, dass ich dann rumschreie ist vollkommen auf dem falschen Segler. Ich nehme das mit einem Lächeln wahr. „OK. Kein Problem das kann passieren.“ Na? Bin ich diplomatisch? Ist das Diplomatie? Alles im Plan, genau wie die jährliche Toilettenpumpe. Ich mein. Wenn da monatelang bis zu sechs Leuten sich täglich entleeren. Geht ja nicht einfach so an einer Pumpe vorbei. „Micha: Klar gibt es dies und jenes zu verbessern. Nobody is perfect. Aber das Gesamterlebnis stimmt. So sehe ich das. Es war einfach geiles, schnelles Segeln mit Dir!“, meint Susan zum Abschluss. Also ich lese das noch mal nach mit der Diplomatie. Morgen. Oder nächste Woche. Im nächsten Jahr werde ich diplomatischer. Versprochen. Nur bei den Elektrowinschen bleibe ich undiplomatisch: „Finger weg!“ und das auch gerne bestimmend. Die sind einfach gefährlich. „Im Umgang mit deinen Töchtern kannst Du das mit der Diplomatie ausgiebig üben wenn Du in Flensburg bist!“, meint Nathalie. Diplomatie, was ist das?

 


Mitsegeln auf der MARLINwww.marlin-expeditions.com

 

Menschen.

in 79 Tagen ist Frühlingsanfang. Und seit heute 2016. Normalerweise blickt man da nach vorn. Ich mal nach hinten. Vor 4 Jahren begann für mich ein sehr spannendes Jahr. Meine Varianta stand in der Halle, wurde noch für eine kleine Auszeit auf der Ostsee vorbereitet. Ich wollte „mal 3-4 Monate segeln“ gehen. Obwohl ich mir … Menschen. weiterlesen