Monatsarchive: August 2013

Curacao

Buntes Leben

Auf Curacao braucht man vor allem eins, Geduld und Zeit. Am besten plant man immer gleich die doppelte Zeit ein, dann kann nichts schief gehen. Das fängt beim Warten auf den Bus an und hört beim Warten auf die Rechnung im Cafe auf. Macht nichts. Beate und Tara haben Urlaub und wir haben eh Zeit. Unsere Überfahrt war dafür schnell, in ein paar Stunden hat uns der Passat gestern die knapp 36 Seemeilen nach Südwesten gepustet. Begonnen in Lee ohne, beendet in Luv mit ordentlich Welle. Fische gefüttert hat keiner, gefangen haben wir allerdings auch nichts.

Vom ruppigen karibischen Meer ging es dann in die Lagune von Spanish Waters. Im Eingang ein Golfplatz, grasgrüner Rasen auf einer Insel, auf der noch nicht einmal Orangen, geschweige denn anderes Obst wächst. In der Einfahrt ist feiner Sand aufgeschüttet, Schirmchen und Liegestühle im Sand, flaches, türkisfarbenes Wasser durch einen Bootspontoon geschützt. Huch, das war vor 11 Jahren noch nicht da, so aufgeräumt. In der Anchorage von Spanish Waters bläst es mit 20 Knoten den Berg runter, drei Ankerfelder sind betonnt, wer außerhalb ankert, bekommt Ärger mit der Küstenwache. Irgendwo finden wir ein Plätzchen, wo wir unser Eisen ablegen können, schön nah am Dinghidock, denn mit 3,3 PS und 6 Personen kommt man nicht weit. Sundowner auf dem Vordeck, geruhsamer Schlaf, heute ohne Mücken. Kein Wunder, gegen den Wind kommen sie nicht an.

Heute stand Einklarieren auf dem Plan, wie gesagt, ohne Geduld kommt man nicht weit. Allein im Zollgebäude verbringen wir eine geschlagene Stunde, das Computersystem ist neu und irgendwie weiß keiner so genau, wie es funktioniert. Der Officer scheint jedoch nett zu sei, denn während wir Weiber im Warteraum auf einem grün-schwarzen Bildschirm irgendein Fahrradrennen verfolgen, hören wir Micha in der Amtsstube Schenkelklopfen und Witzchen reißen. Die Immigration ist in Otra Banda, auf der anderen Seite des Wassers, irgendwo im Containerhafen, da wo die Häuser spärlicher und heruntergekommener sind. In Otra Banda findet man aber auch die Cafes und Restaurants der Locals. Während an der Uferpromenade Wasser über den Köpfen der weißweintrinkenden Kundschaft zur Abkühlung zerstäubt wird, dreht sich in Otra Banda ein einsamer Ventilator. Es gibt Arepas (Maiskuchen) mit Bohnen und Empanadas, Salsamusik aus den Lautsprechern und Plastikteller, echt südamerikanisch. Kein Wunder, der Besitzer ist ein stattlicher Venezolaner, mit Goldkettchen. Auf den Straßen ist alles bunt, nicht nur die Häuser strahlen in leuchtenden Bonbonfarben, auch die Klamotten. Europäisch dezente Kleidung in grau, braun, oliv und weinrot sucht man vergebens. Ringel in Pink und Lilia, Karos in Neongrün und Leopardenlook sind angesagt. Gestern habe ich festgestellt, dass mittlerweile 50 Prozent meiner Sachen Löcher haben, ob das hier der geeignete Ort zum Aufbessern der Gaderobe ist?

Zum Tagesabschluß gibt es ein Bier in der Fischerkneipe mit Live Musik. Sarifundis, den alten Seglertreff gibt es nicht mehr, ist abgebrannt vor ein paar Jahren und aus bautechnischen Genehmigungsgründen nicht wieder eröffnet worden. Dafür trifft man sich am Fisherman’s Dock, auch schön. Holzige Klappstühle, nette Bedienung, billiges Bier und gute Pommes, was wollen wir mehr am Freitagabend nach einem staubigen Stadttag?

