Monatsarchive: April 2015

Im Regenwald

Liebe Leser, auf YACHT-Online habe ich einen neuen Beitrag über einen Ausflug in den Indian River auf Dominica getippt. Hier der Link.  Wir sind gerade im Begriff abzulegen und wollen nonstop nach St. Kitts segeln. Von dort geht es dann…

Die letzten 10 Prozent

Bente ist fertig. Fast. Die letzten Feinheiten sind immer die schwierigsten.  Alexander und ich skypen oder telefonieren jeden Tag mehrmals. Immer gibt es kleine Baustellen, die noch offen sind. Während auf der Werft die letzten Arbeiten laufen, das Boot nun Premierenfertig zu machen, kommen immer mehr Kleinigkeiten hinzu. Das, was wir mit dem Prototypen angestellt haben, … Die letzten 10 Prozent weiterlesen

Aus Fehlern lernen (Teil 4) – Einhand in die Box


Auf meinen letzten Blogbeitrag kamen einige Reaktionen bzgl. des Abtreibens beim Anlegen. Das passt gut in meine Kapitel zum Lernen aus Fehlern. Gerade einhand kann es schnell vorkommen, das der Bug beim Anlegen in eine Box bei Seiten- oder Gegenwind vertreibt, bevor man eine Vorleine  zum Steg bekommt. Wie das passiert und was man dann noch tun kann, möchte ich hier beschreiben. Im letzten Jahr bin ich ja einhand bestimmt 150 Anlegemanöver gefahren, und konnte  mir so einige Strategien zurechtlegen, die ich hier gerne teile und die natürlich auch für Crews passen. 
Erfolgreich ist das Manöver bereits dann, wenn man je ein Achterleine und eine Vorleine in Luv belegt hat, doch ich versuche eigentlich immer beideAchterleinen über die Pfähle zu bekommen, bevor ich mich dann darum kümmere das Boot neu auszurichten. Und danach so dicht an den Steg zu bewegen, das ich mit einer Vorleine hinübersteigen kann. Das übliche Manöver (bei normalen Windverhältnissen) läuft bei mir wie folgt ab: Ich ziele auf die Box und lasse das Boot dann mit möglichst wenig Fahrt ausgekuppelt durch die Pfähle treiben. Je nach Wind beginne ich dabei etwas luvseitig der Box, denn der hintere Luvpfahl muss auf jeden Fall erwischt werden, sonst wird ein neuer Anlauf nötig. Die mit großem Palstek versehenen Achterleinen liegen dabei bereit. Sie sind belegt und richtig durch den Seezaun geführt auf Höhe der Sprayhood. Sie sind dabei so zu belegen, dass sie auf jeden Fall lang genug sind um mit dem Bug den Steg zu erreichen, jedoch kurz genug, um das Boot achtern nicht zu extrem vertreiben lassen zu können. Hier spielt natürlich die Erfahrung und der Blick für die richtige Boxenlänge mit hinein. Auch ein Bootshaken liegt bei mir immer griffbereit in der Plicht. 
 Achterleine über Luvpfahl
Beim Hineingleiten in die Box probiere ich sehr früh die luvseitige Achterleine über den Pfahl zu bekommen und zwar schon möglichst bevor dieser mittschiffs vorbeigeht. Das lässt mit dann genug Zeit durch die Plicht auf die Leeseite zu gelangen um dort die zweite Leine über den Leepfahl zu bekommen. Nun wird der Bug meist etwas von der richtigen Richtung abgekommen sein. Ein kurzer Gasstoß voraus mit entsprechend gelegtem Ruder korrigiert dieses und gibt dem Boot dabei noch einmal etwas Fahrt um auch bis an den Steg zu kommen. Bei Annäherung werfe ich beherzt beide Vorleinen hinüber damit ich beide Hände frei habe um über den Bugkorb auf den Steg zu jumpen. Nun wird schnell die Luvleine fixiert. Je  nachdem ob ich Ringe, Klampen oder Poller vorfinde gehe ich hierbei unterschiedlich vor, doch das erkläre ich aber einmal an anderer Stelle. Nun wieder auf das Boot und die Achterleinen korrigieren, dann wieder auf den Steg und die Leeleine belegen. Damit liegt das Boot dann sicher. 
  Achterleine über Leepfahl
