Monatsarchive: März 2013

Leise rieselt der Schnee

Ostern in Düsseldorf

Von Anfang an war klar, dass bei aller Reiserei quer durch Europa von Micha, das Osterwochenende frei bleibt für die Familie und so trudeln wir heute nach der niederheinischen Völlerei bei der Düsseldorfer Oma zum Osterfrühstück ein, denn bei Oma im Garten hat der Osterhase bisher noch jedes Jahr ein paar Eier und sogar das ein oder andere Geschenkchen vorbeigebracht. Jahreszeitlich passend werfen wir unser Daunenmäntelchen über und ziehen die gefütterten Stiefel an die Füße. Ein kurzer Seitenblick auf die Fotos vom Osterfest 2011, als die Kinder mit Sommerkleidchen durch Omas Garten sprangen. Was soll’s, immerhin kommt der Niederschlag als Schneeflocken vom Himmel, was im Zweifel besser für die Eiersuche ist.

Micha isst zwei Schalen Radieschen zu den Croissants und Brötchen, wegen der schlanken Linie, das Cousinchen Emma verdrückt mindestens zwei Ostereier und kaum haben wir mal nicht ausgepasst, hat der Hase seinen Job erledigt. Ein sehr schlauer Hase war das, bringt er doch tatsächlich Gutscheine für Mayas und Lenas größten Wunsch: einmal den Zirkus Roncalli sehen. Auf dem Weg nach Hause stoppen wir zu einer ausgedehnten Spielplatzrunde und ich zolle im Stillen all den Eltern hier in Deutschland Respekt, die sich seit Monaten auf diesen Plätzen bei Minustemperaturen die Beine in den Bauch stehen und frieren. Frohe Ostern an alle!

Familientreffen

Familientreffen

Opa ist der Hit

Opa geht es gut wie schon lange nicht mehr. Ob es an dem neuen Auto liegt oder frechen Lena, die Opa auf Trab hält? Wer weiß es schon so genau. Es ist Ostern und wir sind in Deutschland und wir besuchen unsere Familie. Mit Diät hat das nicht viel zu tun, dass ist schon mal klar. Die gute niederrheinische Küche schmeckt, meine große Schwester Susanne ist auch da. Es kommt gute Stimmung auf. Blut ist eben dicker als Wasser. Der Besuch endet viel zu früh und ich mag gar nicht daran denken, dass wir schon bald wieder in Übersee sind und meinen Vater für lange Zeit nicht sehen werden. Immerhin ist Opa schon achtzig du da will man gar nicht so weit weg von der Heimat sein. Gut das es wenigstens Skype gibt. Schöne neue Welt.

Print versus Internet

Busch GelbWER LIEST HEUTE NOCH YACHT?
die kurze Antwort: ich habe am 31.12.2012 mein ABO nach 40 Jahren gekündigt! Hier die längere Kurzgeschichte: mit 65 Jahren ein begnadeter Knochen und seit 40 Jahren Mitspieler im Wasser Zirkus, war für mich der Umgang mit der Yacht Redaktion lebenslanges Spassvergnügen auf Augenhöhe, mit Faschingsfesten in der Blumenstrasse, Jazz in Harald „Gaggi“ Schwarzloses Keller in Finkenwerder, YACHT Tests mit Peter Schweer in La Rochelle – und mancher Weltreise, von der ich Mitbringsel in Form von Berichten oder Fotos – brav wie ein Hund – an Harald´s Schreibtisch, apportierte. WINDPILOT> 

luscious friday

Passkram

Mit großen Schritten nach vorne

Maya darf ihren Pass jetzt selber unterschreiben. „Welcome to the Matrix!“, denke ich mir. Aber irgendwie bin ich schon mächtig stolz auf alle meine Kinder. Wäre ja auch dumm, wenn nicht. Das sie zum Teil etwas ziellos in der Weltgeschichte rumirren ist was anderes. Das gehört auch dazu. Haben sie vielleicht von mir. Gestern Abend hab ich die Kinder von Ulf kennengelernt. Da geht es ähnlich. Also.

Wie man hört bin ich wieder in Düsseldorf. Mit Kunde König Ralf war sehr nett, ich war schneller fertig als gedacht. So hat er Geld gespart und ich bin eher wieder in meinen Gefilden. Jetzt geht alles ganz, ganz schnell… Ostern Familie. Dienstag Kunde König Ulf in Südfrankreich und weiter geht es wieder zurück nach Hause auf die rote MARLIN, die ist inzwischen nämlich rot und fertig lackiert.

waiting for spring

Windfinder für Lübecker Bucht