Eine Woche im Paradies

Mit roten Augen und noch etwas müde sitze ich um neun Uhr an einem Freitag Morgen auf einem grasgrünen Plastikstuhl in einer zitronengelben Küche, rauche eine Zigarette, weil ich diesen Moment unbedingt festhalten muss, aber meine Gedanken genauso bunt durcheinander gewürfelt sind, wie diese Kombüse. Heute soll es weiter gehen, nach Cayenne, Französisch-Guayana. Eigentlich wollten wir nur drei Tage hier bleiben – unser Visum ist schließlich schon um zwei drittel überzogen und wir befinden uns illegal im Land – kurz unser Crewmitglied Lena verabschieden, niemanden aufnehmen und schon am Montag weiter fahren, aber Jericoacoara wollte das nicht.

Rote Augen, gelbe Küche, grüner Stuhl - nur fünf Stunden zuvor

Die Ankunft war schon aufregend. Das GPS hatte leider Recht, denn wir müssen im Dunkeln, kurz nach Sonnenuntergang den Anker schmeißen. Eigentlich machen wir so etwas ungern, im Dunkeln ankommen. Wir denken, noch ziemlich weit weg vom Strand zu sein, mit viereinhalb Metern Wasser unter dem Kiel und wundern uns aber keine fünf Minuten, nach dem die Segel unten sind, was das da für ein Licht ist. Kann das ein Auto sein? Nee, hat keine roten Rücklichter, ist bestimmt so ein kleines Fischerboot – ganz schön schnell aber. Als wenn in Brasilien alle Autos rote Rücklichter hätten… Es war natürlich kein Boot, denn zwei Stunden später gehen Segel und Anker wieder hoch und ein paar hundert Meter weiter wieder runter, denn jetzt war es nur noch eine Hand breit Wasser.

Die Sonne ist untergegangen und Jeri hinter diesem Hügel

Am nächsten Morgen stellen wir dann fest, dass Wind, Strömung, Entfernung zum Strand, unser Schlauchboot und Paddeln heute in keiner guten Konstellation stehen. Also kommen endlich die beiden Surfbretter zum Einsatz, die wir seit über zwei Jahren ungenutzt mit uns schleppen, denn auf so einem Surfbrett kann man ziemlich gut und schnell vorankommen, um an Land dann einen Fischer/Fährmann zu organisieren. Das Problem nur: Wasser, Bretter und ich waren in dieser Konstellation noch nie zusammen.

Na klar, Palmen in Wüste vor blauem Wasser mit Kitesurfer - sehr vielversprechend!

Benni ist schon im Wasser, ich reiche die Bretter an und springe hinterher, bekomme noch einen Tipp „Körper aufs Brett und los!“, witzele „Ach, nicht drunter?!“ und dann ist der Captain auch schon weg. Ich rutsche links vom Brett, rechts vom Brett, treibe rückwärts und steige wieder an Bord. Reicht ja, wenn einer Hilfe holt. Eine halbe Stunde später kommt Benni tatsächlich in einem coolen Dingi mit starkem Motor und einem Kitesurfschulenbesitzer am Steuer wieder zurück und wir werden an Land gebracht.

Surreal ist es hier. Wüste mit riesigen Dünen direkt am Meer, es gibt keine Straßen, nur kleine Pousadas, Mädchen mit bunten Armen, keine Bank und keinen Geldautomaten, bzw. keinen, der Visa akzeptiert. Mit unserem Kram setzen wir uns in eine Bar mit WIFI und wissen noch nicht wirklich, wo wir heute Nacht bleiben, denn zurück zum Boot würde noch mal fünfzig Reais kosten. Da bekommt man schon ein Zimmer mit Frühstück für.