Soweit die Theorie und auch die Praxis bei wenig Wind. Bei starkem Seiten- oder Gegenwind gibt es nun, durch das oft unvermeidliche Vertreiben des Bugs, folgende potentiellen Probleme:
1.    Bei viel Wind und wenig Fahrt vertreibt der Bug mit jeder Sekunde mehr. Ein Hineingleiten in die Box mit möglichst wenig  Fahrt wird  also nicht funktionieren.
2.  Dadurch hat man dann automatisch oft nicht mehr genug Zeit um auch den Leepfahl zu erwischen. Das ist an sich kein Problem, da es hinterher ja immer noch möglich ist. Bei sehr viel Wind wird man das auch immer so machen, aber es gibt natürlich Zwischenbereiche. Manchmal passt es dann und manchmal eben auch nicht. Die Probleme beginnen eigentlich stets, wenn man zu viel Zeit damit verbringt, auch die Achterleine in Lee über den Pfahl zu bekommen. Man kann in dieser Zeit die Geschwindigkeit und die Position des Bugs schlecht korrigieren. Verliert das Boot zu viel Fahrt vertreibt der Bug unweigerlich und aus meiner Erfahrung ist ein Abkommen aus der Fahrtrichtung von mehr als 25°, bei starkem Wind nicht mehr mit einem kurzen Gasstoß zu korrigieren.
3.     Nun wird also keine Annäherung an den Steg mehr erreicht und ich komme mit der Vorleine nicht mehr hinüber. Wenn auf dem Steg nun niemand hilft wird es unangenehm. (Eine meiner Vorleinen ist übrigens sehr lang, so dass ich in dieser Situation bei Hilfe vom Steg diese immer noch hinüberwerfen kann).
4.   Sind längs zur Box Führungsleinen gespannt ist es einfach. Ich ziehe mich dann mit deren Hilfe einfach an den Steg. So ausgestattete Boxen sind bei viel Wind daher auch zu bevorzugen. Auch neben der Box in Luv liegende Boote können hilfreich sein. Daher bringe ich bei viel Wind vorne am Bug in Luv stets einen dicken Kugelfender aus. Trotzdem kann man dabei aber auch den Nachbarlieger beschädigen, da man ja selber vor Einfahrt in die Box seine Fender mittschiffs noch nicht draussen hat um nicht an den Pfählen hängen zu bleiben.
5.  Sind die Optionen aus Punkt 4 jedoch nicht gegeben, bleibt mir nichts anderes übrig als mich an die Heckpfähle treiben zu lassen um erst einmal Ruhe in das Schiff zu bekommen. Da die Heckleinen ja belegt sind kann ich (zumindestens bei Gegenwind) auch nicht einfach Gas geben um aus den Boxen fliehen. Wie gesagt, längs an den Heckpfählen zu liegen empfinde ich auch nicht als bedrohlich, sondern nur als doof.
Auf dem Weg zum Steg
Denn es gibt ja nun immer noch Möglichkeiten sich zu befreien: Die Heckleinen lösen, das Boot passend ausrichten, achtern abstossen und mit dem Bug durch die Pfähle zurück in die Boxengasse fahren.  Oder aber eine Leine an den Steg bekommen. Das kann über ein Nachbarboot geschehen, schwimmend, mit dem Schlauchboot oder über jemanden der doch noch irgendwann helfend an den Steg kommt. Als weitere Option wurde mir via facebook übrigens geschildert einfach an den Pfählen über Nacht liegenzubleiben und dann morgens wieder auszulaufen. Das geht natürlich auch :-)


Jetzt bleibt natürlich noch die Frage, warum mir der Fehler trotz eines zweiten Mannes am Bug passiert ist. Wie auf facebook richtig kommentiert natürlich durch mangelnde Konzentration. Merkwürdigerweise mache ich einhand weniger Fehler, als mit einem Mann/Frau auf dem Vorschiff. Wohl auch weil ich meist alleine unterwegs bin. Während ich dann denke, vorne ist ja alles im grünen Bereich kümmere ich mich um die Heckleinen ohne genau aufzupassen. Und wenn dann noch eine Ansage von vorne ausbleibt oder im Winde verweht, ist es ganz schnell passiert das der entscheidende Meter fehlt. Also immer Augen auf, bis sich die Vorleine auf dem Steg befindet! Und ach ja,leider habe ich keine Mittelklampen…

