Monatsarchive: Dezember 2011

luscious friday

Hanseboot 2011 – Ein Messerundgang mit Frank Germighausen (Teil 2)

Weiter geht es mit dem Hanseboot 2011 Messerundgang von Frank Germighausen (Moderator des Segeln-Forums).

Im zweiten Teil seines Rundgangs schaut er sich die neuen Yachtmodelle Hanse 385 und Faurby 325 an. Ausserdem klärt er bei Holm Segel Schleswig, was denn neue Segel kosten würden.

DesTopNews 2011-52

Segeln 2011

                                                © C.Schultz

Beim Volvo-Ocean-Race fallen auf der ersten Etappe drei von sechs Schiffen aus, zwei davon kurz nach dem Start. Gefühlter Gewinner der Etappe, was den Medienhype angeht, ist Puma, denn spannender als die eigentliche Regatta war die Frage, ob das Boot rechtzeitig per Frachter nach Kapstadt gebracht werden könnte.
Die weitere Routenführung entspricht einem Abklappern der Sponsorenhäfen und die zweite Etappe war von vornherein absurd, da der Zwischenetappenhafen, von dem aus die Boote wegen der Piratengefahr per Frachter weiterbefördert werden, geheim gehalten wurde.
Kurz vorm Zieleinlauf dann mal wieder ein mittlerweile obligatorischer Protest der beiden Führenden gegeneinander, der wenig später zurückgezogen wurde. Business as usual.
Beim Sydney-Hobart-Race hält die Freude darüber, dass endlich einmal nicht „Wild Oats“ gewonnen hat, nur kurz an. Die Wettfahrtleitung protestiert gegen die Siegeryacht „Investec Loyal“, weil die Crew bei  einer ABC-Hubschrauberbesatzung Informationen über die Segelführung der Konkurrentin eingeholt habe. Die Illusion, dass das Unvorhergesehene passieren kann, hält nur kurz. Oder wird die Medienaufmerksamkeit hoch gehalten, bis ein paar mehr Schiffe im Ziel sind?
Der Audi-Med-Cup wurde in die Tonne getreten. Wirtschaftskrise, zu wenige Teams. Schade, denn hier hatte ich zumindest das Gefühl, dass nachvollziehbar um den Sieg gekämpft wurde, aber wenn es sich für den Sponsor nicht mehr rechnet, wird abgerechnet.
Ansonsten: Katamarane oder Trimarane, die um die Welt rasen. Bilder von abgeklärten Skippern in Kommandozentralen; für den thrill auch mal ein Schwenk auf nahe Eisberge. Bei den Extreme Sailing Series wildes Rodeo, Videozusammenschnitte, die nur crashs und Überschläge zeigen.
Beim Americas Cup Regeln, die kaum einer versteht, totale Medienüberwachung und ein Team, das gewinnt, wenn es will. Es hat ja auch die Regeln bestimmt.
Im Vorfeld von Olympia die fiesen Bilder der deutschen 470iger Frauen aus Perth. Kadelbach blockt Lutz neben der Bahn, um ihr Ticket zu sichern. Regelgerecht, aber m.E. grob unsportlich. Ego vor Leistung. Leistungsdruck, der Leistung zerstört.
Auf den Bahnen rockende 470iger Trapezartisten und pumpende Finnsegler. Ich finde es nicht schön anzusehen und halte es für fragwürdig, die Athletik den Medien anzudienen, um im Geschäft zu bleiben.
Auf der gleichen Veranstaltung der Ausraster von Ben Ainslie, der sich einen MoBo-Fahrer vorknöpft, der mit seinem Medienmann an Bord dem Superstar zu nahe gekommen war. Unglaublich, wie der Mann sein Finn fahren lässt und Druck ablässt. Ich fühle mich zum ersten Mal seit langer Zeit berührt von dem, was auf den Bahnen und daneben abläuft. Endlich bricht einer aus. Endlich zerbricht der perfekte Rahmen. Endlich Emotion! Resultierend aus dem Spannungsverhältnis zwischen Sport und Medien.
“Unfortunately it’s part and parcel of the sport trying to develop its area within TV and in a number of instances this week that line has been crossed and that’s something which everyone has to accept is a development.” www.benainslie.com
Ach ja, großer Segelwettkampf und wunderbare Berichterstattung können auch einhergehen, wie das Laser Duell zwischen Grotelüschen und Buhl auf der Kieler Woche gezeigt hat. http://segelreporter.com



Auf eine schöne Saison 2012! Auf schöne Wettkämpfe vor Travemünde, Fehmarn, Wismar oder wo auch immer Amateure mit geringem Budget und großem Herz die kleinen Katastrophen und vielen Glücksmomente erleben und – wenn die dicke Lady gesungen hat – mit dem Lieblingsgegner zwei oder drei Bierchen trinken.

Der Neue TO – Bitte Anschnallen!

Wie wäre es mit einer gemeinsamen Achterbahnfahrt zum Trans Oceanischen Wolkenschloß?

Provokativ? Gewiß – aber Träumen eine Richtung geben – ist Seglern alltäglicher Lebens Begleiter – denn, wo der Wille als Keil im Kopfe sitzt – das Hirn zum Denken angespitzt – braucht man nur noch manisch, automatisch oder stur – wie der Bauer in der Spur – einen geraden Kurs zu fahren – an dessen Ende dann die Palme zum Greifen nahe – nicht nur als Bildschirm Schoner – hingegen ganz real – am Ende dann vor der Nase liegt – man braucht dann nur noch Hinzusegeln und Auszusteigen! Vorsicht: Standerschein nicht vergessen einzupacken, denn per Post ist das nach der Abfahrt nicht mehr gut zu machen! Achtung: joke!

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SV Forty Two, Mercedes + Carsten Borchardt GER

Alle Jahre wiieder
schickt die forty-two,
Euuch Weihnachtsbiildeer
und auch Grüße dazuuu.

Diese Weihnachten erreichen Euch
die Grüße schon das zweite Mal aus
dem Pazifik, diesmal aus der Südsee,
genauer aus dem Königreich Tonga,
genauer aus dem Archipel Vava’u,
genauer aus dem Ort Neiafu,
genauer aus 18°39,51W 173°58,96W

Das Bild stammt von unserem
“Lieblingsankerplatz” etwa
2 Segelstunden südlich von hier,
wo um diese Jahreszeit außer uns
keiner mehr ist.

Die Weihnachtstage selber verbringen
wir hier in Neiafu, wo wir von Mike
zu einer Party eingeladen sind.

Wir wünschen Euch ruhige und nicht zu
kalte, doch hoffentlich weisse Weihnachten

Liebe Grüße

Mercedes und Carsten Borchardt

http://www.sy-fortytwo.de