Der Captain holt Hilfe und ist mal nicht am Steuer

Von meinen Sorgen nichts ahnend baut sich in unserer Bar gerade ein Musiker auf. Sehr professionell erdet er mit einem Messer im Sand und langem Kabel seinen Mixer, ich darf seinen Strom für unsere Rechner anzapfen und bin gespannt, was jetzt wohl gleich kommt. So ein Surfertyp, mit gold-verspiegelter Sonnenbrille, nassen Locken und Muskelshirt gesellt sich auf die Bühne und ich kann da gerade nicht glauben, wie großartig er die Geige fiedelt!

Davi hinter dem Wahrzeichen von Jeri, dem "Pedra Furada"

Das war Davi. Von da an ging alles viel zu schnell, deswegen sind wir auch schon vier Tage zu lang hier: Wir müssen Davi natürlich aufnehmen, versacken mit ihm am ersten Abend in der „Cevicheria“, am zweiten beteiligen wir uns an der Völkerwanderung auf die Düne zum Sonnenuntergang gucken, holen das Cello vom Boot, um in der „Cevicheria“ aufzuspielen und ab sofort zum nicht-zahlenden Inventar dazuzugehören, am dritten fahren wir durch die Wüste zur Lagune „do paraiso“, bleiben auf dem Hinweg aufgrund Motorproblems liegen, auf dem Rückweg dann etliche Male stecken, schaffen es aber, zahlen abends für das Essen, Reis und Bohnen, nur die Hälfte, wir sind ja Einheimische, am vierten spielen wir wieder in der „Cevicheria“, es hatte ja allen soooo gefallen, am fünften gehen wir surfen, gucken Sonnenuntergang von einem anderen Strand, spielen, essen und trinken natürlich wieder in der „Cevicheria“, am sechsten schaffen wir es dann endlich Davi bei dem Wahrzeichen Jeris aufzunehmen, dem „Pedra Furada“ und der siebte Tag ist jetzt.

Spaß am Strand von der Lagune "do paraiso"

Die vergangene Woche war einfach so großartig, dass alles Negative aufgewogen und mit einer Welle der guten Erinnerung überspült wird: Die Überfälle in Rio und Salvador, die über tausend Euro an Mechaniker, für Reparaturen ohne langfristigen Erfolg, das geklaute Ventil in Fortaleza… alles ist gut.

Überall Paradies auf dem Weg zum Recording Ort

Davi kommt herein. Vor einer halben Stunde lag er noch in der Hängematte, die Hände wie zum Gebet gefaltet. Wofür er wohl gebetet hat? Wir starten eine halbherzige Unterhaltung über das Unvermeidliche: Wollen wir nun endlich mal, so früh wach, zu dem tollen Frühstückslokal gehen, wo wir schon vor fünf, vier und drei Tagen nichts zu Essen bekommen haben, weil wir zu spät waren, oder doch einfach selbst etwas Kleines zubereiten?

Auch er ist noch müde und wirtschaftet so um mich herum. Müllbeutel werden herausgetragen, sein Hund Snoop bekommt Futter, mein Aschenbecher wird geleert. Nebenbei summt er eine Melodie, die ich irgendwo her kenne. Was war das noch mal? Google weiß es. „To France“ von Mike Oldfield. Wieso singt er das jetzt? Und warum passt das so gut?

“Taking on water, sailing a restless sea” / “Far from the islands don’t you know you’re never going to get to France” / “Walking on foreign ground, like a shadow”

flattr this!

memorial friday

Strandtag

und ausklariert

Bonaire ist nicht gerade der richtige Ort, um von Bucht zu Bucht zu segeln. Ankern ist generell verboten, da das gesamte Gewässer um die Insel ein Marine Schutzgebiet ist. Und selbst wenn es erlaubt wäre, es wäre nicht ratsam, Der Sand- und Korallenschuttstreifen an der Leeseite ist gerademal ein paar Schiffslängen breit, danach geht es steil in die Tiefe. Da hält kein Anker, wenn der Wind mal auffrischt. Um unseren Gästen aber dennoch ein bisschen einsame Postkartenidylle zu bieten, fahren wir heute wieder nach Klein Bonaire. Die Mouring hat sich gestern bewährt und der Skipper hat noch Handyempfang und kann sich dem startenden Geschäft nach dem Sommerloch widmen.