Abschiedsstimmung

20150429

Trondheim ist erreicht

Jürgen ist heute Morgen um 5:15 aufgestanden und ich mit ihm. Seine Tasche mit Rollen auf dem Gepäckträger des Bootsbikes hab ich ihn dann schlaftrunken zum Airbus Schuttle geleitet. „Tschö. Gruß Deine Familie. Danke für alles.“ Da hat man vierzehn Tage quasi miteinander auf dem Klo gesessen, alles vom anderen mitbekommen und ist mal gegen und mal mit dem Wind gesegelt – und jetzt wo er endlich weiß welche Bedeutung die ganzen Tampen im Cockpit der MARLIN haben, da fährt er einfach wieder weg. Ans Herz gewachsen ist er mir. Nanana, nen bisschen Abstand Herr Skipper. O.K.

Wir sind in Trondheim angekommen, gut 30 Meilen ins Landesinnere vorgestoßen. Die obligatorische Einladung zum Essen für Skipper und Bootsjunge haben wir gerne mit Herzen angenommen und so doch tatsächlich wenigstens etwas von der Stadt gesehen. Auf dem Weg hat Jan Photos von mir gemacht. Rasiert. Für Sönkes neues Buch. Sönke hat gedrängelt. Maritim soll es sein. O.K. Rote Jacke blauer Tampen. Jetzt lächeln. Hmm. Na, ich bin mir sicher, in weniger als zwölf Monaten werde ich zu diesem Bild sagen: „Mensch, wie gut ich da aussehe. Da war ich ja noch richtig jung.“ So ist das wohl.

Ob Günther uns verlassen wird ist noch nicht so ganz klar. Seine Rückflugambitionen sind im Gegensatz zu Jürgen gescheitert. Aber er ist guter Dinge. Na, von mir aus kann er weiter mit uns segeln. Im Moment ist Südwind. Wenn die neue Crew an Bord ist dreht er bestimmt auf Nord. Ist ja immer so. Auf jeden Fall bleiben wir wohl noch ein oder zwei Nächte in Trondheim. Auch mal schön.

Mit dem Andrang der Mitsegler um wenigstens einmal in Ihrem Leben nach Spitzbergen zu kommen bin ich höchstgradig enttäuscht. Die Reaktion ist meist: „SPITZBERGEN! Eh geil. Das ist ja mal ein Ziel. Mal was ganz anderes. Da fahren noch nicht so viele hin. Ich? Mitsegeln. Hmm. Also weißt Du Michael, meine 30 Tage Urlaub im Jahr will ich dann doch lieber im Warmen verbringen.“ Ich glaube, ich hätte sogar Schwierigkeiten zahlreiche Crew zu bekommen wenn ich den Törn verschenken würde. Hatte ich mir ja so nicht gedacht, aber vorsichtshalber schon kalkuliert. Also. Passt schon. Machen wir halt viele Fotos und filmen, dann können sich die Sesselsegler alles schön von zu Hause aus ansehen. Am besten im Internet, dass kostet wenigstens nix. „Hallo Herr Wnuk. Das löschen sie aber jetzt wieder. Das ist kontraproduktive Provokation.“ Nix da. Das bleibt so stehen. Muss auch mal meinen Unmut loswerden. Ich geh jetzt Klo putzen.

 


Mitsegeln auf der MARLIN? Ab Bodoe kannst Du mitsegeln in den Lofoten und dann weiter nach Spitzbergen. Im Juni-July kannst Du Spitzbergen mit uns erkunden. Plätze sind noch frei… www.sy-marlin.de/mitsegeln AIS Life schaust Du hier. Was und wie viel Tracking über das AIS Netz bringt. Der direkte Link auf die AIS Meldungen der MARLIN MARLIN on AIS Life! Du willst selber einen AIS Transponder um die Position Deines Bootes über das Internet zu sehen? LUNATRONIC hat den besten AIS Transponer als eigenständiges System

 

 

Bootsevents 2015: Einsteigen, ablegen und Spaß haben!