Ich nehme die Damen mit an den Strand, Flossen, Schippen, Eimer und Schnorchel, alles was man braucht. Der Sand ist perfekt für ganze Burgenlandschaften und Torten geeignet, hinter dem Streifen Sand beginnt das Bonairegestrüpp. Es finden sich Muscheln, Korallenskelette, kleine Krabben und Einsiedlerkrebse, kurzum, alles, was Maya und Lena lieben und ihrer Freundin zeigen wollen. Die Mütters dürfen im spärlichen Schatten sitzen und quatschen, nen bisschen wie am Sandkastenrand auf dem Spielplatz, nur schöner.

Während ich auf das Wasser schaue, steckt plötzlich eine Schildkröte den Kopf aus dem Wasser um Luft zu holen. In Windeseile ziehen wir unsere Flossen und Schnorchel an, doch Mr. Turtle ist abgetaucht. Schade, dafür erwartet uns ein wunderschönes Riff, medizinballgroße Gehirnkorallen schon im 50 cm tiefen Wasser, Geweihkorallen zum Anfassen nahe und Fischschwärme in allen Farben. Beate lotse ich zur Riffkante, einmal über den Tellerrand in die Tiefe schauen, die unglaublichen Gärten erahnen, die es hier unter Wasser zu entdecken gibt. Ein wunderbarer letzter Schnorchelausflug.

Denn morgen geht es weiter nach Curacao. Segeln mit Gästen, oder erweiterter Crew, wie es auf der neuen Crewliste steht. Gnädigerweise haben uns die Beamten schon heute für Morgen ausklariert, nach dem Frühstück geht es los. Bananen und Cracker sind gekauft, die Tauchflaschen verstaut, fehlt nur noch das Segelkleid und eine Mütze Schlaf, dann kann es losgehen.

Kroatiens EU-Beitritt: Nachversteuerung, Zolldeklaration & Gebühren für Skipper

Kroatien EU-Beitritt

Seit dem 1. Juli 2013 ist das Urlaubsland Kroatien 28. Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Inzwischen liegen dem ADAC konkrete Informationen zu den Änderungen für Skipper und Bootseigner vor. Diese betreffen insbesondere:

  • Vignetten
  • Schifffahrtssicherheit
  • Befeuerung
  • Nachversteuerungspflicht
  • Überführung der Boote/Yachten in den freien EU-Warenverkehr

Die wichtigsten Informationen von EU-Kommission, kroatischen Ministerien und Handelskammer hat der ADAC für Sie zusammengestellt.

Vignette und sonstige Gebühren 2013

Auch nach dem EU-Beitritt sind Bootstouristen verpflichtet, Gebühren für Schifffahrtssicherheit, für Befeuerung und für die informative Seekarte zu bezahlen. Dies geschieht aber nicht mehr mittels Vignette. Nach Entrichtung der Gebühren erhält der Eigner jetzt einen Zahlungsbeleg, der mitgeführt werden muss.

Ausnahme: Keine Gebühr entfällt auf Wasserfahrzeuge mit einer Länge von bis zu 2,5 m (vorher 3 m) und einer Motorleistung von bis zu 5 kW.

Die Gebühren für Schiffsicherheit, Befeuerung, Info-Karte und Verwaltung bleiben unverändert.

3 Beispiele

  • Für 4-5 m lange Sportboote fallen Gesamtgebühren in Höhe von 420 Kuna an.
  • Ein 8-9 m langes Boot kostet unverändert 955 Kuna.
  • Für 12-13 m lange Boote wird wie bisher eine Gesamtgebühr von 1765 Kuna erhoben.

Alte Vignetten bleiben gültig

Die im Jahr 2013 erstellten Vignetten behalten ihre reguläre Gültigkeit. Ab 1.4. 2014 ist dann laut Auskunft der Handelskammer eine weitere oder ersetzende Gebühr geplant. Es handelt sich um „Entgelte für die Schifffahrtssicherheit und für den Schutz gegen Umweltver-schmutzung“. Die Höhe der Gebühren ist abhängig von Länge und Motorleistung des Wasserfahrzeuges. 