So lautet auch in diesem Jahr wieder die Devise bei den Bootsevents der ADAC Sportschifffahrt, des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft und weiteren Unternehmen, nachdem 2014 an insgesamt sechs Eventtagen 1.649 Personen an 772 Testfahrten teilgenommen haben. Nun haben Interessierte nach der positiven Resonanz im letzten Jahr auch 2015 erneut die Möglichkeit die Faszination Wassersport im Rahmen kostenloser Probefahrten zu erleben. An drei Standorten mit jeweils 15 Booten können Sie das Ruder selbst in die Hand nehmen.

Boote mit bis zu 15 PS können ohne Führerschein auf allen Bundeswasserstraßen mit Ausnahme des Rheins gefahren werden. Tausende von Kilometern stehen interessierten Nachwuchsskippern damit auf Flüssen, Kanälen und an der Küste zur Verfügung. Wir zeigen Ihnen, wie einfach der Einstieg in den Bootssport ist.

Die Veranstaltungstermine für die Bootsevents 2015 stehen bereits fest.

Hafenfest Münster, 06. – 7.06.2015
Genießen Sie die besondere Atmosphäre dieses Hafenfestes und nehmen Sie das Ruder einmal selbst in die Hand. Unsere Instruktoren an Bord zeigen Ihnen wie es geht. Boot fahren ist ganz leicht, wenn man es gleich richtig gezeigt und erklärt bekommt. Die Probefahrten finden am Samstag und Sonntag jeweils ab 11.00 Uhr statt. Eine Anmeldung ist vor Ort im Informationszelt direkt am „Kornspeicher Coppenrath-Verlag“ möglich.

Rhein in Flammen in Koblenz, 08. – 09.09.2015
Die Besucher haben auf dem Koblenzer Sommerfest erstmalig die Gelegenheit den Bootssport im Rahmen kostenloser Probefahrten kennenzulernen. Lassen Sie sich den Wind um die Nase wehen und erleben Sie die Faszination Wassersport hautnah.
Die Probefahrten finden am Samstag und Sonntag jeweils ab 11.00 Uhr statt. Eine Anmeldung ist vor Ort im Informationszelt direkt am Peter-Altmeier-Ufer, Höhe Königsbacher Biergarten am Deutschen Eck möglich.

Maritime Woche an der Weser in Bremen. 19. – 20.09.2015
Genießen Sie das außergewöhnliche Flair der Maritimen Woche mit ihren zahlreichen maritimen Angeboten. Nach einer Einweisung durch unsere Instruktoren kann das Abenteuer auf dem Wasser losgehen.
Die Probefahrten finden am Samstag und Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr statt. Eine Anmeldung ist vor Ort direkt an der Weserpromenade Schlachte, Anleger 4b, Höhen Bgm.-Smidt-Brücke möglich.

Sollten Sie Gefallen am Boot fahren gewonnen haben, empfehlen wir Ihnen den Besuch einer Einweisungsveranstaltung oder eines Kurses zu den Sportbootführerscheinen. Die Experten der ADAC Yachtschule Möhnesee (www.adac-yachtschule.de) beraten Sie vor Ort gerne zu den Möglichkeiten. Informationen dazu erhalten Sie auch bei der ADAC Sportschifffahrt unter www.adac.de/sportschifffahrt.

Weitere Informationen zum Bootssport und den kostenlosen Probefahrten erhalten Sie unter www.entdecke-wassersport.de

 

Tatort Norwegen

20150426

Das Leben unter Segeln ist normaler als man denkt

Jürgen hat uns die Entscheidung nach Bodø durchzusegeln abgenommen. Er muss am 30ten April wieder am Tisch stehen und operieren und das Wetter zeigt nicht das Fenster um Bodø rechtzeitig zu erreichen. Also blasen wir den Stress und die angedachten Nachttörns ab und machen Urlaub. „Jürgen, such Dir eine Bucht aus für unser zweites Angrillen.“ Jürgen zeigt mit dem Finger auf die Karte. Da! Es ist mitten in der Nacht und die MARLIN läuft acht Knoten platt vor dem 20 Knoten Wind aus Süd mit zweitem Reff im Groß. Der neue Autopilot steuert uns sicher in die richtige Richtung. „O.K. Da kommen wir morgen früh an. Wir schmeißen den Rocna Anker ins Wasser uns suchen uns einen Platz zum Grillen.“ Wir sind uns einig. Am Montag geht es weiter nach Trondheim. Dort ist Crewwechsel angesagt.