Aufenthaltsgebühr

Neben den genannten Gebühren wird laut Handelskammer weiterhin eine Aufenthaltsgebühr von Eignern und Nutzern der Boote und Yachten erhoben, wenn diese „länger als 5 m sind, eine eingebaute Koje haben und für Urlaub, Entspannung oder Kreuzfahrten genutzt“ werden. Der Pauschalbetrag liegt je nach Bootslänge und Aufenthaltsdauer zwischen 150 Kuna für 5-9 m lange Boote bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 8 Tagen sowie 1.700 Kuna Jahresgebühr für Yachten über 20 m Länge.

 

Zölle, Nachversteuerung & Zolldeklaration – Übergangsfrist bis 31.03.2014

Mit dem EU-Beitritt ist Kroatien auch Teil der Zollunion der EU geworden. Damit müssen Boote und Yachten, die sich zu diesem Zeitpunkt im Status der vorübergehenden Einfuhr befanden und von EU-Bürgern eingeführt wurden, bis zum Ende der Übergangsfrist am 31.03.2014 in den freien Warenverkehr innerhalb der EU überführt werden. Das Verfahren muss gegenüber den zuständigen Zollbehörden mittels Zoll-Deklaration beendet werden. Die Einfuhrumsatzsteuer wird dann bei Verlassen des Verfahrens erhoben.

Boote sind von der Einfuhrumsatzsteuer befreit, wenn

  • das Datum der Erstinbetriebnahme des Wasserfahrzeuges vor dem 01.07.2005 liegt,
  • der Betrag der Mehrwertsteuer bei der Einfuhr weniger als 160 Kuna betragen würde,
  • der Bootsbesitzer nachweisen kann, dass die Steuer bereits berechnet und in einem EU-Mitgliedsstaat bezahlt wurde.

Für betroffene Eigner, deren Boote noch nicht im freien Warenverkehr der EU sind, bestehen nach Information des kroatischen Finanzministeriums und der Handelskammer in Kroatien 3 Möglichkeiten zur Überführung:

1. Überführung in den freien Warenverkehr

Für das Boot müssen Einfuhrumsatzsteuer und ggf. der Einfuhrzoll beim zuständigen Zollamt entrichtet werden. Der Einfuhrzoll kann entfallen, wenn wie oben beschrieben, der Bootsbesitzer nachweisen kann, dass die Steuer bereits berechnet und in einem EU-Mitgliedsstaat bezahlt wurde.

2. Überführung in einen EU-Mitgliedsstaat im Transitverfahren T1

Wurde für das Boot weder Zoll noch Einfuhrumsatzsteuer/Mehrwertsteuer entrichtet, muss dieses im Transitverfahren T1 überführt werden. Wenn das Boot dann innerhalb der EU verbleiben soll, erfolgt die Zollabfertigung in dem Mitgliedsstaat der EU, in den das Boot überführt wird.

Da die Abwicklung des Zoll- bzw. Transitverfahrens auf elektronischem Wege erfolgen muss und das Ausfüllen der Formulare für Laien schwierig ist, wird empfohlen, für die Ausfertigung der notwendigen Papiere eine Spedition zu beauftragen.

 3. Ausführung aus der EU – hierzu wenden Sie sich bitte an die zuständigen Zollbehörden!

Auch Eigner, deren Wasserfahrzeuge sich zum Zeitpunkt des Beitritts im Verfahren der vorläufigen Einfuhr in Kroatien befanden und den Status der EU-Gemeinschaftsware haben, müssen laut Handelskammer 2013 durch eine Zoll-Einfuhrdeklaration bis zum 31.3.2014 eine freie Inverkehrssetzung erwirken.

Weitere Hinweise liefern auch die Fallbeispiele der Informationsunterlage der Europäischen Kommission TAXUD/A2/SPE/2013/058-DE, S. 24 ff., deutsche Fassung.

Weitere nützliche Quellen

DesTopNews 2013-35