Aufmerksam tasten wir uns nebst dem Segeln auch an Norwegen ran. Nebst dem enorm hohen Preisniveau beeindruckt uns alle die Infrastruktur. Alle Inseln, es sei, es steht nur ein Dorf und eine Schule drauf, ist mit einer Fähre zu erreichen. In Alesund haben sie kilometerweise Tunnel gegraben und mitten in der Wildnis verarbeiten die Norweger ihr Öl. Wenn man denkt, man sei allein, ist man falsch gewickelt. Auf dem AIS sieht man hunderte von Booten die alle wie aus dem Ei geschält aussehen. Die Straßen sind aufgeräumt, kein Müll ist zu finden. Seit Ankunft und Erwerb einer Sim Karte für das iPhone haben wir 4G/LTE, eher selten mal nur E. Überall stehen AIS Stationen. Norwegen ist komplett vernetzt und viel moderner als Deutschland. Schade, dass man die Sprache nicht versteht.

Bootsjunge Jan geht. Das macht mich echt traurig. Jetzt kann er grade alles und wir haben unseren Weg gefunden die MARLIN mit Mitseglern zu segeln. Er weiß wo alles ist, fast alles, wie es geht und jetzt muss er wieder nach Berlin. Tja – So ist das halt. Anwesenheitspflicht in der Uni. „Und Jan? Nicht doch lieber nach Spitzbergen?“ Wir sitzen in der Nacht, die keine Nacht ist, auf der Kante des Pilothauses und schauen bibbernd den gemalten Nachthimmel an. Immer weniger geht die Sonne unter. Bis 12 Uhr Nachts ist es hell. Um drei Uhr morgens fängt die Sonne schon an zu quengeln und will über den Horizont. „Aber Arved kommt ja am Donnerstag!“ Jan lacht. Das macht er viel und das macht ihn unter anderem auch so sympathisch. Arved ist der zweite Bootsjunge, der sich mit Jan den Job teilt.

Ich verbringe den Mittag im Motorraum. Das Problem ist der Wasserstop des Generators. Die Wartung habe ich viel zu lange schleifen lassen. Das Ding schüttet literweise Seewasser in die Bilge. Muss sein. Bei der Gelegenheit wechsel ich das Öl. Auch keine schlechte Idee. Ich schaue jetzt besser mal nicht nach, wie lange der letzte Ölwechsel her ist. Dann reicht es mit rumschrauben und sauber machen. Günther und Jürgen haben einen Grillplatz mit Bank gefunden. „Ob der Privat ist?“ „Mehr als verjagen können sie uns nicht. Wir stellen ein Fünf Liter Fässchen Flensburger auf den Tisch und frieren uns den Arsch ab. Es gibt Uruguayisches Steak, Würstchen, alles deutsche Bestände. Wie lange das wohl noch so sein wird. Na ja. Wir können dann ja bald den Freezer mit Fisch füllen und den in den Süden importieren. Am Abend schwenke ich den Monitor des Bordrechners zum Salon, stelle Flips und Chips auf den Tisch und öffne einen Kanister Wein. Wochenende. Tatort über LTE und die ARD Mediathek. „Fühlt euch mal nen bisschen so richtig Deutsch. Ich brauche das manchmal auch!“

 


Mitsegeln auf der MARLIN? Ab Bodoe kannst Du mitsegeln in den Lofoten und dann weiter nach Spitzbergen. Im Juni-July kannst Du Spitzbergen mit uns erkunden. Plätze sind noch frei… www.sy-marlin.de/mitsegeln AIS Life schaust Du hier. Was und wie viel Tracking über das AIS Netz bringt. Der direkte Link auf die AIS Meldungen der MARLIN MARLIN on AIS Life! Du willst selber einen AIS Transponder um die Position Deines Bootes über das Internet zu sehen? LUNATRONIC hat den besten AIS Transponer als eigenständiges System